VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Der VfL Günzburg gewann seinen Heimauftakt gegen den TSV Aichach mit 28:15 (15:8) und ließ sich die Verletzungs-bedingten Ausfälle von Reini Müller und Daniel Jäger in keiner Phase der temporeichen Begegnung anmerken. Die Oberbayern, letzte Saison noch einer der Aufstiegsfavoriten, befinden sich im Umbruch. Mit Spielmacher Gregor Trilitsch und Abwehrchef Markus Meier haben ihre Spiel-bestimmenden Persönlichkeiten des letzten Jahrzehntes ihre Handballschuhe an den bei Abteilungsleitern unbeliebten berühmten Nagel gehängt. Trotzdem traten die Gäste beherzt auf und leisteten einen tollen Beitrag zu einem sehenswerten BOL-Spiel.
Angetrieben von einem sehr starken Andi Konopa, der auch bei Manndeckung nicht aufzuhalten war, zogen die Donaustädter erstmals von 2:2, erst auf 4:2 und dann auf 8:4 davon. Da der VfL permanent mit großer Lust Abwehr spielte, war allerspätestens beim 13:6 die Partie vorentschieden. In die Kabine ging es mit einer 15:8-Führung
In der zweiten Hälfte kamen alle Spieler zum Einsatz. Dominik Ziegler im Tor, aber auch Julian Schüller am Kreis oder der Pfeil-schnelle Christian Geiger setzten dabei starke Akzente. Die Weinroten bauten ihren Vorsprung beim 26:13 erstmals auf 13 Tore aus. Mit dieser Differenz, nämlich 28:15, sollte das Spiel dann auch enden.
Es spielten: Heinrich, Ziegler, Schmid T.; Rothbauer (2), Schubert (4), Konopa (7), Geiger (3), Leix (1), Schmid M., Schüller (1), Rennert (3), Jensen (2), Hermann (1), Groß (4/1):


Damen 1
Eine ganz starke Vorstellung zeigten Günzburgs Handballdamen bei der Heimspiel-Premiere gegen den letztjährigen Tabellennachbarn.
Mit 36:24 schickten die Damen aus der Donaustadt die Gräfelfingerinnen wieder zurück ins Würmtal. Zu Beginn sah das aber noch gar nicht danach aus. Zuviel Respekt vor dem Gegner und eine mangelnde Konsequenz in der Rückwärtsbewegung und im Abwehrverhalten, bescherten den Weinroten nach einer ausgeglichenen Startphase, einen Fünf-Tore Rückstand (5:10). Nach einem frühen Team-Timeout vom Günzburger Trainerteam, folgten die Treffer von Patricia Kubasta, Daniela Stoll und dreimal von Ardiana Merditaj, die wieder einen großen Anteil am Sieg der VfL Damen hatte. Dadurch konnten die Einheimischen zum 10:10 ausgleichen. Ab diesem Zeitpunkt hatten sich Aust & Co. immer besser auf die blitzschnellen Angriffe der Gäste eingestellt und überzeugten auch mit vielen sehenswerten Aktionen in ihrem Angriffspiel. Auch die Einwechslung vonLisa Gremmelpacher erwies sich als Glücksgriff, denn die Torhüterin vereitelte zahlreiche Chancen und leitete dazu ebenfalls sehenswerte Konter ein.
Der Lohn: Eine 16:13 Halbzeitführung.
Die zweite Hälfte gestaltete sich dann zu Beginn wieder sehr ausgeglichen. Ein Dreierpack von Daniela Stoll sorgte für einen Befreiungsschlag (20:14). Die HSG Spielerinnen konnten nochmal auf drei Tore aufschließen und gaben sich bis zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht geschlagen. Stoll, Galgenmüller und Kubasta hatten als A Juniorinnen bis dahin eine ganz starke Vorstellung abgeliefert. Gremmelspacher erwies sich weiterhin als großer Rückhalt und ihre Vorderleute agierten in der Abwehr kompromisslos und legten nochmals nach. Vor allem Ardiana Merditaj zeigte sich dann weiterhin sehr treffsicher und wie immer kämpferisch von ihrer besten Seite. Fünf ihrer zehn Treffer erzielte das Energiebündel innerhalb von sechs Minuten, bevor sie dann zehn Minuten vor Spielende, beim Stande von 29:19 auf der Bank Platz nehmen durfte und von Annika Betzler ersetzt wurde. Betzler bedankte sich für das Vertrauen mit drei blitzsauberen Treffern und hatte zusammen mit Annelie Galgenmüller dafür gesorgt, dass die starken HSG Spielerinnen auf Distanz blieben. Am Ende siegten die Günzburgerinnen völlig verdient mit 36:24 und hatten über weite Strecken gezeigt, zu was sie in der Lage sind, wenn alles passt. Als Mannschaft verfügt das VfL Team über viele gute Einzelspieler, die trotzdem über eine starke geschlossene Mannschaftsleistung zum Erfolg kommt.
Am vergangenen Samstag waren zwar auch noch einige Abstimmungsprobleme vorhanden, doch über den gesamten Spielverlauf gesehen, lieferten die Weinroten eine ganz starke Partie bei ihrem Heimdebüt ab.
Für den VfL spielten:
Simona Machalova, Lisa Gremmelspacher, Ardiana Merditaj 10/1, Annelie Galgenmüller 5, Daniela Stoll 5, Sandra Schaaf 3, Evelyn Jorga 3/1, Annika Betzler 3, Conny Müller 3, Patricia Kubasta 2, Franziska Aust 1, Verena Oberling 1, Isabelle Mengele

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