VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Das war ein schöner Mutmacher zum Start. 36:33 (18:17) gewannen die Handballerinnen des VfL Günzburg das erste Spiel der Landesliga-Runde beim TSV Ismaning II. Hinterher lobte Harald Jekel, diesmal allein verantwortlicher Teil des Günzburger Trainer-Duos, dass sein Team inzwischen zur Einheit geworden ist..

Sein zufriedenes Fazit: „Wir waren immer in der Taktzahl, hätten uns das Ganze aber leichter machen können.“

Die Entscheidung fiel um die 50. Minute. Hier übersetzten die Weinroten die ganze Arbeit während der langen Vorbereitung aufs Spielfeld. Günzburg um seine diesmal erfolgreichste Torjägerin Ardiana Merditaj (acht Treffer) zeigte schöne Spielzüge und eine Super-Abwehrleistung. Das ermöglichte es, uneinholbar 33:28 in Führung zu gehen. In der Schlussphase konnten es die Gäste dann locker runterspielen.

In den ersten Minuten der neuen Runde wirkten beide Seiten noch nervös, technische Fehler prägten das Geschehen. Die Weinroten lagen freilich von Beginn an vorn, erarbeiteten sich bis zur zehnten Minute einen Drei-Tore-Vorsprung. Doch Ismaning kam zurück, glich aus und fortan entwickelte sich für den Rest der ersten Spielhälfte ein offener Schlagabtausch. Jekel bemängelte in der Rückschau, dass sein Team in dieser Phase Ballgewinne nicht konsequent genug verwertete. „Wir hätten schon früher deutlicher führen können“, sagte er.

Ismaning kam dann noch besser aus der Halbzeit zurück, warf vier schnelle Tore und führte plötzlich 22:19. In dieser Phase hatten die Gäste erkennbare Probleme in der Abwehr, sie erhielten auch einige Zeitstrafen und mussten sich über längere Zeit in Unterzahl wehren. Jekel quittierte die Bemühungen seiner Mädels mit Wohlwollen: „Positiv für mich als Trainer ist, dass wir inzwischen das Potenzial haben, solche Phasen halbwegs unbeschadet zu überstehen.“ Bis zur 40. Minute stand es dann 23:23; anschließend dominierte Günzburg das Geschehen. Noch einmal der Coach: „Wir wussten, dass wir ein viel größeres Potenzial haben als im vergangenen Jahr. Nun habe ich schon im ersten Spiel gesehen, dass uns die gute Vorbereitungsarbeit der Mädels viel Stabilität geben kann.“

Für den VfL spielten:
Gremmelspacher, Machalova – Betzler, Harder, Mengele, Stoll (1), Galgenmüller (2), Aust (4), Obeling (5), Merditaj (8), Müller (1), Jorga (7), Schaaf (5), Kubasta (3)
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