VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Sechs Punkte aus den restlichen drei Partien holen, dazu Revanche für die deutliche Vorrundenniederlage (31:24) nehmen, und Spaß haben dabei, war die Ansage von Kapitän Franziska Aust und ihren Mitstreiterinnen im Vorfeld zum Spiel gegen den ESV Neuaubing. Am Ende stand ein deutlicher Kantersieg (37:26) zu Buche, zwei Punkte lagen vorzeitig im Osternest und der Spaß aus dem gemeinsamen Disco- Vorabend konnte mit auf das Spielfeld genommen werden. Spielerisch war zwar bei den Günzburgerinnen phasenweise Sand im Getriebe, doch das sei Aust&Co. auch mal verziehen. Das Ergebnis stimmte.

Von Anfang an war Günzburgs Landesliga-Team die spielbestimmende Mannschaft. Nur einmal, beim Stande von 1:2 mussten die Weinroten einen Rückstand gegen die Neuaubingerinnen hinnehmen. Ansonsten hatten die Einheimischen die Partie sicher im Griff. Gästetrainer Alexander Brandeis hatte Günzburgs Stärken im Spiel gegen Dachau beobachtet und konnte zumindest noch in der ersten Hälfte die richtige Justierung seiner Mannschaft verpassen, um die spielstarken Günzburgerinnen nicht ins Spiel kommen zu lassen.

Sobald die Münchnerinnen näher kamen, legten die VfL Damen jedoch wieder die nötige „Schippe“ drauf, um davon ziehen zu können. Neuaubings Stärken lagen in der Qualität ihrer Halbspieler, die Günzburger Stärke war ihr Tempospiel und lag im Kollektiv. Bis zur Halbzeitpause konnten sich die Weinroten eine verdiente 3 Tore-Führung erarbeiten (16:13).

Die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte waren ebenfalls noch ausgeglichen.Da machte sich auch das Fehlen von Sandra Schaaf und Annika Betzler bemerkbar und es fehlten dem Team kurzfristig die Alternativen. Doch dann kamen immer mehr die konditionellen Vorteile und die Ausgeglichenheit des Kaders der Günzburgerinnen zum tragen. Egal was die Münchnerinnen dann versuchten, sie bekamen die Günzburgerinnen nicht mehr zu fassen.

Ardiana Merditaj, Judith Deutschenbauer und Annelie Galgenmüller überzeugten wieder einmal mit ihrer Dynamik und Treffsicherheit und machten es den Gästen auch im Abwehrverband schwer, ihre Stärken auszuspielen. Besonders erfreulich dabei war, dass gerade die Spielerinnen Catherina Harder, Ines Leix und Tanja Stoll, die bisher nicht so viel Einsatzzeiten bekommen hatten, mit ihren starken Leistungen dem ehemaligen Bayernligisten, den Zahn gezogen haben. Auch Anika Mifka machte dabei ihr Sache gut. Gerade in der Phase, als nicht die erfahrenen Kräfte auf dem Spielfeld standen, hatten die Weinroten ihre stärkste Zeit und führten teilweise mit 12 Treffern.

Auch wenn die Abwehr diesmal nicht so stark agierte wie in den Spielen zuvor, so passte wieder einmal die Torhüterleistung von Gremmelspacher und Machalova um solche Spiele auch in dieser Deutlichkeit zu gewinnen. Am Ende wurde beim 37:26 erfolgreich Revanche für die Vorrundenniederlage genommen. Einziger Wermutstropfen am vergangenen Samstag war die schwere Verletzung einer Gästespielerin, der auf diesem Wege eine baldige Genesung von VfL Seite gewünscht wird.
Für die restlichen beiden Partien gelten nur noch zwei Vorgaben: Punkten und Spaß haben dabei..



Spielverlauf:

1. Hz.: 4:2, 6:6, 10:6, 10:8, 13:8, 14:10, 16:13.- 2Hz.: 18:13, 18:15, 20:18, 24:19, 28:19, 30:20, 35:23, 37:26,


Für den VfL spielten:

Lisa Gremmelspacher, Simona Machalova (Im Tor), Ardiana Merditaj (9), Judith Deutschenbauer (6), Tanja Stoll (5), Annelie Galgenmüller (5), Evelyn Jorga (5/2), Ines Leix (2), Catherina Harder (2/1), Daniela Stoll (2), Franziska Aust (1), Anika Mifka;
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