VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Mit 31:19 (19:8) landeten die Günzburger Handballer gegen das Tabellenschlusslicht aus Dasing den erhofften Kantersieg. Unter der Woche machten sich die Verantwortlichen große Sorgen wie die Probleme aus dem Niederraunau-Spiel kompensiert werden könnten. Es fehlten zwei Leistungsträger auf den ohnehin ausgedünnten Halbpositionen: Raphael Groß mit operiertem Nasenbeinbruch und der Rot-gesperrte Andi Konopa. Besonders Letzteres ist derzeit Diskusionsstoff Nummer 1 bei den Weinroten. Wurde Abwehrchef Konopa doch schlicht verwechselt.

Diesmal ging alles gut: Auf Rückraum-links und als Abwehrchef bot Michael Jahn die erhoffte starke Leistung und Rückraum-rechts absolvierte Helmar von Fritsch sein bislang bestes Punktspiel im VfL-Trikot, die Groß-Abwehrrolle übernahm mit Max Schubert ein weiterer A-Jugendlicher, der gleich zum besten Halbverteidiger auf dem Platz avancierte.

Der TSV Dasing hielt das Spiel nur anfangs bis zum 4:4 komplett offen. Beim 7:4 war der erste kleinere VfL-Vorsprung herausgespielt. Die Vorentscheidung fiel, als das Günzburger Team um den starken Torwart Tizian Schmid beim 7:5 sieben Treffer in Folge erzielte. Beim 19:8 wurde zur Halbzeit gepfiffen..

In der zweiten Halbzeit konnte munter gewechselt werden. Alle Spieler kamen zu Einsatzzeiten, außer Torwart Tobias Heinrich, der für die Anfangsformation vorgesehen war. Er befand sich da schon längst im Krankenhaus, erlitt er doch am Ende der Aufwärmphase einen Muskelbündelriss. Der TSV Dasing, der als Tabellenschlusslicht wahrlich keine einfache Runde zu bestreiten hat, gab sportlich immer sein Bestes und beteiligte sich munter am flotten Handball-Hin-und-Her der zweiten Halbzeit, das 31:19 setzte dem lockeren Treiben ein Ende.

Gut tat der Begegnung ein ehrgeiziges Gespann mit einem jüngeren und einem erfahrenen Schiedsrichter, die auf württembergischer Verbandsebene pfeifen. Solche Auffrischung mit jugendlichem Elan und dem Streben nach Höherem täte auch in unserem Bezirk gut. Aber woher nehmen (...)?

Nun hat die Günzburger Mannschaft vierzehn Tage Zeit sich auf das Spitzenspiel gegen den TSV Göggingen vorzubereiten. Vier Spiele vor Schluss führen die Gögginger mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle vor den Punkt-gleichen Schwabmünchenern, Günzburgern und Gundelfingen an. Der ganz dünne, seidene weinrote Aufstiegsfaden hält nur, wenn alle drei Teams und der TSV Gersthofen noch besiegt werden und die starken Gögginger noch einmal ausrutschen. Raphael Groß wird dann sicher wieder dabei sein, Andi Konopa nicht. Der Spielleiter muss sich am Eintrag der Schiedsrichter orientieren und hat den Friedfertigen auch für diese Begegnung gesperrt. Da hilft kein Einspruch, das muss man sportlich hinnehmen.
0

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 15.03.2014
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.