VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

  Die Anspielzeit zur Mittagstunde in Dachaus Stadtwald hatte den Günzburgerinnen gar nicht geschmeckt. Scheinbar dachte man im Günzburger Lager, dass das Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten ASV Dachau ein Selbstläufer wird und ehe sich die Weinroten umsahen, lagen sie gegen die spielstarken ASV Spielerinnen mit sechs Toren im Rückstand (7:1). Trainer Mayer war schon sehr früh gezwungen eine Auszeit zu nehmen um seine Spielerinnen aus der Mittagsruhe zu wecken. Dabei ließen sich aber die Dachauerinnen von ihrem Unternehmen nicht abbringen, die dringend benötigten Punkte gegen den Abstieg im Stadtwald zu behalten.
Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein Spiel auf sehr gutem Landesliga Niveau. Schon früh mussten die VfL Damen erkennen, dass sie es heute mit einem ganz starken Gegner zu tun hatten, die mit ihren erfahrenen Kräften aus vergangenen Regionalliga Zeiten und der hervorragenden Jugendarbeit die der ASV betreibt, ihnen es ganz schwer machen wird.
9 Tore lagen die Weinroten nach 20 Minuten zurück (14:5) und die Hoffnung schwand, hier noch einen Punkt mit auf die Heimreise zu nehmen.
Doch die Günzburgerinnen hatte dazu gelernt. Hätten zu früheren Zeiten solche Spiele noch in einem Debakel geendet, so lernte das junge Team schnell, dass mit der nötigen Gegenwehr und der Bereitschaft sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, im Handballsport alles möglich ist.
Und die VfL Damen holten Treffer für Treffer auf und konnten zum Seitenwechsel die Partie wieder offener gestalten (14:10).

Die zweite Hälfte hatte es dann in sich. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch auf hohem Niveau. Günzburg konnte dreimal auf 2 Tore verkürzen, doch Dachau hatte immer wieder die Möglichkeit davonzuziehen. Vor allem die ehemalige Regionalligaspielerin Birgit Elze und die junge starke Rückraumspielerin Sonja Bloos hatten maßgeblichen Anteil ihre Mannschaft vorne zu halten. Auf Günzburger Seite musste die ganze zweite Hälfte aufgrund ihrer Verletzung auf Annelie Galgenmüller verzichtet werden, die dem Team dann auch in bestimmten Phasen fehlte. Am Ende fehlte den Günzburgerinnen dann doch die nötige Kraft, da die vielen Aufholjagden sehr an die körperliche Substanz ging. Auch die schlechtere Chancenauswertung gegenüber den Dachauerinnen verhinderte es, zumindest noch einen Punkt aus Oberbayern zu entführen.
Dadurch sind die Siege gegen die Spitzenmannschaften aus Freising und Ingolstadt aus den beiden letzten Partien nur noch die Hälfte wert und die Günzburgerinnen müssen höllisch aufpassen, nicht wieder in die Abstiegsränge zu rutschen. " Es hat sich mal wieder bewahrheitet: mit dem nötigen Einsatz aller Spielerinnen können wir gegen alle Mannschaften der Liga mithalten. Wenn aber nur zwei drei Spielerinnen nicht die nötige Einstellung dazu mitbringen, dann können wir aber auch gegen jedes Team der Landesliga verlieren", so Trainer Robert Mayer.

Spielverlauf: 1.Hz. 7:1, 9:3, 14:5, 14:10. 2.Hz. 15:13, 17:13, 17:15, 20:16, 21:17, 22:20, 24:20, 26:22, 26:24
Für den VfL spielten:
Simona Machalova, Bernadette Dalgauer (im Tor), Evelyn Jorga (8/4), Ardiana Merditaj (4/1), Franziska Aust (4), Annelie Galgenmüller (3), Sandra Schaaf (2), Catherina Harder (1), Judith Deutschenbauer (1), Tanja Stoll (1), Annika Betzler, Daniela Stoll


Männer 1


Mit der besten Saisonleistung fegte die "Erste" in der ersten Hälfte angeführt von einem gut aufgelegten Andi Konopa durch die Halle des Krumbacher Schulzentrum und führte mit 10:16. Zunächst konnte der Vorsprung dank einer starken Torwartleistung von Tizian Schmid auf 13:20 ausgebaut werden. Leider zogen besonders die A-Jugendlichen in der Abwehr und beim Tempospiel die komplett falschen Schlüsse und so kam die kampf-und charakterstarke Niederraunauer Reserve nach und nach zurück auf die Remis-Spur. Genau einmal 20 Sekunden vor Schluss stand es Unentschieden, nämlich 24:24.

Für den TSV ein gefühlter " sehr großer Derbysieg" für das Günzburger Team ein jäher, selbst ausgelöster Schuss ins eigene Punktekonto. Mit so einer Leistung ist man völlig zu recht weit weg von der Landesliga. Näheres entnehmen Sie bitte der Dienstagsausgabe der GZ:

Es spielten: Schmid T., Rothbauer (2), Jahn (2), Konopa (5), Geiger, Leix (1),Schmid M., Nief, Heinrich, Rennert (2/1), Jensen (1), Jäger (5) und Groß (6/2).

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