VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

  Einen weiteren Sieg konnten Günzburgs Handballdamen beim Aufstiegskandidaten und letztjährigem Vizemeister SC Freising verbuchen.
Günzburgs Trainerteam war gezwungen, auf mehreren Positionen Umstellungen vorzunehmen, da die Reise nach Freising in die Luitpoldhalle ohne Stamm-Kreisläuferin und Abwehrreckin Annelie Galgenmüller stattgefunden hatte. Da Galgenmüller verhindert war musste somit Spielmacherin Sandra Schaaf diese Aufgabe vorerst lösen und die Abwehr wurde neu organisiert.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem schnellen 3:1 Rückstand bekamen die VfL Spielerinnen das anfängliche Problem jedoch immer besser in den Griff. Der SC Freising versuchte mit ihrer bekannten sattelfesten harten Abwehr das Günzburger Angriffspiel zu unterbinden. Jedoch hatten die Oberbayerinnen gegen die leichtfüßigen Weinroten auch zu Beginn oft das Nachsehen. Das führte dann oft zu Siebenmetern, die Evelyn Jorga sehr sicher verwandelte.

Der Anschluss war hergestellt und Günzburgs Abwehr agierte ab diesem Zeitpunkt ebenfalls sattelfest. Durch schnelle Treffer und ein gutes Kombinationsspiel konnten sich Aust &Co. von 5:7 auf 7:12 absetzen. In dieser Phase zeigten sich vor allem die wiedergenesene Tanja Stoll sehr treffsicher und Sandra Schaaf und Evelyn Jorga in ihrer bekannten soliden Form. Ardiana Merditaj, Judith Deutschenbauer und Franziska Aust leisteten im Abwehrverband Schwerstarbeit und unterbanden immer wieder das kraftbetonte Spiel der Freisingerinnen, die dabei immer wieder versuchten, sich bis zum Kreis durchzusetzen oder ihre starke Kreisläuferin Eisgruber in Position zu bringen. Nach 30 Minuten ertönte die Halbzeitsirene und Freising lag mit 7:12 im Hintertreffen.

Die Günzburgerinnen kamen motiviert zurück, denn schon in der ersten Hälfte gab es dazu genügend Anlass, aufgrund von kleinen Nicklichkeiten, die Festung Luidpoldhalle als Siegerinnen zu verlassen.
Und die Nicklichkeiten nahmen zu.

Angespornt vom Freisinger Spiel und den zahlreichen unqualifizierten Kommentaren von Freisings Zuschauerrängen, lieferten sich beide Mannschaften ein Kampfspiel, das vom Einsatz der Mittel schon teilweise grenzwärtig war. Die VfL Damen hielten dagegen und lieferten die passende Antwort auf sportlichem Wege. Beim Stande von 11:21 hatten die Weinroten den haushohen Favoriten an die Wand gespielt und es zeichnete sich ein Debakel für die Oberbayerinnen ab. Günzburg schaltete einen Gang zurück, denn den Einsatz den die Schützlinge vom Trainerteam Mayer/Jekel bis dahin gezeigt hatten, kostete aber auch sehr viel Kraft. Der SC Freising schaffte es dann nochmal auf 20:23 näher zu kommen, doch für alle Beteiligten war klar, dieses Spiel geben die Weinroten nicht mehr aus der Hand.
Durch den Sieg gegen den Aufstiegsfavoriten sind die Günzburgerinnen im Mittelfeld der Tabelle angekommen und haben sich den nötigen Respekt auch bei den Großen der Liga mittlerweile verschafft.

Spielverlauf: 1. Hz. 3:1, 4:4, 5:7, 7:12, 2.Hz. 8:12, 8:14, 10:15. 11:19, 11:21, 17:22, 20:23, 20:25
Für den VfL spielten: Simona Machalova, Lisa Gremmelpacher (im Tor), Evelyn Jorga (8/6), Sandra Schaaf (4),
Judith Deutschenbauer (4), Tanja Stoll (4), Ardiana Merditaj (4), Franziska Aust (2), Daniela Stoll (1), Catherina Harder, Annika Betzler, Ines Leix,


Männer 1

Nach einem dramatischen Handballspiel gewann der VfL-Günzburg drei Sekunden vor Schluss noch einen Punkt zum 30:30 (19:14) beim dritten Herrenteam des TSV Friedberg. Wie schon beim vorausgegangenen Auswärtsspiel in Mering mussten auch diesmal sieben Tore Rückstand aufgeholt werden.

Die Friedberger traten mit einer sehr starken Mannschaft an. Aus dem letztjährigen Meisterteam der Dritten Liga standen mit einem über zwei Meter großen Torwart und einem sehr wurfgewaltigen Rückraumspieler zwei Mann, die nach Verletzungen wieder aufgebaut werden müssen, im Aufgebot.

Dies führte natürlich die Spielvorbereitung "ad absurdum" und verunsicherte die junge Günzburger Mannschaft. Außerdem kam ordentliche Qualität ins Gegnerspiel, die die Weinroten so nicht gewohnt waren. Die Wucht mit der der Rückraumspieler seine Körpertäuschungen ausführte, traf die Mannschaft schlicht unvorbereitet.

Obwohl der VfL in der Abwehr viel "zusah", anstatt entschlossen gegen zu halten, entwickelte sich bis zum 8:7 ein munteres Handballhin und -her. Die Herzogstädter hatten dann bis zum 14:8 ihre stärkste Phase. Der VfL verließ mental das Spiel und schien auf einem Opfergang. Wenigstens spielte der Angriff, besonders Raphael Groß, Marius Schmid und Nico Jensen munter mit, so dass es bis zur Halbzeitbesprechung, beim 19:14, nicht mehr schlimmer wurde.

Die Mannschaft wurde beruhigt. Die Abwehr wurde nun zusehends besser. Es folgte aber die Phase des Nervenflatterns im Angriff: Klarste Chancen, auch Gegenstöße wurde vergeben. Beim 27:20 schien die Messe gelesen. Da aber immer gekämpft wurde, auch ehemalige Drittliga-Torjäger ab und zu daneben werfen, Nico Jensen einen Sahnetag erwischte; Routinier Steve Rennert traf und traf und der Achse Groß/Jäger immer was einfällt, sah die Sache beim 29:27 schon ein wenig weinroter aus, an einen Punkt war noch nicht zu denken. Zu routiniert erschien der starke Gegner - erst recht beim 30:27 neunzig Sekunden vor Schluss. 30:28, 30:29, technischer Fehler Friedberg, Fehlwurf Günzburg, 5 Sekunden vor Schluss Ballbesitz beim Sieges-gewissen Gastgeber. Doch das Unglaubliche geschah, Axel Leix, der vorher im Angriff arg unglücklich agierte, stahl am gegnerischen Toraum einen Pass und rollte ihn ins leere Tor..

Unentschieden - ein wichtiger Punktgewinn für den VfL

Es spielten:
Schmid T., Haas; Rothbauer, Jahn (3), Konopa (1), Geiger, Leix (2), Rennert (9/5), Jensen (4), v. Fritsch, Jäger (4) und Groß (7/4)


Damen 2

Bereits der dritte Sieg aus drei Spielen im neuen Jahr. Heute, am 08.02.2014 haben die Damen II des VfL Günzburg um 17:30 Uhr die TSG Augsburg II in der Rebayhalle empfangen und klar besiegt.
Im Vorfeld sah es gar nicht so gut aus. Die einen Spielerinnen standen nicht zur Verfügung, die anderen waren zwar dabei, aber angeschlagen. Glücklicherweise befanden sich dann aber auf der Günzburger Bank dennoch 5 Spielerinnen.
Die Augsburger Auswechselbank dagegen: verwaist! Eine einzige Spielerin nahm hier Platz – kein Trainer, kein Betreuer, kein Physio.
Die Partie begann etwas träge, was sich auch durch die gesamte erste Halbzeit zog. Die Legostädterinnen ließen sich von den Augsburgerinnen einlullen. Allerdings nicht komplett, so dass es bereits nach 5 Minuten 3:1 stand. Weitere 10 Minuten später zeigte die Anzeigetafel ein 9:5. Und es wurde deutlich, dass die Weinroten dieses Spiel gewinnen würden. In der 19. Minute nahm sich Augsburg eine Auszeit, wohl um eine kleine Verschnaufpause zu bekommen.
Die Günzburgerinnen konnten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit noch auf 15:8 ausbauen.
Die zweite Hälfte begann schneller. Der Trainer hatte die Mannschaft in der Kabine wohl aufgefordert einen Zahn zuzulegen. Und schon hagelte es die nächsten zwei Tore und man ging mit 17:9 weiter in Führung. Augsburg versuchte weiterhin die Günzburgerinnen einzulullen und jeden zweiten Angriff zeigte der Schiedsrichter Zeitspiel an.
Durch viele Tempogegenstöße konnten die Damen den Spielstand auf 25:12 in der 45. Minute nach oben treiben. In der 49. Minute folgte wieder eine Verschnauf-Auszeit für die Augsburgerinnen. Die Legostädterinnen hielten aber das Tempo weiter oben und konnten so 20 Sekunden vor Schluss ihr 30. Tor und einen Endstand von 30:17 erzielen.



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