VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

  Einen weiteren Schritt gegen die Abstiegsränge vermeldet die Günzburger Damenmannschaft. Nach ihrem deutlichen 27:33 Sieg beim Meisterschaftskandidaten
HG Ingolstadt, befindet sich das junge VfL Team erstmals in dieser Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz.
Beiden Mannschaften hatten im Vorfeld mit Verletzungen zu kämpfen und es war noch unklar wer denn bei beiden Teams am Samstag zur Verfügung steht.
Die HG musste mit drei Spielerinnen weniger auskommen, konnte sich aber weiterhin auf die Qualität ihrer Top-Werferin Melanie Pöschmann verlassen, die das zahlenmäßige Untergewicht mit Ihrer Klasse wettmachen konnte. Auch Corinna Demel reiste extra aus der Schweiz an um ihre Mannschaft weiterhin zu unterstützen, um das Ziel Relegationsplatz um den Aufstieg in die Bayernliga nicht aus den Augen zu verlieren. Somit waren die Oberbayern zumindest qualitativ mit den Weinroten auf Augenhöhe.
Auch Günzburgs Damen mussten Umstellungen vornehmen, konnten aber trotz angeschlagener Spielerinnen mit einer vollen Bank anreisen und man sicherte sich noch die Dienste von Juliane Wieser aus der Zweiten. So lautete die Marschroute von Harald Jekel so lange wie möglich das Tempo hochhalten um am Ende die konditionellen Vorteile gegenüber den „Schanzerinnen“ ausspielen zu können und Jekels Taktik ging auf:
Nach einer schnellen Günzburger 4-Toreführung, gestaltete sich das Spiel in der ersten Hälfte ausgeglichen und Ingolstadt schaffte es zum Halbzeitpfiff beim Stande von 14:14 auszugleichen.
In Hälfte zwei drehten dann die jungen Günzburgerinnen richtig auf und glänzten dabei mit viel Spielfreude, schnellem Konterspiel und einer sehr guten Trefferquote.
Allerdings fehlte den VfL Damen die letzte Konsequenz, um sich in der Mitte der zweiten Hälfte absetzen zu können. Die „Schanzerinnen“ blieben dran und ließen sich nicht abschütteln. Vor allem Rückraumspielerin Melanie Pöschmann war zu keinem Zeitpunkt in den Griff zu bekommen. Selbst eine Manndeckung hinderte die Torschützenkönigin der letzten Jahre nicht daran, sich mit 16 Treffer in die Torschützenliste einzutragen.

Doch Günzburg agierte als Team. Angeführt von Franziska Aust und Judith Deutschenbauer, die eine ganz starke Partie ablieferte, schafften es die Günzburgerinnen, die HG Spielerinnen als Einheit unter Druck zu setzen. Die konditionellen Vorteile der Weinroten machten sich immer mehr bemerkbar.

Da sich auch das VfL Team auf seine Spielerinnen Tanja Stoll, Ines Leix und Catherina Harder verlassen konnten, die im bisherigen Saisonverlauf noch nicht so zum Einsatz kamen, mussten dann auch Pöschmann &Co. dem hohen Tempo und dem bedingungslosen Einsatz der VfL Damen klein bei geben. Ähnlich dem Günzburger Spiel gegen Haunstetten, konnten diesmal die Ingolstädterinnen die viermalige Aufholjagd nicht mehr wett machen.
Der Rest war nur noch schaulaufen und am Ende waren alle Beteiligten über den doppelten Punktgewinn gegen das „Schwergewicht Ingolstadt“ mehr als glücklich.

Spielverlauf:
1.Hz.: 2:2, 2:5, 4:8, 6:10, 10:10, 12:12, 14:14 2.Hz.: 15:15, 15:18, 16:19, 19:19, 23:23, 25:27, 25:31, 27:33

Für den VfL spielten:
Lisa Gremmelspacher, Simona Machalova (im Tor), Evelyn Jorga (9/5), Judith Deutschenbauer (5), Franziska Aust (5), Tanja Stoll (4), Sandra Schaaf (3), Annelie Galgenmüller (3), Ines Leix (2), Catherina Harder (1), Ardiana Merditaj (1), Annika Betzler, Daniela Stoll, Juliane Wieser.



Männer 1

Erste Männermannschaft dreht ein 17:11 Rückstand zu einem 27:31 Sieg gegen den SV Mering

Unglaubliches Handballspiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten erlebten die Zuschauer in der Meringer Sporthalle. Bis zum 7:7 deutete alles auf das erwartet schwere Auswärtsspiel für eine junge Mannschaft, die nicht verlieren darf um zarten Meisterschaftsträumen doch noch Kraft zu verleihen gegen einen Nichtabstiegskandidaten, der seine Heimspiele unbedingt gewinnen muss. Beim VfL offenbarten sich eklatante Abwehrschwächen, die Torhüter griffen ungeschützt vom Block häufig ins Leere und selbst die Routiniers scheiterten immer wieder am Helden der ersten Hälfte, dem Meringer Zerberus. Der Gastgeber bekam Oberwasser und spielte vermutlich die besten 10 Minuten der Meringer Handballgeschichte, die VfL-Spieler haderten mit dem Handballschicksal, ja verließen mental das Spiel. Urpötzlich stand es 14:7. Ein Debakel drohte. Nach einer außergewöhnlich lauten Auszeit waren zumindest alle Spieler wieder hellwach. Das Spiel normalisierte sich, beim 17:11 wurde gewechselt.

In der Halbzeit freundete sich die Mannschaft mit der an sich schönen Aufgabe ein "Spiel drehen" an und kam wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich stand die Abwehr um die Routiniers Andi Konopa und Axel Leix. Tizian Schmid hielt und hielt, vermutlich auch weil er sich um die gute Stimmung auf seiner danach folgende Geburtstagsparty sorgte. Und im Angriff kombinierte der Rückraum spielstark. Das verhasste Harzverbot spielte erstmals überhaupt keine Rolle, wohl auch deswegen weil Trainer Hofmeister wegen der Sonderanforderungen in der BOL seit Wochen ein Harzverbot für die A-Jugendlichen erlassen hatte. Selbst schwierigste Pässe gelangen. Beim 19:19 war der Rückstand aufgeholt: 19:20 - der Favorit bog auf die Siegerstraße. Doch der SV Mering war kampfstark. Es folgte die lange Entscheidungsphase. Bis zum 25:25 stand es siebenmal unentschieden. Christian Geiger, Steve Rennert und Daniel Jäger wussten mittlerweile mit dem Meringer "Torwartproblem" gut umzugehen und trafen mittlerweile Alles. Die Entscheidung fiel gegen einen tollen Gegner erst ganz am Ende als beim 27:28 drei weitere Günzburger Tore gelangen. Der Endstand von 27:31 war eine solide Grundlage für Tizian Schmids Geburtstagsfeierlichkeiten.

Es spielten: Heinrich, T. Schmid; Jensen (1), Konopa (4), Geiger (5), Leix, M. Schmid, Schüller, Jahn, Rennert (6), Ludwig, von Fritsch, Jäger (9) und Groß (6/4)

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