VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

In einem harten Kampfspiel behielt das jüngste Team der Liga erneut die Nerven und besiegte charakterstarke Bobinger mit 25:28 (11:13).Im Günzburger Lager wusste man, dass diese Aufgabe nicht einfach wird. Trotz misslicher Personallage wurden die TSV-Ergebnisse von Woche zu Woche besser, ein wurfstarker Rückraumhüne stand nach Verletzungspause erstmals wieder auf der Platte und es herrschte in der Halle absolutes Harzverbot, was für die technik-verliebten A-Jugendlichen den Ball jedes Mal wieder zur ganz neuen Erfahrung macht.

So wundert es auch nicht, dass es die Älteren wären, die neben dem unverwüstlichen "Industriegebiet" Jäger im Angriff die Akzente setzten.Beim 7:11 und 8:12 hoffte Trainer Hofmeister, dass doch alles einfacher als befürchtet werden könnte, doch der aufopferungsvoll fightende Tabellenvorletzte ließ sich nicht abschütteln. Besonders ihr wurfgewaltiger Rückraumlinks war trotz aller möglicher Deckungssysteme nie zu kontrollieren und warf immer wenn es brenzlig wurde ein Tor, zur Not verdeckt von 11 Metern. Zur Halbzeit wurde knapp mit 11:13 gewechselt.

Gelesen war die Bobinger Messe aber noch nicht. Der spielfreudige Julian Rothbauer bediente seine Nebenleute gleich nach der Halbzeit mehrfach beim Gegenstoß. 14:17! Es war die letzte Chance zum Davonziehen. Beim 18:18 errang der Gastgeber das erste Remis. Fünfmal stand es danach Unentschieden. Ein gute Trefferquote von Steve Rennert und schmerzhafte Einzelaktionen von Andi Konopa retteten den Günzburger Angriff. In der Abwehr räumte Axel Leix fair und ordentlich auf. Nach dem 24:24 hielt Torwart Tizian Schmid wichtige Bälle. Die Chance im Angriff wurden nervenstark genützt. Endlich traf Raphael Groß aus dem Rückraum. das 24:27 war die erlösende Vorentscheidung.Ein Sonderlob an das Aichacher Schiedsrichtergespann, das bei aller Hitzigkeit immer kühlen Kopf bewahrte und eine bemerkenswerte Leistung bot.

Es spielten: Schmid T., Rothbauer (2), Jahn (1), Konopa (4), Leix, Schmid M. (3), Schüller, Heinrich, Rennert (10/3), Ludwig; von Fritsch, Jäger (6) und Groß (2/1)


Damen 1

Nicht den Hauch einer Chance hatten Günzburgs Handballdamen gegen die stark aufspielenden Spielerinnen vom SV München-Laim.
Noch vor Spielbeginn hatte man sich im Günzburger Lager eine kleine Außenseiterchance ausgerechnet. Doch spätestens nach dem 5:1 Rückstand musste man neidlos erkennen, dass die SV Spielerinnen den Weinroten in punkto Schnelligkeit, Ballsicherheit und Einsatzwillen zumindest in dieser Partie, haushoch überlegen waren.
Der Günzburger Angriff stockte gegen die konsequent zupackende Abwehr der Münchnerinnen gewaltig und es schien so, als würden sich die Weinroten lieber über die Zeit retten, als sich mit diesem starken Team messen zu wollen. Spätestens beim Spielstand von 17:7 zeichnete sich ein Debakel für Günzburgs Handballdamen ab, was eine Standpauke vom Trainergespann in der Halbzeitpause zur Folge hatte.
Kurzfristig war das dann der Weckruf zur Aufholjagd. Drei Treffer in Folge von Franziska Aust ließen die VfL Damen zum 17:14 aufschließen. Erstmals agierten die Günzburgerinnen dabei mit dem nötigen Einsatz und es konnte dann zumindest bis zum 20:15, die Partie einigermaßen offen gestaltet werden.
Das veranlasste dann den Laimer Trainer Oliver Götsch zu einer Auszeit um die Seinen wieder an ihre Stärken zu erinnern.
Die sehr starken und routinierten SV- Spielerinnen hatten dann Günzburgs Offensivdrang wieder schnell in den Griff bekommen. Beim 27:17 waren die Kräfteverhältnisse wieder zu Recht gerückt.

Am Ende stand ein 30:21 auf der Anzeigentafel und Günzburgs junges Handball-Team hatte eine Lehrstunde erhalten.
Erfreulich war dabei nur, dass Langzeitverletzte Tanja Stoll erstmals wieder zu Kurzeinsätzen kommen konnte und sich dabei gleich mit 2 Treffer in die Torschützenliste eingetragen hatte.

Spielverlauf: 1. Hz. 5:1, 7:4, 10:4, 13:5, 14:7, 17:7, 17:10.- 2. Hz. 17:13, 20:13, 20:15, 24:15, 27:17, 29:20, 30:21
Für den VfL spielten:
Lisa Gremmelspacher, Simona Machalova (im Tor), Franziska Aust (5/2), Ardiana Merditaj (4/1), Evelyn Jorga (3/2) Tanja Stoll (2), Annelie Galgenmüller (2), Annika Betzler (2), Sandra Schaaf (1), Judith Deutschenbauer (1), Daniela Stoll, Catherina Harder, Ines Leix

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