VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Mit 27:32 (13:16) packten die VfL-Handballer die Punkte beim vormaligen Tabellenzweiten TV Gundelfingen ein und nahmen sie mit an die Donau. Die zahlreichen Zuschauer erlebten vier ganz unterschiedliche Spielphasen. Erfreulicherweise bewiesen die Günzburger als die mit Abstand jüngste Mannschaft der Liga erstmals Stehvermögen in der langen Entscheidungsphase. Ruck-Zuck stand es 2:0. Es war die kurze Phase, in der der Gundelfinger Hochgewindigkeitshandball trotz eindringlicher Warnung doch überraschte. Durch bessere Organisation im Rückzugsverhalten war dieser Vorteil beim 5:5 egalisiert. Es folgte die zweite Phase mit Glanztaten von Torwart Manuel Haas und Günzburger Angriffsgala: Innerhalb von 5 Minuten stand es 5:9, dann 7:14. Manuel Haas, der sonst in der Zweiten zum Einsatz kommt, vernagelte in dieser Phase die "Kiste". Er konnte dabei auf das Fachwissen "Gundelfinger Ex-Torwart" zurückgreifen und setzte das durchdacht ein. Vorne produzierte die A-Jugendachse Raphael Groß und Daniel Jäger Traumanspiele und Tore am Fließband, aber auch Julian Rothbauer war stark. Die dritte Phase war die Aufholjagd der kampfstarken Gundelfinger. Sie ging über die Halbzeit (13:16) und war beim 17:17 abgeschlossen. Die A-Jugendlichen wurden vom Bundesligaspiel des Vortages eingeholt, Shooter Michael Jahn plagte sich außerdem mit einer hartnäckigen Bronchitis. So wurde die lange vierte Phase eingeleitet: Der Kampf um die Entscheidung. Bislang scheiterte die "Erste" bei all ihren knappen Niederlagen genau daran. Diesmal blieb das Haupt erhoben. Bis zum 23:23 wurde zäh gerungen. Längst waren es die älteren Spieler Axel Leix und Andi Konopa, die dem Abwehrspiel kampfkräftig ihren Stempel aufdrückten. Ein paar Gegenstöße, letzte Kraftakte von "Industriegebiet" Jäger, mehrfaches Durchtanken von Andi Konopa beendeten bis zum 23:28 die Handballspannung gegen ein charkakterstarkes Team. Die weinrote Abwehr war zu stabil, die Spieler zu konzentriert. Die Entwicklung zum 27:32 war nur noch ein Auslaufen.

Es spielten: Schmid T., Haas, Heinrich; Rennert; Schüller, Rothbauer (4), Jahn (2), Konopa (4), Geiger; Leix; Schmid M., Ludwig, von Fritsch (2), Jäger (9) und Groß (11/6)




Damen 1

Das Kräftemessen zwischen der renommierten Landesliga-Mannschaft vom TSV Weilheim und dem Aufsteiger vom VfL Günzburg war klarer als es das Ergebnis vermuten lässt. Im letzten Vorrundenspiel der Landesliga -Süd konnten die routiniert auftretenden Oberbayerinnen dem Tempospiel der Günzburgerinnen nur phasenweise standhalten. Der Grund dafür lag auch daran, dass auf Günzburger Seite allen Spielerinnen genügend Spielanteile gewährt wurden um noch mehr Spielpraxis zu erlangen.
Die Einheimischen versuchten mit einer extrem defensiven Abwehr dem VfL Paroli zu bieten. Darauf waren die Günzburgerinnen jedoch bestens vorbereitet.
Mit schnellen Kombinationen schafften sie es, Kreisläuferin Annelie Galgenmüller in Position zu bringen, die dann nur noch siebenmeterreif gestoppt werden konnte. Auch in der Defensive hatten Günzburgs Handballdamen die nötige Standkraft gegen die rustikal spielenden Weilheimerinnen. Simona Machalova nagelte ihr Tor zu, leitete mehrmals geschickt die Tempogegenstöße ein und die Konter wurden dann von Günzburgs schnellen Außenspielerinnen sicher verwertet. Beim Stande von 2:10 war es dann vorerst ein einseitiges Kräftemessen. Auf Günzburger Seite wurde munter durch gewechselt und Weilheim schickte seine erfahrenen Kräfte mit aufs Spielfeld. Diese abgeklärten Spielerinnen verstanden es dann, mit Routine und Cleverness die Günzburgerinnen zu ärgern, mit dem Ergebnis, dass zur Halbzeitpause nur noch eine 2-Tore Führung zu Buche stand.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild:
Immer wenn die Günzburgerinnen anzogen, hatte das Schlusslicht nichts entgegenzusetzen. Zu unterschiedlich waren auch die Spielsysteme beider Mannschaften und der TSV Weilheim hatte gegen das Tempospiel und die Athletik der VfL Spielerinnen kein Mittel. Beim Stande von 15:25 waren die Weinroten ihren Gegnerinnen haushoch überlegen. Die spielgestaltenden Personen Franziska Aust und Sandra Schaaf konnten sich diesmal beruhigt zurück lehnen, da der Rest der Mannschaft genügend Stärke besaß, die ersehnten Punkte mit nach Hause zu bringen. Der zweite Anzug mit Harder, Stoll, Betzler, Leix und Mifka machte ihre Sache ebenfalls sehr gut. Der Erfolg vom Wochenende kam durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zu Stande, bei der sich Ardina Merditaj, Judith Deutschenbauer und Evelyn Jorga noch Bestnoten verdienten, wegen ihrem fehlerlosen Spiel am vergangenen Sonntag.

Die Vorrunde konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch mit 4 Siegen und zwei Unentschieden in der überaus starken Landesliga als Aufsteiger erfolgreich gestaltet werden. Sollten sich die Weinroten weiterhin so entwickeln, dann kann auch in der Rückrunde gegen Mannschaften gepunktet werden, gegen die noch verloren wurde. Zuerst mal wird jetzt aber Weihnachten gefeiert. Die Mannschaft bedankt sich für die große Unterstützung ihrer Fans, die auch diesmal beim Auswärtsspiel in Weilheim für tolle Stimmung, kulinarische Genüsse und einen vollen Mannschaftsbus gesorgt haben und wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Spielverlauf:
1. Hz. 0:5, 2:10, 5:10, 6:12, 9:12, 9:14, 13:15.- 2.Hz.13:18, 15:19, 15:25, 17:27, 21:27, 21:29, 24:29, 26:30

Für den VfL spielten:
Simona Machalova, Lisa Gremmelspacher (im Tor), Ardiana Merditaj (9/1) Evelyn Jorga (7/4), Judith Deutschenbauer (6/1), Annelie Galgenmüller (3), Franziska Aust (1), Catherina Harder (1), Daniela Stoll (1), Ines Leix (1/1), Annika Betzler (1/1), Sandra Schaaf, Anika Mifka,

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