VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Keine Punkte, dafür um eine Erfahrung reicher, so kehrten Günzburgs Handball Damen von ihrem Auswärtsspiel von der HSG Würm-Mitte zurück.
Nach den ersten starken 25 Minuten der Weihnroten sah noch alles nach einem Kräftemessen zweier gleichwertigen Mannschaften aus. Günzburg führte nach starkem Beginn mit 3:1 und gestaltete bis zum 9:9 die Partie völlig ausgeglichen. Dann bekamen aber die Einheimischen die Partie immer besser in den Griff und bestraften jeden Fehler der Günzburgerinnen mit erfolgreichen Gegenstößen. Das Rückzugsverhalten der VfL Spielerinnen lies vor allem in den letzten 5 Minuten der ersten Hälfte zu wünschen übrig, was dann zum Seitenwechsel einen Fünf-Tore- Rückstand bedeutete.
Die Würmerinnen hatten sich auf Günzburgs Angriffsbemühungen immer besser eingestellt. Claus Lohrmann konnte am vergangenen Samstag erstmals auf seine Wunschformation zurückgreifen, darunter auch die A Jugendlichen aus der Bundesliga. Die HSG Spielerinnen waren den VfL Spielerinnen in Sachen Dynamik, Athletik und Effektivität um Längen voraus. Günzburg konnte man zwar zu Gute halten dass sie nie aufsteckten, im Großen und Ganzen musste man aber auch neidlos anerkennen, dass die Münchnerinnen einfach besser waren.
Im Tor der Gäste stand mit Leni Frey eine Spielerin, die auch das DHB Trikot der Jugendnationalmannschaft trägt, und seit spätestens Samstag wissen die Günzburgerinnen auch warum . Zahlreiche Chancen hatte Frey in der zweiten Hälfte vereitelt und im Gegenzug dazu mustergültig die Konter für ihre Mitspielerinnen eingeleitet.Beim Stande von 29:17 sah es dann auch nach einem richtigen Debakel aus. Doch zumindest kämpferisch konnten die Günzburgerinnen noch überzeugen und machten dann die 29:21 Niederlage einigermaßen erträglich.
So lautet weiterhin die Devise: Abhaken, weiterschauen und versuchen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten weiterhin zu punkten.
Spielverlauf: 1:3, 3:3, 3:5, 6:5, 9:9, 14:9,- 17:9, 17:12, 21:12, 24:14, 29:17. 29:21
Für den VfL spielten:
Simona Machalova, Lisa Gremmelspacher (im Tor), Franziska Aust 3, Annelie Galgenmüller 3,Ardiana Merditaj 3/1, Judith Deutschenbauer 2, Evelyn Jorga 3/2, catherina Harder 2, Ines Leix 2, Sandra Schaaf 1, Daniela Stoll 1






Männer 1





Der VfL muss seine Ambitionen komplett zurückschrauben und im Handballmittelfeld überwintern. Dort gehört die Mannschaft auch hin.Trotz einer kämpferisch starken Leistung gegen den TSV Schwabmünchen reichte es am Ende wieder nicht zu einem Sieg gegen ein BOL-Spitzenteam. Die Mannschaft unterlag mit 23:26 (12:10) trotz einer guten Abwehrleistung. Wie in allen Begegnungen gegen Teams aus dem oberen Drittel war der Angriff, insbesondere der Rückraum, spielerisch zu schwach um die gestellten Aufgaben zu lösen.

Ein schneller Torwartwechsel von Tobias Heinrich auf Tizian Schmid, gab dem VfL nach dem 1:2 die notwendige Sicherheit bei den wenigen Schwabmünchenern Rückraumwürfen. Gestützt auf eine kampfstarke Deckung dominierten die Günzburger danach die erste Halbzeit über ein 9:6. Da die Gäste ihre Trümpfe ähnlich in den gröberen Handball-Teilgebieten Abwehr und Kampfkraft einsetzen, konnten sich die Günzburger nicht absetzen. Nach zähem Kampf wurden beim 12:10 gewechselt.

Gleich nach der Halbzeit mit die schwächste Günzburger Phase.: Der VfL vergab mit drei aktuellen A-Jugendbundesligaspielern und lauter ehemaligen Landesliga-Männerspielern im besten Alter eine Überzahl kläglich und kippte für die überraschten Gäste selbst das Spiel. Urplötzlich stand es 13:15. Anstelle einer kämpferischen Neujustierung, nahm sich die Mannschaft dann Zeit für Entschuldigungen und Selbstmitleid. Der erfahrene TSV nutzte das und zog auf 14:18 und 15:19 davon. Nun bewies das Team Charakter: Angetrieben von Andi Konopa traf Michael Jahn endlich und die Abwehr schloss Advent hin oder her die Türen. Daraus ergab sich über den schnellen und treffsicheren Julian Rothbauer Gegenstoßtor um Gegenstoßtor: 20:20 - neue Hoffnung, 21:21, 22:22! Beide Teams blockierten durch großen Abwehraufwand ihre eingeschränkten Angriffsmöglichkeiten. Verlierer einer solchen Partie wird dann, wer im Angriff den noch folgenschwereren, sog."richtig dummen" Fehler macht, der mit Gegenstoß bestraft wird. Das war Günzburg: 22:23 durch einen Gegenstoß, 22:24 schwerer Abwehrfehler, beim 23:24 die letzte Hoffnung, beim 23:25 offene Manndeckung, beim 23:26 war ein spannendes Kampfspiel verdient verloren. Mangelnden Einsatz konnte man dem Team nicht vorwerfen - kein Trost für die Angriffsleistung.

Die Spielpause am kommenden Wochenende ist die beste Nachricht für die Günzburger Erste

Es spielten: Schmid T., Heinrich; Rothbauer (6), Jahn (3), Konopa (2), Geiger; Leix; Schmid M., Schüller, Rennert; Ludwig, v. Fritsch (1), Jäger (3) und Groß (8/3).




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