VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Der Viertelfinaleinzug im BHV Pokal war zum Greifen nahe. Nach einer temporeichen Partie, hartem Kampf und drei vergebenen Großchancen zum Ende der Partie, mussten sich Günzburgs junge Handballdamen dem Bayernligisten und ehemaligen 13 fachen Deutschem Meister mit 28:29 geschlagen geben.
Die Fränkinnen haben immer noch mit der hohen Bürde aus der Vergangenheit zu kämpfen. Da war nämlich der Club Europapokalsieger und hatte zahlreiche deutsche Meistertitel errungen, den Letzten davon im Jahre 2009. Nach der Insolvenz im gleichen Jahr wurde der Nachfolgeverein 1. FCN Handball 2009 e. V. neu gegründet.

In der ersten Saison des "neuen" Vereins wurde ein Platz im gesicherten Mittelfeld der Bayernliga erreicht.
In der Saison 2010/2011 steigerte sich die extrem junge Mannschaft (sie bestand aus vielen A - Jugendlichen) dann auf einen der vorderen Ränge. Als mittelfristiges Ziel wurde der Aufstieg in die 3. Liga ausgegeben, die Jugendspielerinnen des „Clubs“ waren oft das Maß aller Dinge und spielten dabei regelmäßig um die bayerischen Meisterschaften.

Noch vor einem halben Jahr trennte den VfL vom FCN gefühlte drei Klassen. Die Fränkinnen zählten zu den besseren Teams der Bayernliga und konnten auf zahlreiche gut ausgebildete Nachwuchsspielerinnen zurückgreifen. Die Spielerinnen von Michael Fuchs standen auch auf den Einkaufslisten der Bundesligisten HC Leipzig und Tühringer HC und im Umfeld hatte sich die Träumerei aus vergangenen Tagen auch eingestellt.
Auf Günzburger Seite stand eine Mannschaft, die soeben aus der Bezirksoberliga aufgestiegen war, mitten im Umbruch steckte und ebenfalls mit einer extrem jungen Mannschaft an den Start ging. Somit waren die Rollen fürs Pokalspiel klar verteilt und alles andere als ein Sieg der Nürnbergerinnen wäre eine faustdicke Überraschung.
Bis zum 3:8 sah auch alles danach aus, doch dann zeigten sich die jungen Günzburgerinnen bis zum Halbzeitpfiff den „Clubberinnen“ ebenbürtig.
Beide Mannschaften lieferten sich einen tollen Schlagabtauch mit hohem Tempo, bei dem der geringste Fehler im Gegenzug zu Toren führte.
Waren noch vor Wochen die erfahrenen Spielerinnen Aust, Schaaf, Jorga und Deutschenbauer die spielbestimmenden Personen des Günzburger Spiels, so zeigten sich diesmal gerade die ganz jungen Spielerinnen wie Ardiana Merditaj und Catherina Harder von ihrer besten Seite. Harder die noch im Frühjahr in der B-Jugend spielte, war wenig beeindruckt von Gegners Historie und rechtfertigte ihre Einsatzzeit mit 4 blitzsauberen Treffern bei fünf Versuchen. Die ersten drei Treffer davon kurz vor Seitenwechsel, was eine knappe 16:14 Führung für die Günzburgerinnen bedeutete.

Zwei weitere Treffer von Judith Deutschenbauer und Ardiana Merditaj und abermals überragende Torhüterleistungen von Simona Machalova und Lisa Gremmelspacher bescherten den Günzburgerinnen erstmals beim 18:14 eine beruhigende 4 Tore- Führung.
Dann allerdings passierten unverständlicherweise mehrere technische Fehler hintereinander und es kam kurzfristig ein Bruch ins Spiel der Weinroten. Dies nutzte der Bayernligist mit einem 5:0 Lauf aus, um das Spiel zu kippen.
Ab diesem Zeitpunkt war es wieder der offene Schlagabtausch zweier gleichwertigen Mannschaften, bei denen ständig die Führung hin und her wechselte. Auf Nürnberger Seite zeigten Alexandra Kitza, Elena Tischner und Linkshänderin Marina Raab ihre ganze Klasse und Günzburg hielt mit ihren ebenfalls erfahrenen Spielerinnen Franziska Aust, Judith Deutschenbauer und der erneut spielstarken Sandra Schaaf dagegen.
Catharina Harder erzielte den Ausgleich zum 26:26 und Daniela Stoll, im Frühjahr auch noch der weiblichen B-Jugend angehörend, erzielte dann rotzfrech die Führung. Nürnberg glich wieder aus und konnte sich erstmals wieder mit zwei Toren absetzen. Den Günzburgerinnen boten sich in einer hochdramatischen Schlussphase nochmals drei Großchancen um als Sieger ins Viertelfinale einzuziehen. Dies konnten aber leider nicht genutzt werden. Ein weiterer Treffer von „Youngster“ Daniela Stoll reichte zwar noch zum Anschluss aber nicht mehr zum Sieg.

Somit stehen die Handballdamen vom 1.FC Nürnberg im Viertelfinale des BHV-Pokals. Bei Günzburgs Verantwortlichen ist man sehr stolz darauf, dem Bayernligisten einen heißen Fight geliefert zu haben. Das Ziel für Günzburgs Handballdamen lautet aber weiterhin aus der Landesliga nicht abzusteigen.
Mit solch einer Leistung dürfte das auch realisierbar sein.




Damen 2




Bereits den fünften Sieg konnte die 2. Damenmannschaft des VfL Günzburg vergangenen Sonntag gegen die TSG Augsburg einfahren. Mit einem vollen Kader – 12 Feldspieler und 2 Torhüter – reisten die Weinroten Damen zu ihrem direkten Konkurrenten der TSG Augsburg.Den Spielanpfiff schienen die Legostädterinnen allerdings gefürchtet zu haben. Man startete ziemlich nervös in die Partie. So war die Anfangsphase auch durch etliche Fehler und eine sehr schlechte Chancenverwertung gekennzeichnet.In der Abwehr ließ man den Torhüter komplett im Stich – es fehlte an den schnellen Beinen, um von links nach rechts zu rutschen und an den Absprachen.So hielten anfangs allein Annabel Allgäuer im Tor und Melissa Matthes auf dem Feld die Legostädterinnen im Spiel. Annabel Allgäuer indem sie den Kasten sauber hielt und Melissa Matthes durch ihre 100% Ausbeute am 7-Meter Punkt sowie etliche Rückraum Tore. Am Ende konnte sie allein 11 der 26 Tore auf ihrem Konto verbuchen.Zum Glück fing sich auch der Rest der Mannschaft etwa zur Mitte der ersten Halbzeit und so konnte man bei einem Stand von 7:14 in die Pause gehen.

Auch die 2. Halbzeit startete konfus – die Günzburgerinnen fingen sich aber bereits nach wenigen Minuten und waren von dort an alle bei der Sache.Sehr souverän zogen sie daher auf 11:23 davon.Der Sieg der 2. Garde war in keinem Augenblick des Spiels gefährdet und so konnten die mitgereisten Fans am Ende ein 14:26 bejubeln.Die Weinroten freuen sich bereits heute auf ihr nächstes Spiel am 23.11.2013 um 15:30 Uhr in der Rebayhalle gegen Gundelfingen und laden alle Fans herzlich dazu ein.



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