VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Eine stabile Abwehr, exzellent aufgelegte Torhüter und eine starke Angriffsleistung bescheren (den wie in der Presse erwähnten) „Günzburger Frischlingen“ einen weiteren Heimsieg

Die Günzburgerinnen sind langsam angekommen in der Landesliga.
Mit einer weiteren überzeugenden Leistung gegen die SG Waltenhofen, konnte sich die Spielerinnen vom Trainergespann Robert Mayer und Harald Jekel die nächsten beiden Punkte erkämpfen und verdeutlichen damit, dass sie mit den Gegebenheiten der starken Liga immer besser zurechtkommen. Durch den deutlichen Sieg gegen die SG (30:22), verlässt das junge Günzburger Damenteam erstmals die Abstiegsränge.

Zu Beginn sah es aber noch gar nicht danach aus. Die Einheimischen lagen schnell mit 1:3 in Rückstand, ehe Annelie Galgenmüller mit ihrem zweiten Treffer die erste Führung erzielen konnte. Danach aber stand Günzburgs Defensive wie eine Mauer. Kapitän Franziska Aust organisierte zusammen mit Annelie Galgenmüller geschickt den Innenblock und die restlichen Spielerinnen agierten mit der nötigen Gegenwehr gegen ihre Gegenspielerinnen.
Die quirligen Allgäuerinnen ließen sich zwar vorerst davon nicht beeindrucken und hatten mit ihren bayernligaerfahrenen und spielstärksten Spielerinnen Julia Stransky und Monika Vogler noch das passende Gegenmittel. Doch dann nahm das Günzburger Spiel Fahrt auf. Angetrieben durch Sandra Schaaf, die zusammen mit Ardiana Merditaj eine starke Vorstellung ablieferte, drehten die Günzburgerinnen mächtig auf. Dabei konnten die Einheimischen teilweise nur noch siebenmeterreif gestoppt werden, die dann Evelyn Jorga, kompromisslos verwertete. Selbst bei Würfen von der Siebenmeterlinie, in der Vergangenheit ein großes Manko der Weinroten, überzeugten die Günzburgerinnen mit einer hundertprozentigen Trefferausbeute. Da weiterhin mit sehr hohem Tempo agiert wurde, hatten die Allgäuerinnen den konditionellen Vorteilen der VfL Damen bis zum Halbzeitpfiff nichts mehr entgegenzusetzen und scheiterten auch in dieser Phase des Öfteren an Torhüterin Lisa Gremmelspacher, die dann im Gegenzug für ihre Mitspielerinnen perfekt die Konter einleitete. Das Angriffspiel der Weinroten gestaltete sich weiterhin druckvoll und Aust und Co. hatten sich dadurch zur Halbzeitpause eine beruhigende 7 Tore-Führung (16:9) erarbeitet.

Die zweite Hälfte ähnelte der Ersten. Die SG kam besser aus den Startlöchern, konnte durch drei Treffer auf 16:12 aufschließen und das Spiel schien nochmals zu kippen. In dieser Phase stand jedoch Simona Machalova ihrer Mitspielerin im Günzburger Tor in nichts nach, vereitelte paar Großchancen der Allgäuerinnen und der Günzburger Abwehrverband stand weiterhin eines Landesligisten würdig. " Unsere Abwehr war Bombe", so eine überaus glückliche Sandra Schaaf nach dem Spiel.

Die SG Waltenhofen gab sich zwar noch lange nicht geschlagen, traf aber am vergangenen Samstag auf eine hochmotivierte Günzburger Mannschaft, die immer wieder das passende Mittel auf Waltenhofens Gegenwehr hatte und weiterhin konsequent zu Werke ging.
Allen voran Ardiana Merditaj, die von den Allgäuerinnen zu keiner Phase des Spiels in den Griff zu bekommen war. Merditaj hatte noch unter der Woche mit den Auswirkungen einer Erkältung zu kämpfen und musste im Trainingsbetrieb passen. Scheinbar hatte ihr die Pause unter der Woche gut getan, denn ihre Leistung im Angriff und Abwehrspiel, war wohl ihre bislang beste im Günzburger Trikot.

Gästetrainer Hirschka verordnete gegen Günzburgs gefährlichste Angreiferinnen Ardiana Merditaj und Franziska Aust eine doppelte Manndeckung, was dann vorübergehend auch Wirkung zeigte. Doch diese Maßnahme spielte auch der spielstarken Sandra Schaaf in die Karten, denn Schaaf setzte dabei geschickt Annika Betzler in Szene, die sich dann mit ihren drei Treffern für ihre solide Leistung belohnte.

Günzburg agierte weiterhin souverän, gewährte allen Spielerinnen genügend Spielanteile, die dann auch dementsprechend genutzt wurden.
Am Ende pfiff dann das ebenfalls souverän agierende Schiedsrichtergespann Krämer/Mund vom TSV Allach die Partie ab und für Günzburgs Handball Damen standen zwei weitere Punkte gegen den Abstiegskampf zu Buche die im Anschluss von allen Beteiligten „zümpftig“ gefeiert wurden.
Spielfilm: 1:3, 4:3, 7:4, 8:8, 14:8, 16:9. 2.Hz. 16:12, 20:14, 22:17, 26:17, 30:20, 30:22

Für den VfL spielten:
Lisa Gremmelspacher, Simona Machalova (im Tor), Ardiana Merditaj (8/1), Evelyn Jorga (5/4), Franziska Aust (5/4), Sandra Schaaf (5), Annika Betzler (3), Annelie Galgenmüller (2), Catherina Harder (1), Judith Deutschenbauer (1), Ines Leix, Daniela Stoll,





Männer 1


Mit 46:24 (21:7) überrannten die Günzburger erstmals auch auswärts einen Gegner Der TSV Dasing war schlechter aufgestellt als die Konkurrenten bisher. Gerade einmal zehn Mann trugen die Autobahner, wie sie sich auf der Homepage nennen, auf den Spielberichtsbogen ein. Sogar einer ihrer Torhüter musste als Feldspieler ran. Deswegen war es von Coach Jürgen Kees die eindeutig richtige Entscheidung auch ohne die A-Jugendlichen voll auf Tempohandball zu setzen.
Beim 1:0 gehörte den Gastgebern der erste Jubel, dann wurde es arg ruhig und der VfL sorgte mit einem 10:0-Lauf schnell für klare Verhältnisse. Gestützt auf einen starken Torwart Tizian Schmid wurden in der ersten Hälfte über das 10:1 bis zum 21:7 Tore wie am Fließband erzielt. Da die Dasinger extrem defensiv agierten bekamen sie die starken Halbspieler Andi Konopa und Helmar v. Fritsch zu keinem Zeitpunkt in den Griff.
In der zweiten Hälfte kam dann Manuel Haas, der bislang nur in der Reserve spielte zum Einsatz. Auch er erwies sich hinter einer grundsoliden Abwehr als zu stark für den TSV. Da die Lauffreude der Günzburger ungebrochen blieb, zeichnete sich über die Zwischenstände von 30:10 und 40:16 ein ungewöhnliches Handballergebnis ab. Erst in den Schlussminuten ließ die Konzentration etwas nach, was die vorbildlich kämpfenden Gastgeber zu einer gelungenen Resultatsverbesserung nutzen.
Die VfL-Verantwortlichen haben sich sehr darüber gefreut, dass die Männer auch ohne A-Jugendliche eine starke sportliche Leistung abliefern können und dass sich die Mannschaften toll gegenseitig unterstützen. Jugendleiter Jürgen Kees coachte, Routinier Peter Kees half aus der Zweiten aus und erzielte eines seiner überfallartigen Gegenstoßtore zum umjubeltsten Tor des Tages und schließlich vertrat Dieter Pohl aus dem Damen-Betreuerteam den verhinderten Team-Manager Alex Zimmermann.

Es spielten: T. Schmid, Haas; Rothbauer (8), Kees (1), Konopa (7), Geiger (4), Leix (7), M. Schmid (5), Rennert (6/2), Ludwig (2/1), v. Fritsch (6) und Schüller.




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