VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

In einer temporeichen Bezirksoberligabegegnung besiegte der VfL Günzburg den TSV Gersthofen mit 42:27 (25:16).
Bis der hohe Vorsprung herausgespielt war, erwies sich der Gegner als der erwartet unangenehme Gegner. Paul Thiel, der baumlange Gersthofener Rückraum-Shooter musste ab dem 6:6 schon in Manndeckung genommen werden um beim 9:6 den ersten Drei-Tore-Vorsprung zu erzielen. Da aber der athletische Gästekreisläufer ebenfalls große Probleme bereite, blieb es bis zum 13:10 eng. Dann waren die Probleme erkannt und endlich auch die richtigen Abwehrlösungen gefunden. Die zweiten 15 Minuten gehörten ganz den Weinroten: Ein 12:6-Lauf bescherten ein auch in der heutigen Zeit seltenes 25:16-Halbzeitergebnis. Das war natürlich die Vorentscheidung. Die Günzburger nahmen die Begegnung weiterhin Ernst. Keine der Gersthofener Manndeckungsvariationen lähmte den Angriffsfluss und die allgemeine Lauffreude. Mit 14 Treffern - fast alle aus der Fernwurfdistanz - drückte besonders Andreas Konopa der Begegnung seinen harten Wurf auf. Aber auch Linksaußen Steve Rennert machte mit 11 Treffern bei 12 Versuchen ein überragendes Spiel: Und so kam es wie es kommen musste: Der Vorsprung wurde trotz eines engagierten Gegners kontinuierlich ausgebaut. Nach 60 Minuten war ein 42:27-Sieg auf der Anzeigentafel zu lesen. Zum gelungenen Günzburger Handballabend trugen die gewohnt starken Bayernliga-erfahrenen Unterhachinger Schiedsrichter Erhart und Geier bei. Es spielten: Schmid S., Heinrich; Rothbauer (3), Jahn (2), Konopa (14), Geiger (2), Leix (1), Schmid M. (4), Rennert (11/3), Ludwig (1) und Groß (4).



Damen 1


Eine 10-minütige Schwächephase der Günzburgerinnen zu Beginn der zweiten Hälfte, genügte dem Spitzenreiter, um in einer hochklassig geführten Landesliga Begegnung, die Tabellenspitze zu verteidigen. Da beide Mannschaften ihren Schwerpunkt am vergangenen Samstag auf die Offensive legten, entwickelte sich über 60 Minuten eine rasante Landesliga Partie, bei der am Ende das Ergebnis aus Günzburger Sicht um ein paar Tore zu hoch ausgefallen ist.
Der Start in die Partie zwischen der HSG und den VfL verlief für die Weinroten verheißungsvoll. Die Günzburgerinnen begannen hochkonzentriert, waren hellwach, und bestens eingestellt um dem haushohen Favoriten Paroli bieten zu können. Ehe sich der Aufstiegsaspirant versah, lag er mit 3:5 im Hintertreffen.
Die HSG erhöhte den Druck und versuchte das Spiel in den Griff zu bekommen. Davon ließen sich Günzburgs Damen aber im Anschluss nicht beeindrucken und hielten dagegen. Dies hatte zur Folge, dass Aust und Co. ihre Vorgaben weiterhin perfekt umsetzten. Die Führung zwischen beiden Mannschaften wechselte ständig hin und her und die Spielerinnen vom Trainergespann Mayer/Jekel konnten dem Spitzenreiter einen heißen Fight liefern. Hätten die Günzburgerinnen ihre sich bietenden Chancen noch konsequenter genutzt, dann wäre zumindest in der ersten Hälfte auch zum Seitenwechsel eine Führung noch drinnen gewesen, leider aber betrug der Rückstand in der Halbzeitpause somit 3 Tore (11:14).
Die zweite Hälfte konnte auch zu Beginn noch offen gestaltet werden. Allerdings schlichen sich dann zum Leidwesen der tapfer anfeuernden mitgereisten Eltern und Fans der Günzburger Damenmannschaft, erstmals mehrere Fehler ins Spiel der Weinroten.
Zu überhebliche Angriffsaktionen und eine viel zu lasch agierende Abwehr über einen kurzen Zeitraum, reichte den Allgäuerinnen aus, um davonzuziehen.

Ein 9:1 Lauf des Spitzenreiters sorgte innerhalb von 10 Minuten für eine Vorentscheidung. Die HSG Dietmannsried bestrafte im Stile einer Spitzenmannschaft jeden Fehler der VfL Spielerinnen. Zwar konnten sich dann die Schützlinge vom Trainergespann Robert Mayer und Harald Jekel nochmals fangen und weiterhin überzeugen, der Abstand war aber gegen einen so starken Gegner viel zu groß, um dieses Pfund nochmals aufholen zu können.
Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit 36:28 und Christian Huttner, Trainer des Tabellenführers zollte den jungen Günzburgerinnen großen Respekt für ihre gezeigte Leistung und war schon ein wenig verwundert dass die VfL Damen mit solch einer Leistung das Tabellenende zieren.

So wirklich hatte man die Punkte gegen den Spitzenreiter bei Günzburgs Verantwortlichen auch nicht auf der Rechnung. Nächste Woche wartet mit der SG Waltenhofen-Kottern ein Gegner, gegen den gepunktet werden kann. Das ist auch aufrund der gezeigten Leistung vom Wochenende realisierbar und dringend notwendig um sich von den Abstiegsrängen mal zu befreien.
Spielverlauf: 2:1, 3:5, 6:5, 8:9, 12:11, 14:11.- 14:12, 17:13, 23:13, 26:16, 27:20, 31:24, 36:28

Für den VfL spielten:
Simona Machalova, Lisa Gremmelspacher (im Tor), Sandra Schaaf (6), Franziska Aust (5), Annelie Galgenmüller (4), Evelyn Jorga (4/2), Ardiana Merditaj (3/1), Daniela Stoll (3), Judith Deutschenbauer (2), Catherina Harder (1), Annika Betzler,

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