VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Endlich hat es geklappt mit dem ersten Sieg für Günzburgs Landesliga-Team gegen eine bärenstarke Dachauer Reserve.
Schon der Blick auf den Spielberichtsbogen und auf Dachaus Auswechselbank ließ vermuten, dass bei den Gästen vom ASV, das Duell der bisher sieglosen sehr wichtig genommen wird und die Günzburgerinnen da erheblich Gegenwind zu erwarten haben.
Mit Birgit Elze, Christina Weidlich, Annette Jakob, Belinda Morgot und Nici Kühn war fast eine komplette ehemalige Regionalliga Mannschaft vertreten, die allesamt auch nicht den Eindruck erweckten, in ihrem Fitnesszustand in die Jahre gekommen zu sein. Der Rest der Mannschaft bestand dann noch aus ehemaligen Jugend Bayernliga Spielerinnen und vielversprechenden Talenten. Für Kenner der Szene war es dann schon sehr verwunderlich, dass in dieser Konstellation der ASV das Tabellenende ziert.
Umso erfreulicher der Sieg und die gebotenen Leistung der Günzburger Damenmannschaft im Abstiegsduell gegen den ASV Dachau.
Hochkonzentriert und motiviert standen Franziska Aust und Co. von Beginn an auf dem Spielfeld. Auf Günzburger Seite vertraute man ebenfalls auf Erfahrung im Team. Einzig Annelie Galgenmüller war von den ganz jungen Spielerinnen in der Anfangsformation zu finden, denn selbst Juliane Wieser, die zuvor in der Reservemannschaft gespielt hatte, war am Start dabei.
Eine schnelle 4:1 Führung der beiden herausragenden Spielerinnen vom vergangenen Samstag, Franziska Aust und Evelyn Jorga, sorgten erstmals für die nötige Sicherheit in den Anfangsminuten. Beim ASV übernahmen dann die erfahrenen Spielerinnen das Heft in die Hand, hielten dagegen und konnten schnell den Ausgleich zum 5:5 erzielen. Doch das Günzburger Spiel hatte immer wieder die passende Antwort auf die Dachauer Gegenwehr gefunden. Allen voran Evelyn Jorga und Franzi Aust, die von den Dachauerinnen nicht in den Griff zu bekommen waren. Sandra Schaaf glänzte als Spielmacherin, setzte immer wieder geschickt ihre Nebenleute ein und hielt mit ihren drei Treffern die knappe Führung zur Halbzeitpause (17:15).
Die zweite Hälfte gestaltete sich in der hochklassigen Landesliga Partie weiterhin ausgeglichen. Die VfL Damen bestimmten das Tempo und der ASV hielt dagegen und ließ sich einfach nicht abschütteln. Die VfL Spielerinnen brachten den nötigen Druck in ihr Angriffspiel mit und konnten dabei teilweise nur noch siebenmeterreif gestoppt werden, die dann Ardiana Merditaj und Evelyn Jorga bis dahin sicher verwandeln konnten. Diesmal stand auch die Defensive der Günzburgerinnen. Die junge Annelie Galgenmüller stand wie ein Fels in der Brandung, stellte sich der Herausforderung, sich mit den spielstarken Spielerinnen vom ASV, Elze und Co. messen zu können und lieferte zusammen mit ihren Mitspielerinnen eine bärenstarke Partie in der Abwehr ab. Allerdings musste Galgenmüller aufgrund ihres Einsatzes vorzeitig mit 3 maliger Strafzeit das Spielfeld verlassen. Beim Stande von 28:26 war noch alles offen für beide Mannschaften. In dieser Phase machten sich dann die konditionellen Vorteile der Günzburgerinnen bemerkbar. Leider scheiterten die Einheimischen dann fünfmal an Isabella Galter vom Siebenmeterpunkt, das einzige Manko am vergangenen Wochenende. Hätten die VfL Damen noch treffsicherer agiert, es wäre dann für den ASV noch dicker gekommen, würde aber auch den Spielverlauf gegen die starken Dachauerinnen völlig auf den Kopf stellen.

Der Sieg der war enorm wichtig für die Weinroten im Kampf um den Abstieg und für das Selbstvertrauen. Es hat sich auch gezeigt, welches Potential in der Mannschaft vom Trainerteam Robert Mayer und Harald Jekel steckt, wenn viel davon abgerufen wird und alle Spielerinnen mit der nötigen Einstellung sich dem Gegner stellen.

Spielverlauf: 4:1, 4:3, 5:5, 8:7, 11:7, 11:9, 13:10, 14:14, 16:14, 17:15.- 18:15, 19:17, 21:17, 22:21, 23:23, 27:25, 28:26, 30:26, 33:27.
Für den VfL spielten:
Lisa Gremmelspacher, Simona Machalova (im Tor), Evelyn Jorga (9/3), Franziska Aust (8/1), Sandra Schaaf (4), Ardiana Merditaj (4/3), Judith Deutschenbauer (3), Annelie Galgenmüller (3) Catherina Harder (1), Juliane Wieser (1),Daniela Stoll




Männer 1


In einem guten BOL-Spiel besiegte der VfL Günzburg die "Dritte" der TSV Friedberg. Gestützt auf einen sehr starken Torwart Tobias Heinrich, der die Gäste-Werfer besonders in der ersten Hälfte zur Verzweiflung trieb, bot sich den VfL-Fans erneut das schöne Heimspiel-Gesicht der "Ersten". Alles ging sehr schnell, jeder Friedberger Fehlwurf trieb die Günzburger Gegenstoßmaschine an. Nach drei Minuten stand es 4:0, über ein 10:4 und 15:5 wurden beim 17:8 die Hälften gewechselt.

Anders als bei den anderen hohen Halbzeitführungen, die bei allen Heimspielen bislang zu bejubeln waren, ließ sich der Gast davon allerdings nicht entmutigen, behielt seinen Handballspaß und bewies über 60 Minuten Stil-Treue trotz einiger Misserfolgserlebnisse. Überhaupt gehört die Friedberger "Reserve der Reserve" um ihren schlauen Spielmacher zum technisch Besten der Liga.. Beim 26:15 war der größte Toreabstand erzielt. Durch viele Auswechslungen, einem charakterstarken Gast, einigen Fehlwürfen zu viel, aber auch weil der gleichzeitige Einsatz der Shooter Michael Jahn und Andi Konopa (noch) nicht die gewünschten taktischen Ergebnisse lieferte, stand dann am Ende "nur" ein 31:26 auf der Anzeigentafel. Beim VfL war man zufrieden, das Wundertüten-Phänomen war diesmal beherrschbar, die Grippe-Kranken wurden gerade noch rechtzeitig fit, der Weg zurück auf die Erfolgsspur nach der Derby-Niederlage war souverän gelungen und Spaß hat das Spiel obendrein gemacht. Wenn die Günzburger so weiter machen, wird nach zwei Eintore-Niederlagen in fremder Halle auch der erste Auswärtserfolg nicht mehr lange auf sich warten lassen. Eine Auswärtsschwäche wirft Trainer Hofmeister seiner Mannschaft nach dem dritten hohen Heimsieg in Folge nicht vor. Es lag bislang einfach am Spielplan. Auswärts hatte man die stärkeren Gegner. Hier liegt in der Ruhe und in Friedberger Stil-Treue die Kraft. Zur guten Samstagabendunterhaltung trugen auch die umsichtigen Schiedsrichter Hermann Schwenger und Christine Vogel bei.

Es spielten: Schmid T., Heinrich; Rothbauer (2), Jahn (7), Konopa (3), Geiger (2), Leix (3), Schmid M. (2), Zimmermann (1/1), Rennert (4/2), Ludwig (1), Jäger und Groß (6/3).




Damen 2



Im zweiten Heimspiel war der TV Lauingen zu Gast. Diese Mannschaft durfte keineswegs unterschätzt werden, da sie den Günzburger Mädels körperlich stark überlegen waren. Zudem fehlten immer noch die Stammspieler Ina Deutschenbauer und Mirjam Zach, die Beide wegen Krankheit und Verletzung für längere Zeit ausfallen.
Anfangs fand der VfL nicht richtig ins Spiel und so ging der TV Lauingen prompt in Führung. Die Günzburger Damen vergaben viele Torchancen und standen in der Abwehr nicht sicher. Doch die Damen wollten nicht so schnell aufgeben und arbeiteten aggressiver in der Abwehr und so stand es zur Halbzeit 13:13.
In der Kabine wurden vom Trainer Jörg Strauch die richtigen Worte gefunden, um die Günzburgerinnen wieder zu motivieren und zu mehr Aggressivität anzuspornen. Nach der Halbzeitpause kam der VfL in Fahrt und spielte mit höherem Tempo. Dadurch konnten viele Gegenstöße in Tore verwandelt werden. Mit der Umstellung auf eine 5:1 Abwehr wurde das Spiel sicherer und die Günzburger Damen lieferten eine stärkere 2. Halbzeit.
Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, gewannen die Damen mit 29:19.
Für den VfL spielten: Annabelle Allgäuer (im Tor), Epp Sabrina (8), Wieser Juliane(6), Geiger Pia (5), Rösch Lorena (3), Rösch Anna-Lena (3), Matthes Melissa (2/2), Häußler Christina (2), Honold Lisa-Marie, Karakut Hasret, Hieber Lisa, Mifka Anika.




Besuchen Sie uns:

VfL - Handball allgemein: http://handball.vfl-guenzburg.de/index.php/home

VfL - Jugendhandball : https://sites.google.com/site/vflguenzburghandball...

Facebook : https://www.facebook.com/vflguenzburghandball?ref=...
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.