VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Beim VfL Günzburg ist man derzeit mit dem dem BOL-Teams sehr zufrieden. Nach einem engagierten Auftritt wurde der couragiert aufspielende Aufsteiger SV Mering mit 35:24 (17:11) in seine handballerischen Schranken verwiesen.

Trotz eines starken Tobias Heinrich im Tor hielten die Meringer bis zum 6:5 mit, dann allerdings gerieten sie jäh in die weinrote Gegenstoßfalle und fanden sich innerhalb von wenigen Minuten mit 12:6 in Rückstand. Aufgrund ihrer guten linken Angriffsseite und einem starken Torwart, der mit vielen Paraden ein Davonziehen verhinderte, vergrößerte sich der Abstand bis zur Halbzeit nicht mehr. Die Halbzeitansprachen fanden bei einem leistungsgerechten 17:11 statt.

Der VfL zeigte sich in der zweiten Hälfte nicht mit dem Egebnis zufrieden, sondern blieb weiter auf Torejagd. Besonders Andi Konopa, der während des ganzen Spieles kurz gedeckt wurde, fand immer wieder Freiräume und erzielte nach seiner Ladehemmung in Aichach sechs blitzsaubere Rückraumtore. Auch der gleichzeitige Einsatz mit dem zweiten Rückraumlinks Michael Jahn klappte erstmals vorzüglich. Beide wechselten nach und nach alle Rückraumpositionen durch und kamen von überall in Wurfpositionen. Beim 28:17 war erstmals ein 11-Tore-Vorsprung herausgeworfen und die Begegnung längstens entschieden. Da aber beide Teams richtig Lust auf Handballspielen hatten und körperlich top-fit waren, wurde weder von den einen aufgegeben noch von den anderen gelangweilt das Ergebnis verwaltet und so hatten die über 150 Zuschauer bis zum Schluss ihren Handballspaß. Im Tor war Mitte der zweiten Hälfte Tizian Schmid gekommen, der nahtlos an die starke Leistung seines Vorgängers anknüpfen konnte. Alle Spieler wurden eingesetzt, den letzten umjubelten Treffer erzielte Kai-James Ludwig, der schnelle Außen, der letzte Saison noch in der Reserve rannte mit einem sicher verwandelten Siebenmeter. Die gute Bezirksoberligaqualität wurde von einer fehlerfreien Schiedsrichterleistung von Christine Vogel (Gersthofen) und Obmann Hermann Schwenger (Hochzoll) abgerundet.

Jetzt freut sich ganz Handball-Günzburg auf das anstehende sonntägliche Derby in Ichenhausen..

Es spielten: Schmid T., Heinrich; Rothbauer (6), Jahn (3), Konopa (6), Geiger, Leix (4), Schüller (2), Rennert (5/1), Ludwig (1/1), von Fritsch (2), Schmid M., Groß (6/1) und Nief.






Damen 1



Die Ansage von Günzburgs Verantwortlichen vor dem Spiel, sich mit den Freisingerinnen messen zu können, war ziemlich gewagt und wirkte für Außenstehende eher als Ablenkungsmanöver, denn Grund dafür gab es so gut wie keinen.Der SC Freising spielt seit Jahren um die Meisterschaft, verfügt über ein eingespieltes Team und hat in der Vergangenheit schon mehrmals VfL Mannschaften deutlich die Grenzen aufgezeigt. Auch der Vergleich in der Tabelle ließ große Zweifel aufkommen, ob denn das junge Aufsteigerteam mit dem routinierten Meisterschaftsanwärter tatsächlich konkurrieren könnte. Am Ende hatten es die Günzburgerinnen selber in der Hand, scheiterten aber leider an drei Großchancen und Freising nahm das Geschenk der Weinroten dankend mit auf den Nachhauseweg.
Zu Beginn der Partie sah es allerdings überhaupt nicht danach aus. Schnell lagen die Einheimischen mit 1:6 in Rückstand und Günzburgs Trainer waren schon zu einer frühen Phase des Spiels gezwungen, beim Team-Timeout die Mannschaft neu zu justieren. Dies zeigte dann auch entsprechend Wirkung, denn im Anschluss konnten die Günzburgerinnen auf 5:6 aufschließen. Ab dieser Phase des Spiels waren die Spielerinnen vom Trainerteam Mayer/Jekel auf Augenhöhe mit dem Titelaspiranten. Allerdings unterliefen den Einheimischen drei individuelle Fehler kurz vor der Halbzeitpause und die Freisingerinnen nutzten dies sofort geschickt und clever aus, um mit einer 4 Tore Führung in die Kabinen zu gehen.

Mit einem 3:0 Lauf kamen die Günzburgerinnen aus der Kabine und konnten erstmals durch den Treffer von Evelyn Jorga zum 14:14 ausgleichen.
Die VfL Damen überzeugten weiterhin mit gutem Angriffspiel und sehr schön herausgespielten Aktionen. Auch die Abwehr der Günzburgerinnen war jetzt eines Landesligisten würdig. Der SC Freising war oft knapp dem Zeitspiel entgangen, konnte aber mit der individuellen Stärke ihrer Einzelspielerinnen immer noch die Führung behalten. Die Achse Rückraum Mitte und Kreis der beiden Eisgruber Schwestern sorgte dabei für Probleme im Günzburger Abwehrverband, was zur Folge hatte, dass die VfL Damen wieder einem 3 Tore Rückstand hinterher laufen mussten.
Doch die Günzburgerinnen steckten nicht auf und setzten in der zweiten Hälfte ebenfalls auf Routine im Team. Angetrieben von Franzi Aust im Rückraum und den beiden Außenspielerinnen Evelyn Jorga und Juliane Wieser, schafften es die Günzburgerinnen zum fünften Mal auszugleichen. Besonders Juliane Wieser tat sich dabei hervor.
Die ehemalige Bayernliga Spielerin und Aushilfe aus der Zweiten, überzeugte mit einer hundertprozentigen Ausbeute, geringer Fehlerquote und der nötigen Abwehrhärte auf der Rechtsaußenposition. Beim Spielstand von 22.22 kurz vor Ende der Partie, hatten dann die Spielerinnen um Kapitän Franziska Aust alles in der Hand, sich mit der erstmaligen Führung auch die dringend benötigten Punkte zu sichern.
Leider kam alles anders als gedacht und die VfL Damen wurden um den Lohn ihres aufopferungsvollen Kampfes gebracht:
Beim VfL scheiterte man frei vor dem Tor und Freisings Torhüterin wird im Anschluss mit zwei gehaltenen Siebenmetern zur Matchwinnerin des Spiels. Auch die offene Manndeckung beim Spielstand von 23:24, Sekunden vor Spielende, brachte nicht mehr den erhofften Punktgewinn. Die Anerkennung für die gebotene tolle Leistung der VfL Damenmannschaft wurde von vielen Zuschauern geteilt, doch die Enttäuschung über die Niederlage war riesen groß.

Spielverlauf:
1:6, 5:6, 6:9, 9:11, 9:13 .- 12:13, 14:14, 16:16, 16:19, 18:19, 20:20, 22:22, 23:25.

Für den VfL spielten:
Lisa Gremmelspacher und Simona Machalova (im Tor), Franziska Aust (4), Ardiana Merditaj (4/2), Evelyn Jorga (3), Juliane Wieser (3),Judith Deutschenbauer (2), Ines Leix (2), Annelie Galgenmüller (2), Sandra Schaaf (2), Catherina Harder (1), Annika Betzler, Daniela Stoll,



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