VfL Handball: Nachlese Juniorinnen + Junioren

A-JUGEND BIETET KRIMI VOR DEM TATORT
Vermutlich war das 27:27 ein gerechtes Endergebnis - Schiedsrichter pfeifen das krasse Gegenteil ihrer Kollegen vom Landesligamännerspiel
Wie man vom Tatort weiß, fängt nicht jeder Krimi gleich an. Mancher Anfang nervt.
Vielleicht wog die Rückkehr von Pascal Buck nach langer Verletzungspause sein Team in falsche Sicherheit, vielleicht war es einfach die Gemächlichkeit der Kaffee- und Kuchenzeit, auf alle Fälle verpassten die Einheimischen die erste Halbzeit komplett. Besonders die Abwehr, das Prunkstück der Auftaktbegegnungen war "gechillt" - brave Sonntagsnachmittagsstimmung eben. Es könnte aber auch am sog. Vorstartzustand gelegen haben. Der TSV Haunstetten kam aggressiv, für den Tatort "Rebayhalle" gerüstet, aus den Startlöchern. Nur einmal beim 1:0 führten die Selbstzufriedenen. Danach wurden die weinroten Abwehrspieler oft düpiert, selbst das Gegenstoßspiel wurde vergessen und im Angriff der Kampf gegen die aggressiven Augsburger Verteidiger nicht angenommen. Dem TSV gefiel das, toll spielte er und führte leistungsgerecht 5:10. Co-Trainer Nico Jensen und Betreuer Karl - Heinz Schweiger setzten alle möglichen Moivationshilfen gegen die Lethargie. Das Team wurde immerhin wach, alles sollte wieder gut gemacht werden. Doch leicht ist das Umschalten von Rosamunde Pilcher auf richtigen Handballkrimi nicht. Die Haunstettener Regisseure schrieben weiter das Drehbuch. 5:12 - den VfL-Zuschauern schwante keine gute Tragödie. Etliche Abwehrumstellungen, richtig schlechtes Gewissen und feine Einzelaktionen verbesserten die Ausgangsposition beim 10:15-Halbzeitstand nur ein wenig. Bei Kaffee und Kuchen fanden die Haunstettener Handballfans alles richtig super, während der Günzburger Fan keinen Pfifferling mehr gab, und zur Beruhigung zwei Euro in ein "Zielwasser" investierte, denn auch daran hatte es arg gefehlt.
In der zweiten Halbzeit rückte dann doch noch ein ordentlicher Tatort näher. Hauptdarsteller plötzlich der VfL Günzburg. Wach gerüttelt begann die erste Aufholjagd. Beim 15:18 endete sie erst einmal jäh
, die Gäste waren stark und wollten einen Schwaben-Krimi mit Happyend nach Hause nehmen. Beim 15:21 schien ausreichend gegen gekontert. Doch Günzburger Kampfeslust war ordentlich wach geküsst. Beim 20:25 hatte Torwart Dennis Mendle endlich das notwendige Glück. Lars Braun und Pascal Buck trieben ihr Team voran. Spätestens bei der Schlagdistanz von 23:25 sprang der Funke auf das begeisterte Publikum über. Handball Papa Michael Pröbstle fühlte sich an beste JBLH - Tage erinnert. Eins gab nun das andere: 25:26 - 26:26 -27:26 - 10 Sekunden vor Schluss. Das Spiel war gekippt - der Lohn für eine phänomenale Aufholjagd eingefahren. Die Günzburger Zuschauer standen, die Haunstettener saßen gebeugt und haderte mit einigen Handballgöttern und den zwei Schiedsrichtern.
Nur noch ein direkter Freiwurf, ziemlich weit auf Rechtsaußen. Das hat noch nie etwas gebracht, denkt der erfahrene Zuschauer. Doch der Werfer lenkt.
Tor - Sonntag ist eben Tatortzeit - der Spannungsknoten war erst nach genau 60 Minuten gelöst.
27:27 !!
Jetzt sprangen die gerade noch bekümmert sitzenden Augsburger Fans auf und umarmten sich jubelnd, die VfL - Fans stellten abrupt den Freudentanz ein. Ein Krimi war zu Ende.
Das Unentschieden scheint gerecht und ermöglicht es den Jugendhandballfans beider Seiten, die selbst einen lautstarken Beitrag zu einerm emotionsreichen Handballevent leisteten, zufrieden nach Hause zugehen. Alles andere wäre auch noch schöner gewesen.
Wie leider fast immer wurde danach über die Schiedsrichter diskutiert. Ohne die Leistung beurteilen zu wollen, lag eine diametral entgegengesetzte Spielauffassung zu den Schiedsrichtern des Vorabend vor. Lars Braun und Jonas Lehr spielten beide Partien, viele Zuschauer schauten Samstag und Sonntag zu. Es fehlt Wochenende an einer einheitlichen Linie, das schadet dem Handball. Eine Sportart muss für den Zuschauer nachvollziehbar sein. Im Gegensatz zur JBLH gibt es auch hier keinen Vereinsschiedsrichterbeobachtungsbogen, den Trainern wird damit die Feedback-Möglickeit und die Chance zur Mithilfe genommen.

Es spielten: Mendle; Bauder, Guckler, Buck (6), Ahrens, Walter (2), Thieringer (2), Braun (8), Lehr (5/2), Hermann (3) und Göttlich (1)
Nachbericht: C Junioren Bayernliga TSV Allach 09 : VfL Günzburg

Bittere 23:22-Niederlage für Günzburg


Die Günzburger C1 machte sich zumersten Auswärtsspiel nach München auf, um sich mit dem
TSV Allach zu duellieren. Hatte man in der Vergangenheit mit Spielen in der bayerischen Landeshauptstadt
nicht immer positive Erfahrungen gemacht, war man dieses Mal frohen Mutes, dem vermeintlichen
Schicksal von der Schippe zu springen und 2 Punkte mit heim zu nehmen.
Das Spiel begann mit zwei äußerst nervösen Mannschaften, die nahezu 5 Minuten brauchten, bis eine
davon, in dem Fall der VfL, das erste Tor erzielte. Die Anhängerschaft und die Trainer waren da der Meinung,
der Knoten ist gelöst, doch da lagen alle falsch, danach kam eine starke Phase der Heimmannschaft und ein
ängstlich und verhaltenes Spiel der Gäste, viele technische Fehler und vergebene Torwürfe. Hätte zu der Zeit
nicht eine Fabio Bruno in Bestform das Tor gehütet, hätte einem Angst und Bange werden können um die
Günzburger. Doch auch die Allacher konnten ihre Anspannung nicht ablegen, so schnell, wie sie einen
Vorsprung herausspielten, und mit 3 Toren führten, verloren sie nun durch eine stärker werdende Abwehr
und eigene Fehler den Faden und die Führung, somit lag Günzburg trotz keineswegs überzeugender Leistung
zur Halbzeit mit 10:8 in Führung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt keimte erneut die Hoffnung auf, das die
Schwaben nun eine konstante Leistung aufs Feld bringen würden, immerhin hatten sie mit Kampf und Willen
das Spiel an sich gerisssen und das Trainergespann sah eigentlich alle Voraussetzungen gegeben, hier weiter
zumachen. Nicht einverstanden mit der Sichtweise waren allerdings die Allacher, sie glichen zum 13:13 aus, woraufhin
die Günzburger erneut vorlegte zur 20:17-Führung, die wieder von Allach egalisiert wurde, beim 21:21 und 22:22
war das Spiel wieder offen, die Spannung wuchs, durch einen taktischen Fehler bekam man in der vorletzten
Sekunde einen Siebenmeter gegen sich, Allach traf, Spiel aus, mit 23:22 verloren. Negativ sind die 2 fehlenden Punkte,
die durchaus möglich waren, negativ waren die vielen Fehler und die Nichteinhaltung von taktischen Vorgaben.
Positiv, und das ist der wichtigere Teil, selbst an einem gebrauchten Tag hat die Mannschaft genug Substanz,
sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen, 23 Tor in der Fremde zuzulassen spricht für eine gute Abwehr
und mit einem Quentchen Glück kann es auch zu einem Sieg reichen. Hut ab aber auch vor der Allacher
Mannschaft, die 50 Minuten kämpften und letztendlich dafür belohnt wurden.

Für den VfL spielten:
Fabio Bruno und Maximilian Stoldt im Tor, Frieder Bandlow 6/3, Michael Stoldt 2, Meivin Ugur 1, Tim Kaulitz 3,
Louis Dück 5, Fabian Hößler 4, Alexander Jahn, Jan Schuller und Stefan Haas 1


Nachbericht: B Junioren Bayernliga VfL Günzburg : TSV Herrsching


Hart erkämpfter Heimsieg (20:17) der B-Jugend vor toller Kulisse gegen eine starke Herrschinger Mannschaft

Wenn es einen Heimvorteil aufgrund der Unterstützung der Zuschauer gibt, dann hatten ihn die Günzburger Jungs am Sonntag bei ihrem Spiel gegen die starken Spieler vom Ammersee. Die Stimmung in der Halle war einfach klasse!

Nach einem starken Anfang führten die Spieler vom Trainerteam Rudi Jahn, Volker Schmidt und Markus Guckler während der ersten Halbzeit immer mit einem knappen Vorsprung von 2 Toren und gingen mit 9:8 in die Pause.

Beeindruckend bei beiden Mannschaften waren die Abwehrreihen und vor allem die Torhüter dahinter!

In der spielentscheidenden Phase nach der Pause war die Günzburger Abwehr etwas aggressiver. Schlussmann Pit Eller wehrte spektakulär einige Großchancen der Gegner ab und so gelang es den Günzburgern ihren Vorsprung zum 17:11 auszubauen. Die Herrschinger gaben sich nicht geschlagen, stellten ihre Abwehr auf Manndeckung um und, bis die Günzburger darauf reagieren konnten, war der Vorsprung auf 18:16 geschmolzen. Dann aber ließen sich die Weinroten das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und spielten sicher bis zum 20:17 Sieg.

Ein Dankeschön wie immer an Mále Wagner für seine Unterstützung am Spielfeldrand und an den Torwarttrainer Karl-Heinz Schweiger, der nicht nur unter der Woche die Schlussmänner auf das Spiel einstellt, sondern am Wochenende für eine perfekte Organisation am Kampfgericht sorgt.

Ein Lob verdienten sich auch die Schiedsrichter, die diese Partie souverän leiteten.


Für den VfL spielten: Pit Eller und Martin Freund im Tor, Nico Ruchti (6), Stephan Jahn (5), Lukas Rembold (5/1), Lukas Fendrik (3), Devin Ugur (1), David Pfetsch, Julian Endörfer, Leon Jekel, Michael Schmidt, Marco Steck, Tobias Pröbstle

Nachbericht: B Junioren II Bezirksliga VfL Günzburg II : TV Gundelfingen

B2 siegt überlegen gegen Gundelfingen mit 34:15
Einen Sieg erwartet hatten die Spieler des VfL Günzburg im Vorfeld der Begegnung gegen den TV Gundelfingen, auch wenn sie im Jahrgangsdurchschnitt mit der jüngeren Mannschaft angetreten sind. Betreut vom kompletten Trainerteam Schmidt, Jahn und Guckler bewiesen sie ihre ganze Leistungsstärke und ließen von Anfang an keinen Zweifel daran, wer als Sieger aus der Halle gehen wird. Eine schnelle Führung zur Mitte der ersten Halbzeit von 10:5 wurde zum Halbzeitstand von 15:7 ausgebaut. In der zweiten Spielhälfte hatten die Gäste dann kein Gegenmittel gegen die starken Günzburger und mussten sich 34:15 geschlagen geben.
Auch die zweite B-Jugendmannschaft wurde perfekt betreut durch Mále Wagner als Mannschaftsphysio. Ein Dankeschön geht an Bernhard Rothermel für die Betreuung des Kampfgerichtes.

Für den VfL spielten: Martin Freund im Tor, Michael Schmidt (8/1), Marco Steck (6), Leon Jekel (6), Markus Müller (5), Philipp Rothermel (4),Jonas Hämmerle (3), Leon Guckler (2/1)



Nachbericht: B Juniorinnen Landesliga VfL Günzburg : PSV München

VfL Mädels holen mit Kantersieg zwei weitere Punkte
Die weibliche B Jugend des VfL Günzburg bleibt weiter in der Erfolgsspur. Mit nur sieben Feldspielern musste die Heimmannschaft beim Spiel gegen den PSV München auskommen. Lea Bosch hatte am Vormittag noch Stützpunkttraining des BHV in Haunstetten. Optimale Voraussetzungen sehen
anders aus. Die Mannschaft ist aber Top trainiert und steckt so was weg.
Den Grundstein für den Erfolg legten die Günzburger mit einer furiosen ersten Hälfte. Bereits nach fünf Minuten führte die Mannschaft mit 6:0. Die glänzend aufgelegte Alena Harder führte auf Rückraum Mitte Regie und setzte immer wieder ihre Mitspielerinnen toll in Szene. Mit ihrem dritten Tor netzte Katharina Hammerer zum 8:2 über Außen unhaltbar ein. Die Tormaschine lief nun heiß und alle Spielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Zur Pause stand es 19:6 für die Heimmannschaft.
Zu Beginn der zweiten Hälfte war man trotz Unterzahl erfolgreich und baute den Vorsprung weiter aus. Selina Schlund ließ sich erneut als Siebenmeter-Königin feiern, denn von sechs Siebenmetern fand nur einer sein Ziel. Nun lief die Gegenstoßwelle: Lea Bosch erzielte das 28:11. Der Torhunger war damit noch längst nicht gestillt. Die Mädels setzten die Vorgaben von Jürgen und Pit sehr gut um. Viele Spielzüge wurden toll umgesetzt. Am Ende war ein klarer und hochverdienter 39:15 Sieg auf der Anzeigentafel zu sehen.
Ein großes Lob an die gesamte Mannschaft, denn mit nur einer Auswechselspielerin wurde die Aufgabe souverän gelöst!!!

Für den VfL Günzburg spielte: Selina Schlund (Tor), Alena Harder(10), Antonia Leis(7/2), Nina Porkert(5), Katharina Hammerer(6), Lea Bosch(4), Hannah Sperandio(3); Janina Heinz(4),


Nachbericht: C II Junioren Bezirksliga VfL Günzburg II : TV Waltenhofen

Auftaktsieg für C2


Als eines der letzten Teams des Vfl startete die männliche C2 am Samstag in die Saison.
War es während der Woche noch mehr als unsicher, ob man aufgrund von Krankheit und
Verletzungen überhaupt eine Mannschaft zusammen bekommen würde, standen glücklicherweise
zum vereinbarten Treffpunkt 7 spielfähige und vorallem spielwillige Spieler in der Halle.
Somit stellte sich die Frage nach der Aufstellung nicht wirklich, die taktische Vorgabe war,
im Angriff nicht zu schnell abzuschließen und hinten zu versuchen, den Gegner aus Waltenhofen
nicht ins Spiel kommen zu lassen. Da die Günzburger aber eine junge und euphorische Mannschaft
sind, ließen sie sich nur bedingt von solchen taktischen Zwängen einengen, es wurde schnell und
dynamisch nach vorne gespielt uns so wurde über 2:0 und 11:6 nach einer konditionellen Schwäche
zum Ende der 1.Halbzeit bei 15:12 die Seiten gewechselt. Trotz fehlender Wechselmöglichkeiten
kam in der zweiten Hälfte die Dynamik der Günzburger zurück, im Angriff wurde konsequent die
Chance gesucht und verwertet, hier zeichneten sich der Rückraum um Niklas Hämmerle, Leon Guckler
und Danil Dyatlov aus, unterstützt von den Außenspielern Johann Reitmayer und Kilian Grimm. Jeder der
Feldspieler suchte den Torerfolg, auch wenn es das ein oder andere Mal nicht von Erfolg gekrönt war.
Sonderlob hat sich der jüngste Spieler, Danil Dyatlov, verdient, klugen Aktionen im Angriff folgte eine
fehlerfreie Abwehrleistung und der positionsfremd im Feld eingesetzte Tim Stapelberg, der die Defensive
organisierte und sowohl aus den Rückraum als auch am Kreis Akzente setzte.

Unterstützt wurde VfL-Sieben
im Tor von Martin Freund. Am Ende stand ein souveräner 32:24-Sieg, die Tore schoßen:
Danil Dyatlov 7, Niklas Hämmerle 9/1, Johann Reitmayer 1, Tim Stapelberg 10, Leon Guckler 5
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