VfL Handball: Nachlese Juniorinnen + Junioren

Nach etlichen stressigen Qualifikationswochen konnte Jugendleiter Jürgen Kees nach dem vergangenen Wochenende zufrieden durchatmen. Trotz einiger Verletzter, Lospech besonders bei den Mädchen und dem Stressfaktor "verkürzte Spielzeit" schafften erneut alle gemeldeten VfL-Teams den Sprung auf die Verbandsebene.

Den Vogel schossen diesmal die Jungs ab. Zwar fehlt in der neuen Runde das Zuckerle "Jugendbundesliga", das beim VfL immer die Ausnahme bleiben wird, doch schafften es alle Teams in die Bayernliga. Nur dem Bundesliga-Nachwuchs des HC Erlangen gelang dieses Kunststück ebenfalls. Auch er muss allerdings auf Bundesliga verzichten.

Die A-Jugend war als letztjähriger Bundesligist und erneuter Teilnehmer an der JBLH-Quali für die höchste Verbandsklasse gesetzt.

Die männliche B-Jugend um das neue Trainergespann Rudi Jahn und Volker Schmidt baute ihr Bayernligastück am vergangenen Wochenende unter erschwerten Bedingungen. Beherrschte sie die ersten beiden Quali-Runden fast nach Belieben, so zwangen viele Verletzte am Spieltag zu geschicktem Taktieren. Nach zwei Auftaktsiegen im dritten Spiel gegen die starken Anzinger wurden einige angeschlagene Leistungsträger geschont um im entscheidenden Spiel gegen den TV Eibach möglichst frisch ins Spiel zu gehen. Mit 16:15 ging das schlaue Strategiespiel auf. Die Bayernliga war mit nur einer Niederlage in drei Qualifikationen erklommen.

Entsprechend dem Quali-Modus reichte der männlichen C-Jugend genau eine Quali-Runde zum erklärten Ziel. Zum zweiten Mal hintereinander schaffte Trainer Markus Sandtner damit das schöne Bayernligakunststück. Es war gleichzeitig die Abschiedsvorstellung des Erfolgstrainers. Der Lauinger suchte schon länger eine Herausforderung im Aktivenbereich auf Verbandsebene. Da der andere Erfolgstrainer Robert Mayer bei den Damen zum Saisonende ausstieg, bot sich ein Wechsel zum VfL-Damenteam an. Der Trainertausch wurde komplett als Robert Mayer seine Ambitionen in den männlichen Bereich zu wechseln in die Tat umsetzte und die Talente um Frieder Bandlow gerne übernahm.

Bei den Mädchen konnte erneut keine weibliche A-Jugend gemeldet werden. Talente für Damen I werden fortan von Wolfgang Behm im BOL-Aufstiegsteam Damen II an Landesligaaufgaben herangeführt.

Alles denkbare Quali-Pech hatte die weilbliche B-Jugend. Nicht genug, dass mit Lea Walter eine Bayernauswahlspielerin mit Kreuzbandriss ausfiel - auch die einzige Torhüterin Selina Schlund musste sich mit einer Muskelverletzung durch die Spiele quälen. Hinzu kam gleich bei der ersten Quali-Hürde eine bärenstarke Gruppe. Mit einem Unentschieden, einer Ein-Tore-Niederlage und zwei Siegen zerstob als Rundendritter (!) der Bayerligatraum. Schnell setzten sich die VfL-Mädels neue Ziele - auch das gehört zum Leistungssport - und schafften die Landesliga. Das 25:15 gegen den SV Mering und das 22:12 gegen HSG Schwabhausen vom vergangenen Wochenende zeigten die Überlegenheit.

Die weibliche C-Jugend um das zukünftige Trainergespann Franzi Aust und Raphael Groß war für den Landesliga-Aufstieg gemeldet, schnupperte als komplett neu formiertes Team kurz an der Bayernliga und setzte sich schließlich am vergangenen Wochenende mit drei Kantersiegen gegen Königsbrunn (19:6), Vöhringen (23:9) und den TSV Schwabmünchen (18:9) souverän für die Landesliga durch.

Auch Abteilungsleiter Armin Spengler nahm das hervorragende Ergebnis erfreut zur Kenntnis: Es bleibt wie die Ergebnisse der letzten Jahre ein Bayern-weites Ausnahmeergebnis. Um die Zukunft des Günzburger Handballes muss man sich keine Sorgen machen.
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