VfL Handball: Nachlese Juniorinnen + Junioren

Deutschland bestes Handballturnier der Sauerland CUP in Menden

Mit ordentlich Respekt ging die Günzburger A-Jugend in seine Vorrundengruppe. Vier von fünf Teams kamen wohl in die Zwischenrunde. Dennoch war ein Weiterkommen keine Selbstverständlichkeit, warteten mit Handball Lemgo und dem VfL Potsdam doch zwei sehr starke Bundesligisten, mit dem Lausitzer Handballclub Cottbus ein Handballinternat und dem FIQAS Aalsmeer holländischer Spitzenhandball auf die Schwaben. Die bedrohliche Papierform sollte auch nicht täuschen, mit Lemgo und Potsdam kamen zwei Teams viel später bis ins Halbfinale.

Gegen Cottbus stand die Begegnung auf des Messers Schneide. Zum Spielende stand es erst einmal 12:12. Die Lausitzer durften allerdings noch einen direkten Freiwurf ausführen. An sich eine eher aussichtslose Situation, nur war der Werfer so groß, dass der Block kein wirkliches Hindernis darstellte und sich das Eck aussuchen konnte, so musste Torwart Dennis Mendle ohne Chance das bittere 12:13 kassieren. Danach ging es gegen die schnellste Mannschaft des Turnieres: Ruckzuck war das Team um die starken Innenverteidiger Jäger und Hermann mit vier Treffern hinten, doch der VfL blieb System-treu, kippte die Begegnung und gewann sensationell mit 17:13. Der Schwung wurde erfolgreich mit ins Aalsmeer-Spiel genommen und durch ein 16:13 das Weiterkommen gesichert. Da sich alle Mannschaften fleißig Punkte stahlen, war vor dem letzten Spiel gegen körperlich immens starke Lemgoer der zweite Platz sehr sicher und es bot sich die Gelegenheit erstmals nicht nur an das Gewinnen zu denken, sondern auch den jüngeren Spielern wichtige Spielanteile zu geben. "Peralta; Walter & Co" machten dann ihre Sache auch gut und unterlagen leistungsgerecht mit 15:9 gegen einen aktuellen Bundesligazweiten.

Müde und abgekämpft ging es zur Unterkunft.
Morgens wartete dann mit der Mendener Heimmannschaft eine Oberligamannschaft und dem VfL Gummersbach eine "normales" Bundesligateam. Mitgenommen hatte der VfL den dritten VfL aus Potsdam und vor allem zwei ganz wertvolle Punkte aus der Vorrunde. Die Weichen schienen auf Halbfinale gestellt. Da Trainer Hofmeister seiner Stammformation einen Sieg gegen Gummersbach zutraute und auch der jüngeren Formation genügend Spiel- und Lernanteile am Turnier zukommen lassen wollte - Menden auch machbar erschien - durften gegen das Home-Team alle jüngeren Spieler von Daniel Jäger unterstützt anfangen. Erst sah auch alles gut aus Das Spiel kippte aber. Die 13:16-Niederlage konnte auch nicht verhindern, dass nach und nach immer wieder die Erfahrenen zur Unterstützung auf das Feld kamen. So musste die Entscheidung gegen Gummersbach fallen: Obwohl Gummersbach keine realistische Chance mehr auf ein Weiterkommen hatte, waren die Günzburger in der Abwehr körperlich zu schwach, schnell im Rückstand und verloren nach offener Mannsdeckung am Ende noch knapp mit 15:16 aus. Damit schied der VfL aus, Trainer Hofmeister hatte sowohl seiner zweiten als auch seiner ersten Formation an diesem Tag zu viel zugetraut oder sich schlicht verzockt, denn auch der Gedanke für das Halbfinale Kräfte zu sparen spielte eine Rolle. .

Das Endspiel gewann viele Stunden später der letztjährige deutsch B-Jugendmeister aus Leipzig.


Männliche C-Jugend erringt den 2. Platz im 41. erima Allgäu-Pokalturnier


Um die spielfreie Winterpause etwas zu verkürzen, entschloss sich Markus Sandtner, Trainer der männlichen C-Jugend beim VfL Günzburg, am 2. Januar am Hallenturnier in Dietmannsried teilzunehmen. Gegen 11.00 Uhr machten sich 13 Spieler, Trainer, Betreuer und 2 Eltern, die dankenswerterweise den Fahrdienst übernommen hatten, auf den Weg, um am späten Abend möglichst mit dem Turniersieg wieder nach Hause zu kommen. An diesem regnerischen Tag gab es kaum Sinnvolleres zu tun und der VfL wurde in der Vorrunde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit einem 16:6-Sieg gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz legten die Jungs einen gelungenen Start hin. Anschließend wurden die HSG Würm-Mitte mit 12:9, der TV Waltenhofen mit 13:6 und im letzten Spiel der Gastgeber mit 12:7 geschlagen. Danach hieß es nochmals eine gute Stunde warten, bis es beim Spiel um Platz 1 zum Duell gegen den TV Eibach –ebenfalls einem Bayernligisten- kam. An diesem Tag hatte der VfL in dieser Mannschaft seinen Meister gefunden, viel zu langsam war das Team in der Rückzugsbewegung. Nach jedem erfolgreichen Abschluss des VfL erfolgte seitens der Eibacher sofort ein Anspiel an den Anwurfkreis, von dort kam ein präziser Pass an den vorbeistürmenden Halblinks und ehe der VfL sich versah, war der Ball im Günzburger Tor gelandet. Alle Versuche des Trainers, die Mannschaft zum sofortigen Rückzug zu bewegen, blieben leider erfolglos und so siegte der TV Eibach nach 16 Spielminuten verdient mit 14:12.
Vom verpassten Sieg abgesehen, war es ein sehr angenehmes Turnier mit stets hilfsbereitem Gastgeber und guter Verpflegung.

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