VfL Handball: Nachlese Juniorinnen + Junioren

Trotz eine 25:18 (11:6)-Niederlage bei der SG Pforzheim/Eutingen, einem der drei noch größeren Brüder von Handball-Goliath dem Durchschnitts-Riesen in der JBLH, blickt der VfL Günzburg optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Obwohl beim mit Auswahlspielern gespickten Gastgeber-Team zu keinem Zeitpunkt eine Siegeschance bestand, lässt sich auf die Auftaktleistung für die Zukunft bauen, besonders die couragierte Abwehrleistung um die umsichtigen Innenverteidiger Daniel Jäger und Niko Hermann machte den Badenern das Leben schwer, ließ nie die Gefahr eines "standesgemäßen Debakels" aufkommen und erlaubte nach einem hohen Halbzeitrückstand eine umkämpfte zweite Halbzeit.

Die Entscheidung fiel in der ersten Hälfte. David hatte zu viel Respekt und Pforzheim überraschte den VfL mit einer Variante, der 3:2:1-Deckung, die er trotz unzähliger Handballtests zwischen Lund. Emsdetten und Bregenz so noch nicht erlebte. Der überragende Vornemitte der Pforzheimer legte praktisch den gesamten schwäbischen Rückraum lahm. Auch die Lücken hinter ihm zum ansonsten starken Kreisläuferspiel konnten trotz "Industriegebiet Jäger" nicht genutzt werden. Der Kämpfer holte zwar Siebenmeter heraus, blieb aber erstmals während seiner A-Jugendzeit ohne einen eigenen Treffer. Das dürfte zu einigem Torhunger beim Ehrgeizling führen. Die Pforzheimer Abwehrvorteile provozierten etliche Fehlpässe und führten in eine Gegenstoßfalle. Leichte Tore, die der VfL nicht warf. Mut machte allerdings bedingungsloser Abwehreinsatz, im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich geringer gewordener athletische Unterschied und ein starker Torwart Rösch.

Trainer Hofmeister war froh in der Halbzeitpause wenigstens an der Taktiktafel ein paar Hilfestellungen gegen die Pforzheimer Abwehr geben zu können. Zumindest besser wurde es danach. Beim 12:9 waren die weinroten Kämpfer wieder dran, ein paar Gegenstöße des nach wie vor sehr abwehrstarken Favoriten zerstoben ganz leise Außenseiterwünsche - leider, denn hoffen darf man ja immer. Beim 17:10 war die Vorentscheidung gefallen. Auch weil Nico Jensen in der zweiten Hälfte besser traf und Philipp Nief über das ganze Spiel eine Top-Quote hatte, kam der VfL Günzburg noch zweimal auf vier Tore heran (19:15 und 20:16). Nach dem 23:18 gehörten die letzten zwei Tore der SG; dem hoch verdienten Sieger.

Spieler, Eltern und Trainer freuen sich jetzt auf das erste Heimspiel am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr gegen SV Zweibrücken.

im zweiten Spiel des Tages standen sich übrigens die beiden anderen sehr großen Brüder von Handball-Goliath, SG Kronau/Östringen und JSG Echaz/Erms, gegenüber. Die Junglöwen gewannen mit 37 : 29 und könnten auch in dieser Runde das Maß für die Teilnahme am Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft sein.

Es spielten: Rösch,Kube; Geiger, Nief (7/3), Jensen (6), Buck (1), Peralta, Schubert, Barthel (2), Jäger; Walter, Lehr; Hermann (2) und Staiger.
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