VfL Handball: Nachlese Juniorinnen + Junioren

Eine phantastische organisatorische Leistung lieferte die MTG Wangen beim Allgäucup ab. Anders als beim Günzburger Fielmanncup, bei dem die Veranstaltung bei schlechtem Wetter mangels Hallenalternativen abgesagt werden muss, verlegen die oberschwäbischen Turniermacher alle Spiele bei verkürzter Spielzeit in umliegende Halle. Da man nie genau vorhersagen kann, wann der Regen einsetzt eine phantasievolle Mammutaufgabe, die ein wenig Zeit und Geduld von allen Beteiligten erfordert.



Danach ging es aber richtig los mit dem größten Handballevent dieser Art:



Die weibliche C-Jugend fegte mit 16:1 gegen den SSV Schrobenhausen, 11:1 gegen die SG H2Ku und 9:0 gegen Wangen 2 durch die Gruppenphase. Im Achtelfinale wurde dann die SG LTB mit 16:4 besiegt. Nach einem 10:0 im Viertelfinale gegen die SG Oßweil-Pattonville fanden die starken Schützlinge von Wolfgang Behm beim 4:7 gegen SF Schwaikheim ihren Meister. Das Spiel um Platz Drei wurde mit 15:9 gegen die JSG Rottweil gewonnen. Wie immer war es eine helle Freude den Mädels zuzuschauen.



Die weibliche A-Jugend hatte eine ganz starke Gruppe erwischt. Gegen die JSG Friedberg/Kissing wurde ein 2:0 eingetragen. Eine ganz knappe Niederlage verbuchten die Mädels um Trainer Jogi Strauch gegen den späteren Turniersieger HSG Friedrichshafen (6:7). Ein 5:5 gegen den TSV Wolfschlugen und ein 11:8-Sieg gegen den SSV Schrobenhausen sicherten das Weiterkommen als Zweiter. In der Zwischenrunde gelang dann ein 9:4 gegen TSG Giengen. Im Viertelfinale schied der talentierte Landesliganachwuchs gegen den Endspielteilnehmer MTG Wangen mit 5:8 aus.



Die männliche C-Jugend reiste wegen der langen Wartezeiten vorzeitig ab.



Die männliche B-Jugend hatte ebenfalls eine ausgeglichen starke Gruppe erwischt. Lediglich gegen Gastgeber MTG Wangen gab es eine hauchdünne 6:5-niederlage. Da aber gegen SSV Schrobenhausen (11:3), die Sportfreunde Schwaikheim (6:5) und die JSG Rottweil II 6:4 gewonnen wurde, reichte das erfreuliche Gesamtergebnis um als Gruppenerster ins Viertelfinale einzuziehen - einziger Wertmutstropfen: Jonas Guckler, Sohn von Co-Trainer Markus Guckler stürzte und brach sich dabei den Arm. Der talentierte Linksaußen wurde im Krankenhaus Not-Versorgt und muss gleich zum Wochenanfang operiert werden. Der gesamte VfL wünscht: Gute Besserung und keine Schmerzen: Im Viertelfinale schieden die Jungs um Trainer Rudi Jahn dann denkbar knapp mit 12:13 gegen die HSG Mimmenhausen aus.



Damit die männlichen A-Jugendlichen nach dem erneuten Bundesligaaufstieg die Handballparty von Samstag auf Sonntag in vollen Zügen genießen konnten, verzichtete Cheftrainer Hofmeister wie schon letzte Saison auf die Mitreise. Co-Trainer Karl Heinz Schweiger hatte aber Alles im Griff. Ohne jede Niederlage marschierte das Team um "Meister Jäger" durch die Gruppenphase, dabei kamen erstmals auch alle Spieler zu gleichmäßigen Einsätzen, die Neuzugang Enrico Peralta zu etlichen Toren nutzen konnte. Im Viertelfinale wurde die JSG Wallstadt mit 9:6 besiegt. Das Halbfinale war dann eigentlich Endstation: Nach komplett verpasstem Start verlor das weinrote Aushängeschild mit 13:9 gegen die SG H2Ku. Neben der langen Nacht merkte man dem Team vor allem das Fehlen vom "Hirn der Mannschaft" Nico Jensen, der wegen einer Viruserkrankung ausfiel. Seine Anspiele, die Daniel Jäger letzte Saison mit zum "Besten Spieler" des Turnieres werden ließen, fehlten komplett. Da H2Ku, dann aber vorzeitig abreisen musste, gelang die VfL-A-Jugend auf Wunsch des Veranstalters als Sieger des Spieles um Platz 3 gegen die SG Lauterstein doch noch ins FInale. Dort unterlag die Mannschaft nach der besten Tagesleistung gegen Gastgeber Wangen vor über 400 Zuschauern mit 6:8.



Einen Günzburger Sieg gab es am Ende doch noch: Torwart Patrick Rösch, der erneut durchspielen musste und am Ende kaum noch laufen konnte, wurde zum besten Torwart des Turnieres gewählt. Eine tolle Auszeichnung!



Am Ende fuhren alle Günzburger zufrieden nach Hause, guter Sport und vor allem jede Menge Spaß, unvergessliche Gemeinschaftserlebnisse und neue Freundschaften standen ein ganzes Wochenende im Vordergrund, da ist das Wetter nun wirklich mal egal.



Dank an einen souveränen, stets hilfsbereiten Gastgeber, der zuerst mit dem Wetter und dann mit vorzeitigen Abreisen wegen des WM-Endspieles zu kämpfen hatte. Zum Wohle des Handballspaßes verlor die MTG nie die Geduld.



WIR kommen wieder.
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