VfL Handball: Nachlese Juniorinnen + Junioren

Sowohl die weibliche wie auch die männliche C-Jugend qualifizierten sich als jeweiliger Turniererster ohne eine weitere Qualifikationsrunde für die Bayernliga. Damit konnte der Erfolg des Vorjahres bestätigt werden.






Die männliche C-Jugend, die sich durch den Weggang ihrer Hauptwerfer in die B-Jugend im Umbruch befindet, zeigte vor allem in der Abwehr eine ganz ausgezeichnete Leistung. Neu-Trainer Markus Sandtner überraschte die Gegner mit einer auf Ballgewinn ausgerichteten Defensivarbeit. Daraus fielen immer wieder Gegenstoßtore wie reife Früchte. Besonders die Auftaktgegner, die HSG Würm-Mitte (19:8-Sieg) und HaSpo Bayreuth (12:6-Sieg), bekamen die neue Günzburger Ausgeglichenheit zu spüren. In den Abschlussspielen gegen den TSV München-Ost (19:17-Sieg) und die HG Hemau/Beratzhausen (14:14) taten sich die müde gewordenen Techniker zwar etwas schwerer, der Turniersieg war ihnen aber nicht mehr zu nehmen.



Die weibliche C-Jugend unterstrich als Bayrischer Vizemeister ihre Ausnahmestellung. Wie die Freiwillige Günzburger Feuerwehr fegten die Mädels um das Trainergespann Franzi Aust und Wolfgang Behm durch die Halle. Mit Kantersiegen wurden der TSV Ismaning (16:6), der TSV Schleißheim (20:5), HaSpO Bayreuth (20:5) und SV Puschendorf (21:10) in ihre handballerischen Schranken verwiesen. Beim VfL gab es über die Jahrzehnte schon viele starke Jahrgänge, ein derart ausgeglichenes Team in dieser Qualität aber noch nicht. In dieser Form will die Mannschaft erneut ganz oben in Bayern mitspielen.



Die männliche B-Jugend um das Trainertrio Rudi Jahn, Markus Guckler und Karl Heinz Schweiger hatte ihr Ausscheiden aus der Bayernligaquali gut verdaut und präsentierte sich beim Heimspieltag von ihrer starken Seite. Der TSV Friedberg und der TSV Aichach wurden mit 19:9 bzw. 25:16 klar besiegt. Gegen kampfstarke Freilassinger taten sich die Jungs bis zum 13:13 zwar schwer, am Ende wurde aber mit 20:17 gewonnen. Als Turniersieger geht es nun in vierzehn Tagen in der Landesligaquali weiter. Ein Sonderlob verdienten sich Nico Jensen und Raphael Groß von allen Mannschaften, da sie als Schiedsrichter einspringen mussten. Beim VfL wird eben in allen Handballbereichen gut ausgebildet.



Die weibliche B-Jugend, die am ersten Spieltag alle Begegnungen gewann und so in die Bayernliga-Ausscheidung geriet, musste hier ordentlich Lehrgeld bezahlen. Die Mädels um das Trainergespann Ardiana Merditaj und Christian Geiger verloren chancenlos gegen den HCD Gröbenzell (7:17), den ESV 27 Regensburg (11:29) und die Marktsteft/Rödelsee (11:15). Für die Mischung aus C- und B-Jugendlichen aber überhaupt kein Beinbruch. Für die Mädels geht es in 14 Tagen weiter um einen Landesligaplatz. Die verantwortungsbewussten Trainer hatten das Leistungsvermögen bei der Voranmeldung eben richtig eingeschätzt. Der Spieltag war ein Ausflug in zu hohe Gefilde.



Ausgelost ist auch die erste Runde der A-Jugend-Bundesligaquali auf SHV-Ebene. Die Günzburger müssen nach Konstanz. Dort treffen sie auf den Ersten und Vierten der Südbaden-Quali die HSG Konstanz und die SG Köndringen/Teningen, der dritte Gegener ist der Erste des württembergischen Handballverbandes, der TSV Neuhausen/Fildern. Der Erste qualifiziert sich direkt für die Bundesliga, der Zweite und Dritte kommt in die nächste Quali-Stufe. Die Spielzeit beträgt diesmal nur 2 x 20 Minuten.
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