VfL Handball: Nachlese Juniorinnen + Junioren

Erstmals überhaupt wurden mit dem Bayrischen Vizemeister, der weiblichen C-Jugend, und der männlichen A-Jugend, die sich im Bundesliga-Qualifikationsmodus befindet, zwei Teams des VfL Günzburg beim renommierten Internationalen Biberacher Osterturnier, bei dem jede Menge Bundesligateams, die Schweizer U-17-Natioanlmannschaft und etliche weitere ausländische Handballgäste teilnahmen, zugelassen.

Die weibliche C-Jugend wurde am Ende Siebter von zwölf Teams. Im Schnitt waren die Handballtalente um das Trainergespann Franzi Aust und Wolfgang Behm um ein Jahr jünger und hatten arg mit der körperlichen Überlegenheit ihrer Gegnerinnen zu kämpfen. Die knappen Ergebnisse gegen Spitzenteams zeigen aber das Potential. Gegen SF Schwaikheim verloren die Mädels mit 14:15, dann trotzten sie dem starken Frisch-Auf-Nachwuchs ein 10:10 ab. Gegen eine Auswahl des Bezirkes Bodensee-Donau setze es die einzig höhere Niederlage (12:19). Im Spiel um Platz 7 wurde dann mit den Gastgeberinnen, der TG Biberach, der erste körperlich gleichwertige Gegner mit 16:12 besiegt. Ein toller und lehrreicher Einstieg in den Leistungshandball außerhalb des BHV.

Die neu formierte A-Jugend trat erstmals mit den Neuzugängen Lars Braun und Niko Hermann an. Obwohl das Team nur eine einzige Niederlage gegen den späteren Turniersieger Frisch-Auf Göppingen bezog, blieb trotz ganz starker Vorrunde - wie im Vorjahr - erneut der fünfte Platz. In den Gruppenspielen wurde Bundesligist SG Ratingen mit 17:14; die NSG EHV/Nickelhütte Aue mit 21:19 und Württembergligist MTG Wangen mit 19:16 besiegt. Als Gruppenerster kamen die Spieler um den starken Linkshänder Pascal Buck dann direkt ins Viertelfinale. Dort wartete mit Frisch-Auf-Göppingen, die Mannschaft blieb nahezu komplett zusammen, der spätere Turniersieger. In der Halbzeit machten sich der VfL nach einem Ein-Tore-Rückstand noch Hoffnungen auf das Halbfinale. Doch Frisch-Auf war an diesem Tag zu stark und setzte sich am Ende ungefährdet mit 19:11 durch. Im Spiel um Platz 5 gegen die HG Oftersheim II, dort spielte der ein Jahr ältere A-Jugendjahrgang in bester Abschlussfahrt-Laune, wurden alle Spieler eingesetzt und weitestgehend auf die Achse Anspieler Jensen und Fänger Jäger, die während des Turnieres eine Traum-Quote hatten, verzichtet. Dennoch wurde der fünfte Platz mit einem völlig ungefährdeten 23:18-Start-Ziel-Sieg errungen. Besonders Neu-Rückraumlinks Jannik Staiger deutete hier sein Wurf-Potential an.

Am Ostersamstag erhielt die Mannschaft übrigens prominente Unterstützung von der Tribüne. Mit den früheren VfL-A-Jugendlichen des Jahrganges 70/71 Chrischa Hannawald ( späterer Handball-Nationaltorwart in kurzen Hosen) und Jo Lutteri schauten zwei ehemalige Günzburger Top-Talente ihren würdigen Nachfolgern zu, die es später in die Bundesliga schafften. Beide zeigten sich vom Auftritt begeistert.
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