VfL Handball: Nachlese Junioren Bundesliga

Obwohl Tabellenletzter verabschiedeten erneut 500 Zuschauer das in Günzburg so lieb gewonnene Bundesliga-Kind im letzten Heimspiel der Saison 2014/2015. Gleich beim Einlaufen wurde deutlich wie anstrengend bei all den Doppelspielen, weiten Fahrten, Krankheiten und Verletzungen eine solche höchste deutsche Spielklasse ist. Der Tabellendritte konnte nur mit insgesamt zehn Spielern anreisen. Beim VfL Günzburg begrüßte der Wort-gewandte Hallensprecher Domagoj Plesa zunächst einmal die vier Verletzten Enrico Peralta, Pascal Buck, Patrick Rösch und Philipp Nief, sowie den kranken Max Schubert. Erst als sie "eingehumpelt" waren lief die Mannschaft zum letzten Mal in dieser Besetzung in der Rebayhalle ein.

Ihr Kommen brauchten die Zuschauer wie immer nicht zu bereuen. Mit Lukas Saueressig und Tim Nothdurft bot der Tabellendritte zwei Nationalspieler auf, die mit insgesamt 14 Toren das Spiel stark prägten. Der VfL Günzburg tat sich gegen den württembergischen Angriff schwer, spielte aber vorne selbst stark. Gegen die offensive Deckung der Gäste gelangen immer wieder spektakuläre Kreisanspiele. Besonders Nico Jensen tat sich hier als Mann mit viel Übersicht hervor. Daniel Jäger und Niko Hermann verwandelten dankbar. Bis zum 7:10 lagen die Vorteile beim Favoriten. Dann kippte die Begegnung und beim 13:12 gelang nach dem 1:0 die zweite weinrote Führung. Beim 15:16 in eigener Überzahl lagen die Trümpfe kurz vor der Halbzeit beim Außenseiter. Ein spektakuäres Zeitspiel durch die Schiedsrichter und eigenes Unvermögen beim Überzahlspiel bescherten der Jugendspielgemeinschaft aus Balingen und Weilstetten eine schmeichelhafte 15:18-Halbzeitführung.

Im zweiten Durchgang ergaben sich mehr Über- und Unterzahlsituationen, die die JSG deutlich besser löste. Außerdem wurde Spielmacher Jensen immer öfter an die kurze Leine genommen. Das hemmte den Spielfluß Besonders dank des sicheren Siebenmeterschützen Jonas Lehr und eines sehr gut aufgelegten Lucas Barthel, der mit sechs Treffern an diesem Tag bester Feldtorschütze wurde und sein großes Potential andeutete, veränderte sich der Abstand bis zum 21:24 nicht. Danach ließen die Kräfte ein wenig nach. Die Abwehr wurde wieder löchriger, ein paar Fehlwüfte sorgten für Gegenstoßtreffer und plötzlich stand es uneinholbar 23:30. Der VfL gab für sich und das beste Publikum der Liga bis zum Schluss Alles. Die 26:33-Niederlage konnte das Team um die Kämpfer Tim Walter und Lars Braun allerdings nicht verhindern.

Bei den Handball-verrückten Fans bedankte sich die Mannschaft mit einem großen Plakat, nach dem Spiel wurde die Mannschaft von den Fans mit großem Applaus verabschiedet. Nächste Woche bekommt das Team eine Woche trainingsfrei, am Wochenende ist Spielpause und vierzehn Tage später geht es dann auf Aubschlussfahrt zu den Junglöwen, die loslegen werden wie die Freiwillige Günzburger Feuerwehr. Geht es für sie doch noch um den Einzug ins Deutsche Viertelfinale.

Es spielten: Mendle, Hauf; Jensen (5), Peralta; Barthel (6), Jäger (3), Walter (1), Braun (1), Lehr (6/3), Hermann J., Hermann N. (3) und Staiger (1).


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