VfL Handball: Nachlese Junioren Bundesliga

Beide Mannschaften starteten nervös im Angriff und bärenstark in der Verteidigung. So dauerte es fast neun Minuten, bis der erste Treffer gelang – allerdings den Gästen. Und jedes Tor Rückstand erforderte gegen die bärenstarke Abwehr der Pforzheimer einen kleinen Kraftakt, um wieder gleichzuziehen. Doch weil Torwart Christopher Hauf weiter exzellent hielt, konnte Pascal Buck den VfL sogar mit 3:2 in Führung werfen.

Diese hielt zwar nicht lang, doch die Günzburger hielten die Gäste insgesamt konstant gut vom eigenen Tor fern. Pforzheim konnte nur aus der Distanz werfen und war dabei nicht zielsicher genug. Dazu wilderten die Weinroten immer wieder in den Pass- und Wurfwegen des Gegners. „Die Jungs sind in den letzten Monaten zu einem richtig guten Team zusammengewachsen“, lobte Co-Trainer Karl-Heinz Schweiger. Das Problem jedoch: In der Offensive vergaben die Weinroten zu viele Chancen mit Würfen ans Gebälk und in die Arme des starken Pforzheimer Schlussmanns.

In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte erhöhte der Tabellenführer seine Trefferquote im Abschluss. Günzburg blieb mit Wurfglück dran. Nur in der Schlussminute klappte es nicht mehr für den VfL. So gingen die Gäste mit einer 8:6-Führung in die Pause.

Ein Gästespieler narrte die Günzburger allerdings mehrmals: Nationalspieler Pascal Kirchenbauer machte mit knallharten Unterhandwürfen und starken Rückraumtoren den Unterschied zugunsten des Tabellenführers. Angetrieben von ihrem Starspieler zogen die Pforzheimer davon, Günzburg suchte oft überhastet den Abschluss und biss sich an Torwart David Krypczyk die Zähne aus. Nach zehn Minuten in der zweiten Hälfte lag Pforzheim mit sechs Toren vorn.

Günzburg fand den Anschluss nicht mehr. Zudem wurde Kreisläufer Daniel Jäger von einem Ball im Gesicht getroffen und musste mit einer Platzwunde vom Feld. Im Angriff gab es weiter nur selten ein Durchkommen. Erst nach 47 Minuten gelang dem VfL der zehnte Treffer. Trainer Stephan Hofmeister lobte sein Team: „Wir haben mit viel Herzblut verteidigt und eine Halbzeit mitgehalten, damit bin ich zufrieden.“ (adi)

Die Meinung des Gegners zum Spiel ::

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