VfL Handball: Männer 1 - Mühsam nährt sich das Eichhörnchen
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen - nach diesem Prinzip konnte sich der VfL am vergangenen Samstagabend den nächsten Punkt in Richtung Klassenerhalt sichern. Die Günzburger taten sich zu Beginn der Partie sehr schwer gegen die gut aufgestellten Gäste aus Landsberg. Die für ihr schnelles und körperbetontes Spiel bekannten Gäste konnten früh das Spiel dominieren und mit 0:3 in Führung gehen. Viele kleinere Fehler schlichen sich in den Anfangsminuten beim VfL ein und Landsberg wusste diese kontinuierlich und konsequent zu bestrafen.Die Günzburger, die sich vor dem Spiel sehr gut auf den Gegner eingestellt hatten, kämpften verbissen um jeden Ball und ihnen war anzumerken, dass jeder Einzelne der auf dem Platz stand zu 100% bereit war, alles zu geben. Mitträger für diese Eigenschaft war Trainer Bernd Dunstheimer, dessen Handschrift mittlerweile sehr deutlich zu erkennen ist, denn viel besser, als noch vor zwei Jahren setzt die Mannschaft gekonnt Auftakthandlungen und taktische Mittel gegen die Abwehr der Gegner ein. So taten die Männer des Trainers dies auch gegen Landsberg.Man hatte das Gefühl, dass die Weinroten mit jeder Minute, die verstrich, besser in das Spiel fanden. So auch Mitte der der zweiten Halbzeit. Als die Gäste sich auf 18:22 absetzten reagierte der Coch der Günzburger und nahm seine Auszeit. Innerhalb der folgenden sechs Minuten drehte der VfL dann das komplette Spiel. Sie halfen in der Abwehr zusammen und schlossen konzentriert und sicher vorne ab. Ab der 57. Minute sollte diese Partie ein Krimi werden. Die Kreisstädter gaben alles, um sich mit zwei Toren abzusetzen.
Im Gegenzug gelang es dem TSV das Unentschieden zu erzielen und der VfL hatte jetzt noch 60 Sekunden in Überzahl um den Siegtreffer zu erzielen. Leider sollte dieser ihnen nicht vergönnt sein. So blieb es am Schluss beim Leistungsgerechten 27:27. Trainer Bernd Dunstheimer nach dem Spiel: "Ich bin stolz auf meine Jungs. Schade dass wir nicht beide Punkte mitgenommen haben, aber man erkennt jetzt, dass die Mannschaft dazulernt und mit jedem Spiel besser wird. So freue ich mich auf kommenden Aufgaben, denn wir müssen uns mit solch einer Leistung sicher vor niemandem verstecken."


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