VfL Handball: Männer 1 - Mit Sieg beim Spitzenreiter wieder nach Hause
VfL siegt beim Spitzenreiter Was gibt es schöneres, als das Spitzenspiel beim Tabellenführer auswärts für sich zu entscheiden. Genau Dieses gelang dem VfL Günzburg am Samstag Abend beim TSV Friedberg eindrucksvoll mit 29 – 34.
Mit breiter Brust traten die Weinroten bei den Herzogstädtern an, denn im BHV-Pokal musste man sich vor Wochenfrist nur knapp einem Bayernligisten geschlagen geben. In erster Linie wollte man eine ähnliche Leistung abliefern und die ansteigende Form bestätigen. Im Vergleich zur Vorwoche mussten die Günzburger auf Jens Bierhals verzichten. Dafür wirkte wieder Philip Rembold mit. Mit Spielbeginn übernahm der VfL das Zepter. Schon nach 15 Sekunden feuerte Reinhard Müller das erste Mal auf das Günzburger Gehäuse. Und auch wenn er nur den Torpfosten traf, so war es der Auftakt für sein bestes Spiel im Günzburger Trikot. Die Friedberger zeigten sich zunächst von Günzburgs Aggressivität überrascht und leisteten sich einige unnötige Ballverluste. Über 0 – 2 zogen die Weinroten unbeirrt auf 2 – 5 davon.
Man merkte das Fehlen ihres Spielgestalters Steffen Lukas an, der zwar in der Halle war, aber nicht mitwirkte. Ohne ihn fehlte das Überraschungsmoment und Günzburg konnte sich auf die Friedberger Aktivitäten bestens einstellen. So konnte sich der VfL nur wenige Minuten später mit einen 5 – 10 erstmals deutlich absetzen. Friedberg nahm nach 20 Minuten die Auszeit und legte danach eine rauere Gangart an den Tag. Günzburgs Tempospiel wurde nun bereits an der Mittellinie attackiert und auch im Deckungsverband packten die Hausherren nun stärker zu.
Die beiden Unparteiischen aus Dachau versäumten es jedoch, die passenden Maßnahmen zu treffen. Vielmehr verteilten sie stur eine gelbe Karte nach der anderen, ungeachtet der schwere der Fouls. 5 Minuten später lag Steve Rennert am Boden und hielt sich das Gesicht. Friedbergs Thomas Heinle hatte ihm im Gesicht getroffen und sah folgerichtig die Rote Karte.
Bis zum Halbzeitpfiff konnten die Hausherren den Abstand auf 13 – 16 verkürzen.
In der Halbzeitansprache gab es wenig zu kritisieren. Vielmehr verschworen sich die Weinroten nochmals, nicht nachzulassen. Und so stellte sich im zweiten Abschnitt ein seltsamer Rhythmus ein. Günzburg konnte sich nicht auf mehr als 5 Tore absetzen und der TSV kam nicht auf mehr als 3 Tore heran. Hauptverantwortlich waren dafür vor allem der erneut starke Stefan Rathgeber in der Abwehr, der klug spielende Philip Rembold auf Rückraum Mitte und der allzeit gefährliche Reinhard Müller, der Tor um Tor aus der zweiten Reihe erzielte.
Zehn Minuten vor Spielende stand es 24 – 29 auf der Anzeigentafel. Auch die direkte Rote Karte für Alexander Spengler brachte die Weinroten nicht mehr vom Ziel ab und sie steuerten ungefährdet einem hoch verdienten 29 – 34 entgegen. Damit ziehen die Günzburger mit
Friedberg und Niederraunau nach Punkten gleich. Somit hat sich der VfL in eine günstige
Position gebracht, denn alle Duelle, gegen die Favoriten der Liga finden in der Rückserie in
eigener Halle statt.
Es spielten: Bieber, Spengler (3), Rembold (5/3), Geiger (1), Müller (14), Plesa (3), Rathgeber
(4), Kees (2), N.Schmid (1), Rennert (1), Kögl





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