VfL Handball: Männer 1 – Kein Ausrutscher ist mehr erlaubt
Nach der ersten Saisonniederlage wartet eine ganz unangenehme Aufgabe auf den VfL Günzburg. Der TSV Haunstetten schickt seine Bayernliga-Reserve am Sonntag Abend um 17.00 Uhr an die Rebaystraße, die vergangene Woche mit einem 45-27 gegen Niederaunau II ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt hat.
„Die Niederlage in Ichenhausen war vielleicht die richtige Warnung, zum richtigen Zeitpunkt,“ bemerkte Kapitän Philipp Rembold während der wöchentlichen Trainingseinheiten. Grund zu Freude gab es nach der unerwarteten Niederlage verständlicherweise wenig. So wurden unter der Woche deutlich die Zügel angezogen, um einem ähnlichen Auftreten gegen Haunstetten vorzubeugen.
Zwar besiegten die Weinroten am zweiten Spieltag die Augsburger Vorstädter deutlich mit 37-28. Grund zum übermäßigen Optimismus bietet das Ergebnis jedoch nicht. Mit Andreas Konopa und Stefan Märkl sind beide Günzburger Rückraum Werfer angeschlagen. Ob die Beiden mitwirken können, wird sich erst am Wochenende entscheiden.
Das hohe Ergebnis, das Haunstetten vor eine Woche erzielt hat, resultierte aus hohem Tempospiel, dass sie, bereichert mit Spielern der A-Jugendmanschaft, aufziehen können. Dieses Wochenende spielt die A-Jugend-Bundesligamannschaft bereits am Sonntag um 12.30 Uhr und es bleibt abzuwarten, welche Spieler ein zweites Mal an diesem Tag spielen werden.
Ansonsten zählt zum Stammpersonal die Routiniers Andreas Keller und Florian Pfänder, die gekonnt im Rückraum die Fäden ziehen und sich blind mit Ihrem Kreisläufer Hoinkes verstehen. Dazu gesellt sich mit dem Bayernliga erprobten Ingo Herbeck ein weiteres Schwergewicht.
Das Hinspielergebnis zeigte, das Haunstetten durchaus zu schlagen ist. Gleichzeitig wird deren Spielweise stark abhängig sein vom auflaufenden Personal. „Wir können es uns nicht aussuchen,“ gibt Torhüter Tizian Schmid zu Protokoll. „So oder so müssen wir gewinnen, wenn wir weiter oben mitspielen möchten. Eine weiteren Ausrutscher dürfen wir uns nicht mehr erlauben.“


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