VfL Handball: Männer 1 - Gut gespielt aber keine Ernte
Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. So könnte man den Auftritt der Weinroten gegen die gestandenen Handballer aus Kirchheim-Anzing bezeichnen. Mit 24-25 entführten die Gäste letztlich die beiden Punkte und die Günzburger standen erneut mit leeren Händen da.
Nicht wieder zu erkennen waren die Günzburger im Vergleich zur Vorwoche. Gut eingestellt, diszipliniert und mit einer tüchtigen Portion Selbstbewusstsein starteten sie gut in die Partie.Keine der beiden Mannschaften gelang es, sich mit mehr als einem Treffer abzusetzen. Während der ersten 20 Minuten dominierten vielmehr beide Abwehrreihen. Kirchheims quirlige Angreifer hatten es schwer gegen die aggressive VfL-Abwehr, die bestens von Stefan Jordan organisiert wurde. Auf der Gegenseite dauerte es einige Zeit, bis Anzings 3 zu 3 Abwehrformation überwunden wurde.
Dies gelang meistens, wenn die Weinroten schnell umschalteten und die Gäste sich nicht formieren konnten. Sehenswerte Treffer durch Reinhard Müller und Stefan Jordan waren die Folge und doch setzten sich die Gäste kurz vor Ende der ersten Halbzeit langsam ab. Viel zu besprechen gab es in der Halbzeit nicht, vielmehr der Appell genauso diszipliniert weiterzuspielen. Und dieses mal sollte es besser laufen, als in den vergangenen Wochen.
Die obligatorische 5-minütige Schwächephase blieb aus und Spengler & Co arbeiteten sich wieder heran. Nach 40 Minuten glichen sie zum 16 -16 aus und gingen wenig später ihrerseits mit 19 – 18 in Führung. Die Kirchheimer Antwort ließ nicht lange auf sich warten und erzielten vier Treffer in Folge. Die Felle schienen schon davon zu schwimmen, doch Steve Rennert, Philipp Rembold und Axel Leix sorgten rasch für den 23 – 23 Ausgleich.
Die letzten beiden Minuten sollten nichts für schwache Nerven werden. Kirchheim spielte Ihren starken Linkshänder Markus List frei der die Führung erzielte. Zudem kassierte Steve Rennert ein merkwürdige 2 Minutenstrafe. Zwar glichen die Weinroten postwendend aus, jedoch nützten die abgeklärten Gäste ihre numerische Überlegenheit aus und erzielten das 24-25. Fader Beigeschmack war die erneute Zeitstrafe für Alex Spengler und so schickte Günzburgs Trainer Bernd Dunstheimer seinen guten Torhüter Patrick Bieber mit in den Angriff um mit wenigstens 5 Angreifern gegen 6 Abwehrspieler zu aggieren. Der Pass zum Kreisspieler wurde leider abgefangen und so konnten die Kirchheimer die Zeit herunterspielen.
Unterm Strich bleibt in guter Eindruck, den die junge Günzburger Truppe hinterlies und das Kompliment der Gäste, das ein Unentschieden wohl gerecht gewesen wäre.
Es spielten: Bieber, T.Schmid, Müller(7/5), Spengler (1/1), N.Schmid, Konopa (3), Jordan (3), Leix (3), Rembold (2), Rennert (4/1), Hartmann(1)



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