VfL Handball: Männer 1 - Bescherung rückt näher

Souverän lößte der VfL Günzburg seine Auswärtsaufgabe bei der DJK Augsburg-Hochzoll. Mit 25 - 30 fuhren Sie erwartunggemäß beide Punkte ein und verteidigten damit die Tabellenspitze.

Günzburgs Trainer Bernd Dunstheimer warnte seine Schützlinge eindringlich vor dem Spiel. Nicht umsonst haben die Augsburger ihre bisherigen 6 Punkte alle in Heimspielen geholt. Merkwürdig war es dann schon, als die Weinroten eine halbe Stunde vor Spielbeginn mit Ihrem Aufwärmprogram starteten. Auf der anderen Spielfeldhälfte tummelten sich gerade mal 3 Spieler, die sich lustlos warm machten. Auch von den Schiedsrichtern war weit und breit keine Spur. Erfreulich jedoch, das in 12 Apostel Halle ein deutliches Übergewicht an mitgereisten Günzburger Anhänger war.

2 Minuten vor 19.00 Uhr tauchte wenigstens einer der beiden Unparteiischen aus dem Nachbarort Königsbrunn auf und auch die Hochzoller hatten mittlerweile Ihre Startaufstellung zusammen. Mit Spielbeginn digtierte der VfL sofort das Geschehen und erspielte sich rasch einige gute Tormöglichkeiten. Zwar wuchs der Vorsprung kontinuierlich an, jedoch verhinderte ein gewisser Übereifer einen deutlicheren Vorsprung. Zudem spottet das von Hochzoll gestellte Spielgerät jeglicher Beschreibung.

"Das Ei kann ich kaum halten", beschwerte sich Günzburgs Rückraumwerfer Reinhard Müller schon nach kurzer Zeit. So setzten die Weinroten einfach auf schöne Kreisanspiele, oder verlagerten das Spiel auf ihre beiden Außen, Steve Rennert oder Christian Geiger. Nach 20 Minuten und einer 9 - 4 Führung war es wohl den Hausherren zu bunt und sie schwärzten Günzburger Spieler beim Schiedsrichter an, daß sie Harz verwendeten. Die beiden Unparteiischen schrieben lediglich den Verdacht von Günzburger Spieler in den Spielberichtsbogen, den möglichen Schuldingen konnten sie jedoch nicht ermitteln. So kam ein noch üblerer Ball zum Einsatz, der noch weniger griffig war.

In der Folgezeit entwickelte sich ein wenig ansehliches Spiel, geprägt von technischen Fehlern und pauschalen Schrittfehler-Entscheidungen der beiden Schiedsrichter. Günzburg hielt jedoch konsequent seinen erarbeiteten 5 Tore und wurde nicht mehr ernsthaft gefordert. Das folgerichtige 25 - 30 sind letztlich nur zwei Punkte, die nun die Weinroten auf Ihrer Habenseite verbuchen können.

Es spielten: Biber, T.Schmid, Müller (7/4), Spengler (1), Plesa (1), N.Schmid (2), Majsai (3), Rathgeber (4), Bierhals (2), Rennert (5), Geiger (1), Rembold (1), Leix, M.Schmid (3)

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