VfL Handball: Männer 1 - Advent..Advent.. Wo brennt das Licht.....
Der VfL steht auch nach dem 10. Spieltag der Saison auf dem letzten Platz und verliert erneut. Allach besiegte die niedergeschlagenen Weinroten am Samstag Abend mit 20:27.
Die Günzburger Handballer bekommen immer härter zu spüren, was der Abstiegskampf in der Landesliga bedeutet. Mit der 8. Niederlage im 10. Spiel sieht es sehr düster aus mit dem Ziel des Klassenerhalts.
"Wir bräuchten einfach ein Erfolgserlebnis. Uns mangelt es momentan deutlich an Selbstvertrauen.", so Andreas Konopa nach dem Spiel. Gesehen hatte man dies auf dem Spielfeld in den vorrausgegangenen 60 Minuten. Die Schützlinge von Bernd Dunstheimer standen unter dringendem Zugzwang und jeder wusste, dass man sich eine erneute Niederlage nicht erlauben darf. Unter diesem Druck kam kein geordnetes Spiel beim VfL zusammen, fast verkrampft wirkte der Angriffsfluss. Schmerzlich vermisste man Jens Bierhals und Stefan Rathgeber, die für die Weinroten einfach unersetzlich waren. Allein die Tatsache, dass der VfL im ersten Durchgang nur sieben Treffer erzielen konnte war erschreckend. Auch in der Abwehr haperte es an Aggressivität und Spielvermögen. Es ging einfach nichts zusammen und das verhalf dem TSV Allach natürlich zum verdienten 5-Tore-Vorsprung zur Halbzeit. Ein wenig besser sollte es zu Beginn der 2. Halbzeit werden. Jetzt fing jeder an zu kämpfen und zeigte dass er will. Leider wieder vergebens war der Versuch an die Gäste heranzukommen, denn auch wenn in der Abwehr der Ball gewonnen werden konnte verspielte man ihn im Angriff sofort wieder. Die junge Mannschaft, auf der so viel Druck lastete, fand nicht mehr zu ihrem Spiel und verlor zum Schluss doch relativ deutlich und das verdient.
Trainer Bernd Dunstheimer meinte zur Situation des VfL: "Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Diesen Fehler haben wir vor zwei Jahren im Abstiegsjahr gemacht und danach bereut, so früh aufgegeben zu haben. Das wird uns dieses Jahr mit Sicherheit nicht passieren!" Bleibt aus Sicht der Günzburger nur zu hoffen, dass irgendwann auch wieder etwas zählbares hängen bleibt.



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