VfL Handball: Landesliga Damen Verpatzen 1. Matchball gegen TSV Freising
Endlich Pause. Robert Mayer, Trainer der Günzburger Handballerinnen, ist froh, dass seine Mannschaft am kommenden Wochenende erst einmal spielfrei hat. Zwei Wochen Zeit bleiben, die Köpfe wieder frei zu bekommen. Dringend notwendig sei das, meint Mayer. Denn nach der Pleite im Spitzenspiel in Würm, haben die VfL-Frauen in der Landesliga zum zweiten Mal in Serie verloren – 29:34 zu Hause gegen den SC Freising.
Und dabei taten sich die gleichen Schwachstellen auf, wie vor Wochenfrist in Würm. Zu nervös spielten die Weinroten, zum Teil auch zu planlos. Einzig den Kampfgeist hebt Mayer positiv hervor. Aber den zeigten die Günzburgerinnen zu spät. Doch der Reihe nach: Die VfL-Verantwortlichen hatten ihre Lehren aus der Niederlage im Spitzenspiel gezogen und stellten ihre Anfangsformation um. Was zunächst auch prima funktionierte. Doch in der Abwehr agierten die Gastgeberinnen zu unsicher und gerieten daher schnell in Rückstand. Selbst in einer Auszeit gelang es dem Günzburger Trainergespann nicht, wieder Ordnung und Ruhe ins Spiel zu bekommen. Im Gegenteil: Der VfL wurde regelrecht überrannt und lag bis zum Seitenwechsel schon mit 9:15 zurück. Ein ungewohntes Gefühl.
Und mit diesem schien der Tabellenzweite ganz und gar nicht klar zu kommen. Denn auch im zweiten Abschnitt gelang nur wenig. Freising spielte geschickt, drückte mächtig aufs Tempo und lag zwischenzeitlich sogar mit 20:11 in Führung. Erst zu diesem Zeitpunkt begann die große Aufholjagd. „Plötzlich hat alles funktioniert und jeder hielt sich an unsere Vorgaben“, meinte Mayer nach der Partie. Doch es reichte eben nicht mehr. Bis auf 28:31 kamen die Günburgerinnen ran. In der Schlussphase mussten sie aber dem hohen Tempo der Partie Tribut zollen. „Der Rückstand war letztlich einfach zu groß“, so Mayer weiter. Die letzten 20 Minuten der Partie seien in Ordnung gewesen. Und die 40 Minuten zuvor? Großes Schweigen. „Wenn wir so in der Vorrunde gespielt hätten, müssten wir jetzt um den Klassenerhalt kämpfen“, sagte der Trainer schließlich.
VfL-Torschützen: Deutschenbauer (8/2), Märkl (6/2), Kuffner-Mayr (5), Schaaf (4), Apel (3), Aust (2), Reisbach (1).


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