VfL Handball: Junioren Bundesliga

Mit einer starken Angriffsleistung sicherte sich der VfL Günzburg durch ein 37:33 (18:15) gegen die SG Köndringen/Teningen seine Bundesligapunkte 9 und 10. Die Schwaben zogen damit mit den Südbadenern gleich. Da es am letzten Spieltag in vierzehn Tagen zum Tabellenschlusslicht nach Bietigheim geht, ist der neunte Platz, auf dem derzeit die HSG Würm-Mitte steht in guter Reichweite. Zumal der starke HC Erlangen nach Planegg fährt.

Gut sahen die Günzburger Dauer-Doppelspieler nach dem jähen Nervenkrieg vom Vortag nicht aus und auch Michael Jahn war gesundheitlich angeschlagen, doch das letzte Heimspiel sollte trotzdem unbedingt gewonnen werden. Nur ein Sieg in der Rückrunde und der noch auswärts, wären zu wenig gewesen. Die Jungs wollten sich beim Publikum für die tolle Unterstützung bedanken. Das "Danke-Transparent" war eine nette Geste, geplantes Geschenk waren aber "Zwei Bundesligapunkte", zumal das um die Weihnachtszeit bekanntermaßen nicht geklappt hat.

Der VfL legte los wie die Freiwillige Günzburger Feuerwehr. Bis zum 9:6 hatte die Allzweckwaffe Daniel Jäger bereits fünf seiner sieben Treffer erzielt, immer wieder mustergültig vom an diesem Tag variablen Günzburger Rückraum eingesetzt. Die Spielgemeinschaft hatte aber mit Pascal Bührer den Torschützenkönig der letzten Saison in ihren Reihen, der mit seiner Wurfgewalt und schlauen Kreisanspielen sein Team in Punkte-Nähe hielt. Beim 11:11 und 12:12 war die Begegnung ausgeglichen. Manndeckung gegen den Torjäger und die Hereinnahme von Gegenstoßspezialist Philipp Nief, der eine nahezu Hundert-Prozent-Ausbeute bei seinen insgesamt neun Treffern hatte, bescherte eine 18:15-Halbzeitführung.

Während draußen die weibliche C-Jugend vom eloquenten Hallensprecher Tom Rueß vorgestellt wurde, war die Kabinenansprache entspannt. Der VfL wirkte erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse überlegen.

Das spiegelte die zweite Halbzeit dann auch wieder. Obwohl munterer als sonst durchgewechselt wurde, ging die spielerische Linie nie verloren. Beim 29:20 war das Spiel längstens entschieden, das merkten auch die Gäste. Nur ihr Trainer wehrte sich noch lautstark. Beim 33:23 und 35:25 waren nie erwartete 10-Tore-Vorsprünge herausgeworfen worden. Zuschauer und Spieler freute das gleichermaßen, für die Spieler mit " akuter Gersthofen-Erfahrung" übrigens die allerbeste, süße Medizin. Ganz am Ende gelang den müde gewordenen Köndringern und Teningern noch eine Resultatsverbesserung zum 37:33.

Toll waren wieder die Schiedsrichter.

Nach dem Spiel verteilten glückliche Spieler Rosen an zufriedene Zuschauer. Über 300 Handballfans wollten die Begegnung trotz Traumwetter sehen.

Es spielten: Rösch, Ziegler, Nief (9/3), Jensen (5), Jahn (5), Buck, Schubert (2), Barthel (3), Jäger (7), Groß (1), Lehr (2); Majsai (1), Staiger (2/1):
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