VfL Handball: Junioren Bundesliga

Zwei Bundesligaspiele darf der VfL Günzburg zum Abschluss einer wunderbaren Saison noch absolvieren. Nächste Woche geht es zum Tabellenschlusslicht der SG BBM Bietigheim und an diesem Sonntag empfängt der Vorletzte VfL Günzburg den Drittliganachwuchs der SG Köndringen/Teningen, der mit drei Punkten Abstand durchaus noch in Reichweite liegt.

Die Entscheidungen in der Liga sind größtenteils gefallen. An der Tabellenspitze ziehen die Junglöwen mit nur drei Minuspunkten einsam ihre Kreise. Mit drei Punkten Vorsprung auf die JSG Echaz-Erms haben die Pforzheimer Nachwuchshandballer die besten Chancen auf Platz Zwei, der zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigt. Fünfter und Sechster werden die Erstliga-Nachwuchsteams aus Balingen und Göppingen. Danach kommen die Absteiger, die meisten davon wird der VfL Günzburg im Aufstiegsmarathon zur neuen Bundesliga, der gleich nach den Osterferien beginnt, wiedersehen.

Trotz des derzeit vorletzten Platzes war allein die Teilnahme an der A-Jugendbundesliga ein wunderbarer Erfolg für die Mannschaft und den gesamten Verein. Es war toll sich mit den besten Teams Deutschlands zu messen. In fast allen Begegnungen spielte die Mannschaft um den bärenstarken Kreisläufer Daniel Jäger lange auf Augenhöhe und musste sich erst nach mitreißenden Kämpfen geschlagen geben, natürlich gab es auch ein paar wenige Packungen, die man bald vergessen wird. In Erinnerung werden einige ganz knappe Niederlagen wie die überragenden Heimspiele gegen HC Erlangen und die SG Kronau/Östringen bleiben und natürlich die vier Siege. Phänomenal war die Zuschauerresonaz. Die großen Namen der Bundesliga-Vergangenheit mobilisierten frühere Handballbegeisterte, der A-Jugendhandball wurde zum Schaufenster eines akribisch arbeitenden Handballvereines, der die Handballjugend nie vernachlässigte. Die langjährigen Jugendtrainer Rudi Jahn und die Kees-Brüder sahen wie stark sie in der Vergangenheit gearbeitet hatten. Auch die engagierten Eltern hatten sichtlich Freude an der Organisationseinheit "Bundesliga". Alles klappte reibungslos. Es war ein richtiger Handballspaß!

Durchschnittlich 495 Zuschauer, über 800 gegen Göppingen, bedeuteten Jugendbundesliga-Zuschauerrekord für diese Saison. Selbst die Erlanger Jugendhandballbegeisterung fand bei 350 Gästen im Mittel ihre Grenze. Von diesen Fans möchte sich die A-Jugend mit einer guten Leistung verabschieden. Traum der Günzburger Handballverantwortlichen um die Teammanager Siggi Walburger und Thomas Groß wäre es zum "Servussagen" so viele Fans begrüßen zu dürfen, dass der Schnitt über die magische Zahl von 500 Jugendhandballfans gehoben werden kann.

Natürlich hat sich auch die Mannschaft um die Kapitäne Raphael Groß und Michael Jahn etwas einfallen um sich für die großartige Unterstützung in guten wie in den paar schwierigen Handballminuten zu bedanken.

Zur Halbzeit wird die weibliche C-Jugend vorgestellt. Dem Team um das Trainergespann Franzi Aust und Wolfgang Behm gelang das Kunststück als jüngste Mannschaft der Liga Bayrischer Vizemeister zu werden. Vielleicht erwächst hier in ein paar Jahren das erste Günzburger Mädchen-Bundesligateam? Auch ihnen wie der gesamten Jugendabteilung war die aktuelle A-Jugend ein gutes Vorbild.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.