VfL Handball: Junioren Bundesliga

Mit 29:18 (12:8) verlor die A-Jugend beim HC Erlangen, einem der heißen Anwärter auf die Teilnahme am Deutschen A-Jugendviertelfinale. Mit Jannik Staiger (Schulveranstaltung) und Philipp Nief (letzter Tag der Verletzungspause) fehlten beide etatmäßigen Linksaußen, für sie startete Florian Englet in der Anfangsformation, der eine fehlerfreie Leistung bot. Auch Torwart Chris Hauf musste verletzt passen. Gegen die überragende Defensive der Mittelfranken war es von Anfang an schwierig Treffer zu erzielen. Da auch der Angriff auf jeder Positon ausgeglichen besetzt ist, blieb den Schwaben nur der Kampf. Die ersten zwanzig Minuten gehörten den Gastgebern, spätestens beim 10:3 deutete sich ein chancenloses Debakel an. Ordentliche schwäbische Kampfkraft in der Defensive und eine gute Torwartleistung von Patrick Rösch ließen den VfL herankommen und weckten beim 12:8 zur Halbzeit kleine Hoffnungsschimmer.

Doch die HC Erlangen war viel zu stark. Kaum wieder angepfiffen, machte der Zweitliganachwuchs in kürzester Zeit noch kürzeren Prozess. Beim 17:8 war die Partie jäh entschieden. Von da an wurde verwaltet. Der VfL-Nachwuchs verlor gerecht mit 29:18. Dennoch bleibt der VfL mit seiner A-Jugend mehr als zufrieden. Sie tanzt derzeit auf zwei ambitionierten Hochzeiten. Die Bundesliga für sich ist eine ordentliche Herausforderung, gleichzeitig muss aber auch für eine neue Handballzukunft der Plan: "In drei Jahren in die Bayernliga" verwirklicht werden. Raphael Groß, Daniel Jäger, Michael Jahn und Nico Jensen sind hier doppelt gefordert. Am besten steckt das natürlich das "Industriegebiet" weg. Michael Jahn hatte wieder erhebliche Wadenprobleme - wurde kaum eingesetzt - und selbst Energiebünde Raphael Groß, der fast jedes Wochenende über zwei komplette Spielzeiten gehen muss, verliert da einmal an seiner unverwechselbaren Dynamik. Beide blieben nur deswegen trotz allem starken Willen ohne ein Feldtor. Gut dass das Team nie aufgab, sich Kämpfer Max Schubert trotz einer Wadenzerrung in den Dienst der Mannschaft stellte und Naturhandballer Philippe Majsai von allen Positionen traf und mit sechs Toren erstmals zum "goal-getter" seines Teams avancierte. Den umjubelsten Treffer erzielte Michael Kögl mit seinem allerersten Bundesligator. Unter den Bedingungen ist eine 29:18-Niederlage das Natürlichste der Handballwelt.

Es spielten: Ziegler, Rösch; Röllig, Jensen (5), Jahn, Kögl (1/1), Schubert, Barthel, Jäger (5), Groß (1/1), Majsai (6), Englet,
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