VfL Handball: Junioren Bundesliga

Am Sonntag um 13:30 Uhr steigt in der Erlanger Karl-Heinz-Hiersemann-Halle das JBLH-Bayernderby, wenn der dortige HC den VfL Günzburg empfängt. A-Jugendspiele auf hohem Niveau haben zwischen beiden Städten eine lange Tradition: Als die Günzburger "Erste" noch Bundesligist war, wurde die Bayrische A-Jugendmeisterschaft regelmäßig in Hin- und Rückspielen zwischen dem VfL und der damaligen CSG Erlangen entschieden. Erst später, als es in der Frankenmetropole trotz zweier starker Vereine nicht recht weiterging, fusionierten die CSG und die HG. Die HC-Männer kämpfen derzeit um den Erstligaaufstieg, Fundament ist ihre Jugendarbeit geblieben, deren Aushängeschild eine bärenstarke A-Jugend ist.

Der HC-Nachwuchs blickt vom zweiten Platz, der gerade noch die automatische Teilnahme am Deutschen A-Jugend-Viertelfinale bedeutet, herab auf die meisten Südbundesligisten. Davor nur noch der Löwen-Nachwuchs aus Kronau und Östringen, ganz dicht dahinter die JSG Echaz-Erms. Die Mittelfranken haben also allen Grund den schwäbischen Gast nicht zu unterschätzen und gewohnten Handball in Hochgeschwindigkeit zu bieten. Prunkstück der Gastgeber ist eine gut gestaffelte Abwehr, hinter der mit Michael Haßferter ein Top-Tormann steht. Wie gut der HC in Form ist, bekam vor Wochenfrist die aufstrebende SG Köndringen/Teningen zu spüren. Mit 23:38 wurden die Südbadener vom Franken-Express in eigener Halle überrollt.

Der VfL Günzburg reist natürlich als Außenseiter in die Universitätsstadt und freut sich auf das Derby. Nachdem es in den letzten drei Bundesligaspielen immer erst in den Schlussphasen - als Alles riskiert werden musste - Niederlagen setzte, taten die Erfolgserlebnisse beim Sauerlandcup gut. Mit dem Spiel in Erlangen und drei Wochen später zu Hause gegen die SG Kronau/Östringen folgen jetzt die härtesten Brocken direkt hintereinander. Genau die richtige Einstimmung auf ein erfolgreiches neues Handballjahr. Nur durch schwere und bestandene Prüfungen kommt eine junge Mannschaft im Leistungssport weiter. Mut sollte das Hinspiel machen: Auch wegen kleinerer Erlanger Undiszipliniertheiten, die Gäste waren phasenweise zu Dritt und ohne Torwart auf dem Platz, war das Spiel bis zum 24:25 offen. Erst dann setzte sich der haus-hohe Favorit nach einem tollen Spiel mit 26:30 durch.
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