VfL Handball: Junioren Bundesliga

Trotz einer 34:30 (16:16)-Niederlage im Gepäck konnte die A-Jugend zufrieden von der Erms zurück an die Donau fahren, hatte sie doch mit mit dem Haus-hohen Favoriten mitgehalten und erstmals über 60 Minuten gute Lösungen gegen die im bayrischen Jugendhandball selten gespielte 3:2:1-Deckung gefunden.

Wurde die eigene Deckung eine Woche vorher noch heftig von Trainer Hofmeister kritisiert, so war sie in der Neuhäuser Hofbühlhalle diesmal die Grundlage für einen starken Spielauftakt der bayrischen Schwaben. Erst beim 6:6 konnte der Nachwuchs der Jugendspielgemeinschaft ausgleichen. Viel variabler als sonst spielte der Rückraum entweder einen beiden Kreisläufer oder den wieder treffsicheren Linksaußen Jannik Staiger frei und wenn die Deckung den Nahwurfbereich schlossen, traf der lauffreudige Rückraum Jahn, Jensen und Groß mit kernigen Würfen aus der Distanz. Bis zum 11:11 wog das Geschehen von einem Unentschieden zum anderen. Irgendwann wurde das dem Trainer der Gastgeber zu ausgeglichen bunt und er variierte das Abwehrverhalten gegen 2 Kreisläufer. Die einfache Rechnung schien beim 14:11 und 16:13 aufzugehen. Doch kampfstark meldeten sich die Weinroten zurück. Besonders Angelo Zimmermann überraschte in dieser wichtigen Phase vor der Halbzeit mehrfach und erzielte überdies zwei blitzsaubere Tore für sein Team. Nach einer tollen ersten Hälfte ging es beim 16:16 in die Kabine.

Auch wenn die offiziell 224 Zuschauer eine zweite Halbzeit auf Augenhöhe erlebten, so hatte der letztjährige Teilnehmer an der Deutschen B-Jugendmeisterschaft die Nase immer ein wenig vorn. Beim 25:24 betrug der Torabstand zum letzten Mal einen Treffer, beim 29:27 zum letzten Mal zwei. Ganz am Ende, beim 32:28, hier war das Spiel erst vor-entschieden, musste die Mannschaft um Torwart Dominik Ziegler mit Manndeckung alles riskieren. Die Hoffnung zerstob. Das 34:30 war ein leistungsgerechtes Ergebnis. Die Sensation scheiterte an vier Unterzahlverhältnissen in der zweiten Hälfte. Es ist in Gleichzahl schwierig gegen die filigranen württembergischen Angreifer kein Tor zu bekommen - zu Fünft ist es praktisch unmöglich Noch schlimmer ist die Ausgangsposition im Angriff: In Gleichzahl konnten die Günzburger die Deckung schon nur mit einer wirklich guten Aktion knacken, in Unterzahl musste ein schwerer JSG-Fehler dazu kommen. Die sind selten! Die Manöverkritik war deswegen auch so kurz wie noch nie im Bundesliga-Lehrjahr. Die einfache Frage lautete: "Waren die Zeitstrafen vermeidbar?"

Der gesamte VfL Günzburg wünscht der Mannschaft nach den beiden letzten knappen Niederlagen zu Weihnachten im letzten Spiel des Jahres am kommenden Samstag einen Sieg gegen die HSG Konstanz. Es wäre der krönende Abschluss eines phänomenalen A-Jugendjahres. Gegen die SG BBM Bietigheim stimmte der Kampf, jetzt Kampf und Spielfähigkeit, wenn das so weitergeht, könnte es mit dem Weihnachtsgeschenk klappen (...)..

Es spielten: Hauf, Ziegler; Jensen (4), Jahn (4), Buck (1), Schubert, Jäger (7), Zimmermann (2), Groß (7/3), Englet, Majsai, Lehr und Staiger (5/2)



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