VfL Handball: Junioren Bundesliga

Trotz Einsatz eines gesponsorten Fanbuses und lautstarker Unterstützung verlor die A-Jugend bei der SG Köndringen/Teningen mit 30:26 (16:12) ihr weitestes Auswärtspiel. Die Badener mussten auf ihre sehr starke linke Angriffsseite verzichten, bei den Schwaben konnten Lucas Barthel (Knieprobleme) und Angelo Zimmermann (Grippe) die weite Reise nicht antreten. Für Innenverteidigung, aber auch für Variationen im Angriffspiel wären Beide dringend gebraucht worden, umso mehr da Raphael Groß, Daniel Jäger und Michael Jahn am Vorabend in Göggingen jeweils 60 Minuten Männer spielen mussten und die Regenerationszeit bis zur 6.30 Uhr-Abfahrt zu kurz war.

Die Günzburger A-Jugend startete trotz aller Handicaps gegen eine hoch motivierte Heimmannschaft voller Elan in die Begegnung. Gestützt auf eine starke Torwartleistung von Christopher Hauf konnte bis zum 6:7 eine knappe Führung behauptet werden. Auch beim 11:10 war Alles noch ganz eng. Organisatorische Fehler beim Kampf um die Abpraller, aber auch mangelnde Spritzigkeit mit zunehmender Spieldauer bei den Leistungsträgern Michael Jahn und Raphael Groß - Daniel "Industriegebiet" Jäger lässt sich auch von zwei Spielen in 18 Stunden nicht unterkriegen - nutzen die lauffreudigen Gastgeber zur 16:12-Führung.

In der zweiten Hälfte war die Vorentscheidung beim 21:14 schnell gefallen. Obwohl Patrick Rösch noch sehr viele freie Würfe entschärfte, hatte das VfL-Team an diesem Tag nicht das körperliche Format eine solche Begegnung noch einmal zu drehen. Trainer Hofmeister machte aus der Not eine Tugend und gewährte allen Ersatzspielern größere Einsatzzeiten. Besonders Philippe Majsai nutze die Gunst der Teninger Stunde, spielte stark Innenverteidiger und erzielte vier Rückraumtore. Beim 30:21 war der höchste Rückstand erreicht. Weil der gegnerische Trainer nun auch vermehrt wechselte und die Günzburg "Bank" auch Handball spielen kann, erzielte der VfL die letzten fünf Tore des Spieles. Auf der langen Rückfahrt, die von den Eltern toll und aufwendig organisiert war der VfL-Tross schnell wieder guter Dinge. Das Team gab sein Bestes, die Bedingungen war zu schwierig.

Es spielten: Hauf, Rösch, Ziegler; Nief (3/3), Jensen (4), Jahn (2), Schubert, Jäger (5), Groß (3/1), Majsai (4), Lehr, Staiger (5/2) und Röllig.
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