VfL Handball: Junioren Bundesliga

Am Sonntag um 13.30 Uhr treten die Günzburger Handballer bei der SG Köndringen-Teningen, etwas nördlich von der Bademetropole Freiburg gelegen, an. Die dortige Spielgemeinschaft gehört seit sehr vielen Jahren zum Inventar der Dritten Liga Männer. Diese halb-professionelle Spielklasse kann in der Region nur durch nachhaltige und leistungsorientierte Jugendarbeit gehalten werden. Dazu gehört der Eckpfeiler "Jugendbundesliga", für die sich die Südbadener ohne Quali-Stress in der letzten Saison direkt qualifizieren konnten.

In dieser Runde gelang bislang allerdings nur ein Sieg, ausgerechnet beim württembergischen Vorzeigeverein Frisch-Auf Göppingen. Und so ziert die Mannschaft den ungeliebten letzten Tabellenplatz. Die Ursachen sind vielfältigt: Zweimal wurde nach großem Kampf mit einem Tor verloren, vor allem aber schlug das Verletzungspech immer wieder erbarmungslos zu. Letztes Opfer, Pascal Bührer, wurfgewaltiger Rückraumlinks, der in der letzten Saison mit 217 Treffern in die Annalen der noch jungen Bundesligageschichte als Torschützenkönig einging. Nach überwiegend knappen Ergebnissen erklärt das die Debakel der letzten beiden Spiele. Gegen die derzeitigen Überflieger aus Pforzheim waren die Köndringer und Teninger schon zur Halbzeit mit 19:6 hinten, ehe sie am Ende völlig chancenlos mit 32:18 verloren. Spaß macht es gegen die Ballwerfer aus der Schmuckstadt keinen, wie man seit letztem Samstag auch in Günzburg weiß. Am vergangenen Wochenende setzte es noch eine 33:43-Niederlage gegen den Bietigheimer Zweitliganachwuchs; die sich umgekehrt derzeit von ihren Verletzungssorgen zu Saisonbeginn erholen. Bis zum 26:28 hielt die komplett neu-formierte SG allerdings mit; am Kampfeswillen liegt es also nicht.

Genau darauf wird sich der VfL einstellen müssen: Auf einen Gegner, der in seiner Personalnot seine Siegeschance nur im bedingungslosen Kampf suchen kann und aus der Günzburger "Pforzheim-Klatsche", aber auch aus dem Neulings-Nachteil zusätzliche Hoffnungen schöpft. Die weite Fahrt dürfte kein Nachteil sein, zum einen fährt das Team im gesponserten 50-Mann-Fanbus und zum anderen sind bayrische Jugendhandballer weite Fahrten gewöhnt, so muss die Bayernliga-C-Jugend zur Bundesliga-Vorübung am Vortag ins ähnlich weit entfernte Coburg.

Die Voraussetzungen für hart umkämpften Jugendhandball sind gegeben. Leicht wird das Spiel nicht.



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