VfL Handball: Junioren Bundesliga

Am Samstag um 18.00 Uhr tritt die VfL-A-Jugend beim alten Bekannten, der HSG Würm-Mitte, zum Bayern-Derby an. Insgesamt spielen nur vier bayrische Mannschaften in der Jugendbundesliga. Tabellenführer TVG Junioren-Akademie Großwallstadt aus geographischen Gründen in der Weststaffel und der Nachwuchs des Zweitligatabellenführers HC Erlangen in der oberen Tabellenhälfte des Südens, dazu eben die beiden Samstagsgegner. Der Aufstieg der Spielgemeinschaft vom TSV Gräfelfing und TV Planegg war erwartet worden, auch wenn vielen bundesweiten Handballexperten das Flüßchen Würm bislang nur von einer nach ihr benannten Eiszeit bekannt war. Im Münchner Raum gibt es in diesem Jahrgang immer schon starke Einzelspieler, die in Ermangelung einer letztjährigen oberbayrischen Bundesligamöglichkeit teilweise JBLH-Luft bei der Spielgemeinschaft aus Friedberg und Dasing schnupperten. Als Trainer Klaus Schmid dann im Hintergrund begann ein "Münchner Bundesligateam" zusammenzurotten war klar, dass den Münchner Kindl ´n der Handballgeist nicht mehr nach Lech-, sondern nach Isarnähe stand - sehr zum Leidwesen des TSV Friedberg übrigens.

Ein bärenstarkes Team, das sich von früher gut kannte, war neu geboren. Die Euphorie bekam Günzburg zweimal in der Quali zu spüren. In der Rebayhalle setzte es eine 26:36-Niederlage und in Bittenfeld ein 19:42. Unerreichbar schienen die oberbayrischen Nachwuchshandballhelden zu sein! Doch beim VfL wusste man die Klatschen richtig einzuordnen: Es war immer die "verdammte dritte Begegnung": Das dritte Spiel kurz hintereinander; über 2 x 25 Minuten, also fast die komplette Spielzeit. Das war für den letztjährigen Landesligisten einfach zu viel. Beide Teams, von der HSG Würm-Mitte hatte Trainer Hofmeister eigentlich die Bundesliga-Direktquali erwartet, mussten den harten Umweg über die Baunatal-Tortur gehen und stiegen auf. Auch wegen der leichteren Gruppen der VfL als Sechster und die HSG als Siebter. Sportlich war man sich schon hier näher gekommen.

Permanente Anpassung nach oben, ordentlich Ausdauer- und Krafttraining und die sichere Erkenntnis pro Bundesligaspieltag immer nur ein Spiel absolvieren zu müssen, machten die zwei Quali-Niederlagen mit einer unglaublichen Tordifferenz von 33 Toren nie zum Belastungsthema. Die Sache ist nach völligen Erschöpfungszuständen und allen möglichen Krämpfen im Ordner "Quali 13/14" kurz vor "Aufstieg" abgeheftet und Hintergrund für manch spaßige Anekdote.

Praktische Sportwissenschaft fand im Bundesligaauftakt dann seine weitere Bestätigung. Die ersten Spiele waren erneut harte Anpassungserfahrungen an der Donau, während die "Würmer" mit einer knappen Heimniederlage gegen die kleinen, schier unschlagbaren Rhein-Neckar-Löwen gleich angekommen waren. Mittlerweile kann der VfL aber nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen. Und siehe da: Aus den entfernten "Münchnern" wurde ein ganz naher Gegner auf Augenhöhe in ungemütlicher Tabellennachbarschaft. Die Schwaben sind nach den ganzen kleinen Handballgeschichten der Saison begeisterter Neunter mit 4:8-Punkten und immer stärker geworden, die Oberbayern ein klein wenig enttäuschter Zehnter mit 3:11 Punkten. An der Würm, dem Abfluss des Starnberger Sees, hatte man sich mehr erhofft.

Natürlich geht es am Samstag um den dritten Platz hinter den DauerbundesligistenTVG Großwallstadt und HC Erlangen, um den ersten Auswärtssieg für die Einen und darum zu zeigen wer Herr in der "Würm-Arena" ist für die Anderen. Es geht dort um die Wende zum Besseren und da um die nächste Sprosse auf einer Erfolgsleiter. Beste Voraussetzungen für ein tolles und hart umkämpftes Handballderby.

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