VfL Handball: Damen 1 - Trotz Sorgen...Festigung in der Spitzengruppe im Visier
Noch vor zwei bis drei Wochen hat Harald Jekel die kommenden Partien seiner Handballerinnen ganz anders eingeordnet. Pflichtsiege hatte er gegen Unterhaching, Metten und Marktoberdorf eigentlich gefordert. Doch nun haben sich die Vorzeichen grundlegend geändert. Vor dem Landesliga-Heimspiel des VfL Günzburg gegen die SSG Metten am Samstag (20 Uhr) plagen den Trainer große Verletzungssorgen.
„Eigentlich habe ich mir einiges ausgerechnet, aber jetzt muss ich zurück rudern“, sagt Jekel. Viele kleine Baustellen gibt es zu beackern. Melanie Märkl, die Denkerin und Lenkerin des VfL-Spiels, fällt noch bis Ende des Jahres verletzt aus. Mit Kathrin Boesveld droht zudem der Ausfall der bislang treffsichersten Spielerin und auch Evelyn Jorga ist angeschlagen. Zu allem Überfluss hat sich im Training während der Woche auch noch Miriam Zach verletzt. So muss Jekel wieder einmal umstellen. Wie schon in Unterhaching müssen einige Spielerinnen am Samstag auf ungewohnten Positionen ran. „Ich hoffe, dass sie diese Aufgabe annehmen und die fitten Spielerinnen Verantwortung übernehmen“, sagt Jekel.
Nichtsdestotrotz glaubt der VfL-Coach an seine Mannschaft. „Wir können gegen Metten zumindest mithalten“, meint er. Die SSG sei leistungsmäßig im Mittelfeld einzuordnen, derzeit aber ebenfalls von Verletzungen geplagt. Die Teams begegnen sich daher auf Augenhöhe. Mit Kerstin Apel und Anett Reisbach-Kees wird die Mannschaft mit Routiniers verstärkt. Zudem will Jekel die Abwehr des VfL nicht ganz so offensiv ausrichten. „Unsere Defensivarbeit ist normalerweise sehr aufwendig. Ich hoffe, dass wir dadurch ein bisschen Kraft sparen können.
Die Gäste kommen mit Rückenwind nach Günzburg, haben zuletzt 31:30 gegen die SG Waltenhofen/Kottern gewonnen. Allerdings haben sie scheinbar auch ein ganz spezielles Problem: die Defensive. Denn kein Team der Liga hat bislang mehr Gegentreffer kassiert als die 251 der SSG Metten.




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