VfL Handball: Damen 1 - Spitzenposition beim TSV Marktoberdorf festigen
Die Begegnungen mit dem TSV Marktoberdorf waren für die Handballerinnen des VfL Günzburg schon in vergangenen Landesligazeiten stets hart umkämpft. Dann allerdings trennten sich die Wege: Die Ostallgäuer mussten zurück in die Bezirksoberliga, der VfL stieg wenig später in die Bayernliga auf. Am Samstag (16.30 Uhr) treffen beide Teams wieder aufeinander, zurück in der Landesliga.
Die Vorzeichen allerdings haben sich inzwischen geändert. Für den TSV Marktoberdorf geht es in erster Linie darum, den Klassenerhalt so schnell wie möglich unter Dach und Fach zu bringen. Nahezu jedes Spiel besitze den Charakter eines Endspiels, heißt es seitens der Ostallgäuer. Noch sind sie allerdings noch nicht richtig ins Rollen gekommen. Erst ein Sieg steht aus zehn Spielen zu Buche, dazu ein Unentschieden. Drei Punkte insgesamt bedeuten momentan den vorletzten Rang. Der letzte Sieg liegt zudem schon lange zurück, am 18. September gelang ein knappes 23:22 gegen Ottobeuren. Seitdem warten sie auf das nächste Erfolgserlebnis. Umso schwerer wird es für den VfL Günzburg. Die Mannschaft um Trainer Harald Jekel ist zwar seit fünf Spielen ungeschlagen, wird aber immer noch von Wehwehchen geplagt. Verletzt oder berufsbedingt fallen auch am Wochenende wieder einige Pfeiler des Teams aus.
Und das ausgerechnet im „Spiel des Jahres“ für Jekel selbst. Der VfL-Trainer stammt aus Marktoberdorf und kennt so manchen Verantwortlichen des TSV aus früheren Jahren. Für ihn ist die Partie quasi eine Rückkehr in die Heimat. „Denen überlasse ich die Punkte auf keinen Fall freiwillig“, meint er schmunzelnd.


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