VfL Handball: Damen 1 – Matchballspiel beim TSV Schleißheim für den VfL
Landesliga Süd. Günzburg gewinnt beim TSV Schleißheim
Mit 22:23 (7:14) gewannen die Günzburger Damen ihr Auswärtsspiel beim TSV Schleißheim.
Der Grundstein hierfür wurde vor allem mit einer hervorragenden Leistung in der ersten Spielhälfte gelegt, welche die Weinroten mit sieben Toren für sich entscheiden konnten. Das Team von Trainergespann Spengler/ Jordan legte gleich einen fulminanten Start an den Tag und führte den Gegner in eigener Halle vor. Nach acht Minuten stand es 6:0 für den VfL. Die taktischen Vorgaben der Trainer wurden voll umgesetzt und der TSV konnte seine gefährlichste Waffe, den direkten Gegenstoß über die Außenpositionen, überhaupt nicht einsetzten. Die Trainer lobten vor allem das schnelle Rückzugsverhalten der Mannschaft und die wiederum überzeugende 6:0-Abwehr. Die gute und engagierte Angriffsleistung wurde auch nach dem überzeugenden Start fortgeführt und so konnte der VfL die Gegnerinnen aus dem Münchner Norden immer mit fünf bis sechs Toren in Schach halten. Über 4:10 (17.), 5:12 (21.) und 7:14 (27.) ging es mit einer passablen Sieben-Tore-Führung in die Halbzeit.
Trainer Armin Spengler war schon zur Halbzeit klar, dass der Spielverlauf sich ändern wird und warnte seine Schützlinge eingehend, auch bei einer möglichen Aufholjagd der Gastgeberinnen, nicht die Nerven zu verlieren. Davon wollten das Team anfangs nichts wissen und bestimmte weiterhin die Partie. In der 47. Minute führte der VfL immer noch mit sechs Toren Vorsprung.Beim Stand von 14:20 kam dann aber der Einbruch bei den Günzburgerinnen. Jetzt machte es sich bemerkbar, dass die Mannschaft nur ersatzgeschwächt und mit etlichen angeschlagenen Spielerinnen nach Schleißheim gereist waren. Der Gegner holte nun Tor um Tor auf und schaffte in der 58. Minute erstmals den Anschlusstreffer zum 21:22.In der hektischen Schlussphase behielt Ina Deutschenbauer die Nerven und verwandelte einen zugesprochenen Siebenmeter eiskalt zum 21:23. Der TSV verkürzte wiederum und hatte auch noch Sekunden vor Ende die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch Torhüterin Sophie Seeleuther verhinderte mit einem gehaltenen Wurf der gegnerischen Rechtsaußen den drohenden Punktverlust und hielt so den verdienten Sieg des VfL fest.
Absolut zufrieden zeigten sich die Trainer, die während der Woche mit der Mannschaft das Gespräch suchten. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass noch Leben in ihr steckt und sie haben den Abstiegskampf nicht aufgegeben“, lobte Spengler die geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung.
Für den VfL spielten:
Sophie Seeleuther, D. Hassel-, F. Aust (4), S. Epp (1) J. Wieser , A. Reisbach, S. Schaaf (6), S. Basler, I. Deutschenbauer (8/4) J. Deutschenbauer (1), K. Boesveld (3)




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