VfL Handball: Damen 1 - Der SC Freising ist keine Laufkundschaft
Diese Niederlage sitzt noch immer tief. Mit 17:20 hatten die Handballerinnen des VfL Günzburg das Hinspiel beim SC Freising verloren. Jetzt verspricht VfL-Trainer Harald Jekel die große Revanche. Am Samstag (20 Uhr) ist der Tabellendritte zu Gast in der Rebayhalle.
Was auch immer zwischen den beiden Mannschaften steht, gut aufeinander zu sprechen sind sie nicht. Und daher erwartet man besonders im Lager der Günzburgerinnen ein emotionales Rückspiel. Ziemlich hart sei das Hinspiel von Freisinger Seite geführt worden. Immer wieder hätten seine Spielerinnen ordentlich Hiebe kassiert. Nun sagt Jekel: „Ich erwarte von meiner Mannschaft eine Reaktion.“ Sprich: Jekel will, dass sein Team den Kampf von der ersten Sekunden an annimmt und ordentlich dagegenhält. Schließlich wisse inzwischen jede Spielerin, was sie am Samstagabend erwartet.
Aber auch sportlich verspricht die Begegnung einiges: Der SC Freising steht derzeit auf dem dritten Platz der Landesliga. Mit nur einer Niederlage aus den ersten sieben Spielen starteten die Oberbayerinnen furios in die Runde. Unter anderem haben sie es bislang als einzige geschafft, Tabellenführer Kissing zu bezwingen – mit 28:20 sogar recht deutlich. Inzwischen scheint der große Höhenflug Freisings aber vorbei zu sein. Fünf Niederlagen sind es inzwischen geworden, in der Tabelle rutschte der Sportclub hinter die TSG Augsburg auf den dritten Rang zurück.
Jekel weiß um die Stärken des Gegners, verweist unter anderem auf die kompakte und robuste Defensive. Das untermauert eine Zahl: 305 Gegentreffer haben die Freisingerinnen bislang kassiert, knapp 20 im Schnitt. In der Landesliga ist das nach dem Kissinger SC der zweitbeste Wert. Allerdings glaubt Jekel auch: „Das ist keine technisch versierte Truppe.“ Zwei weitere Punkte für seine Mannschaft seien demnach nicht unmöglich.


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