Start-Ziel-Sieg der Handballer des VfL Günzburg
Es war ein Start-Ziel-Sieg des haushohen Favoriten. Erwartungsgemäß haben sich die Handballer des VfL Günzburg in der Bezirksoberliga durchgesetzt und die Meisterschaft gewonnen.
Der gefährlichste Torjäger der Bezirksoberliga kommt allerdings aus Gersthofen. Bruno Rothbächer traf in der abgelaufenen Saison 145 Mal. Auf Platz zwei folgt in der Torschützenliste Nachwuchs-Ass Manuel Scholz vom TSV Niederraunau II mit 138 Treffern. Den dritten Rang in dieser Wertung nimmt Günzburgs Laszlo Majsai mit 126 Toren ein, dicht gefolgt von Ichenhausens bestem Torjäger Martin Stöckle. Er traf 115 Mal. Als bester Werfer des VfL Leipheim landete Daniel Lasar mit 76 Toren auf dem 19. Platz der Liga-Wertung.
Im Kampf um den Fair-Play-Pokal bekleckerten sich die Landkreis-Teams dagegen nicht mit Ruhm. In diese Wertung wurden vom Bayerischen Handball-Verband alle Gelben Karten, Zeitstrafen sowie Platzverweise aufgenommen. Eine Gelbe Karte wird mit einem Punkt gewertet, für eine Zeitstrafe gibt es zwei Punkte und eine Rote Karte schlägt mit zehn Punkten zu Buche. Mit 49 Gelben Karten und 84 Zeitstrafen ist Vize-Meister TSV Bobingen das fairste Team der Saison. Lediglich der VfL Leipheim rangiert aus dem Landkreis in der Spitzengruppe. Mit 51 Gelben Karten, 76 Zeitstrafen und zwei Platzverweisen belegen die Güssen den dritten Rang.
Am Tabellenende kommen als Achter der VfL Günzburg (59 Gelbe Karten, 90 Zeitstrafen und sechs Rote Karten), der TSV Niederraunau II als Neunter (62 Gelbe Karten, 102 Zwei-Minuten-Strafen und sechs Rote Karten) und auf dem vorletzten Rang der SC Ichenhausen (54 Gelbe Karten, 92 Zeitstrafen und neun Rote Karten). Lediglich der TV Lauingen kam als Schlusslicht mit 61 Gelben Karten, 129 Zeitstrafen und fünf Roten Karten noch auf mehr Zähler in der Fair-Play-Gesamtwertung.


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