Schützenverein Reisensburg unterstützt den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser

Übergabe der Urkunde
 
Spendenübergabe durch Margit Kleebaur
Günzburg: Schützenheim |

Spendenübergabe beim traditionellen Nussschießen im Schützenheim


Alljährlich findet die Weihnachtsfeier des Schützenvereins Reisensburg 1910 e.V. im Rahmen des Nussschießens statt. Dieses Jahr mit besonderem Gast. Sylvia- Maria Braunwarth, die Koordinatorin des Kinder- und Jugendhospizdienst der Günzburger Malteser, wurde herzlich eingeladen um eine Spende des Schützenvereins entgegenzunehmen.

Schon früh im Jahr waren sich die Schützen einig, dass sie dem Vorschlag der zweiten Schützenmeisterin Margit Kleebaur folgen und diese besondere Art der Begleitung sterbenskranker Kinder unterstützen wollen. So einigte man sich darauf für jeden Starter, der beim alljährlichen Dorfschießen der Reisensburger Vereine antrat, einen Euro in den Spendentopf zu werfen. Zusätzlich waren natürlich auch private Spenden und Spenden von den teilnehmenden Vereinen zugelassen. Einige Schützen überlegten sich auch weitere Aktionen, die während den freitäglichen Schießabenden den einen oder anderen Euro in den Bauch des blauen Sparschweins im Schützenheim brachten. So waren es am Ende 760 Euro, die das Schützenmeisteramt dem Hospizdienst übergeben konnte. Und das in einem nicht besser dafür geeigneten Rahmen, wie der Weihnachtsfeier des Schützenvereins bei vollem Haus. Extra zu der Übergabe waren die Vorstände, der am Dorfschießen teilnehmenden Vereine, eingeladen. Trotz der Termindichte in dieser vorweihnachtlichen Zeit schafften es Micheal Biberacher jun. (Fischereiverein Reisensburg) und Johannes Brocks (Pfarrgemeinderat Reisensburg) zu kommen.
Schützenkommissar Ferdinand Munk lobte die Tätigkeit der Truppe um Frau Braunwarth, die Familien unterstützt, welche mit einer todbringenden Krankheit ihrer Kinder zurechtkommen müssen. Er selbst unterstützt diesen Dienst immer gerne, denn niemand ist vor solch einem Schicksalsschlag gefeit.
Neben der Geldspende überreichte Schützenmeister Alwin Baur einen Plüschdino, das Maskottchen des Hospizdienstes, der laut Frau Braunwarth auch schon an ein Kind vergeben werden konnte.
Im Gegenzug für die Spenden wird in Zukunft eine Urkunde im Schützenheim an die Aktion erinnern, die Frau Braunwarth mit Dank Schützenmeister Baur übergeben konnte.
Neben dem Caritativen kam an diesem Abend die Geselligkeit nicht zu kurz. Jeder Anwesende konnte sich beim Nussschießen versuchen, und mit Glück eine der vielen aufgehängten und mit Losen gefüllten Walnüsse treffen. Wer hier Pech hatte bekam eine Nuss aus dem Lostopf, sodass jeder Teilnehmer mit einem lukullischen Preis nach Hause gehen durfte. Nach der Reihenfolge der Losnummern konnte jeder zwischen Pralinen, geräucherten Wurst- Fleisch- und Fischspezialitäten, Süßigkeiten und vielem mehr entscheiden.
Für ein buntes Rahmenprogramm sorgte die Schützenjugend um Jugendleiterin Michaela Poppel. Durch ein Ratespiel um Weihnachtslieder und ein Bilderrätsel wurde die Veranstaltung aufgelockert. Für das Engagement der Jugend beim Anfertigen der Losnüsse darf der Schützennachwuchs am Ende der Veranstaltung immer die übriggebliebenen Nüsse mit Hilfe der Luftdruckwaffen abräumen.
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