Landesliga Damen: Play-off-Platz sichern gegen TSV Freising
Die schweren Brocken sind für die Handballerinnen der VfL Günzburg nach vier Topspielen in Serie vorerst vom Tisch. Doch jetzt von leichten Aufgaben zu sprechen, das missfällt VfL-Trainer Robert Mayer. Die Günzburgerinnen empfangen am Samstag (17.30 Uhr) den SC Freising. „Das ist eines der wichtigsten Spiele im Saisonendspurt“, so der Coach.
Nach der erneuten Pleite gegen Würm im Kampf um die Tabellenspitze vergangene Woche wurde bei den Günzburgerinnen viel gesprochen. Allerdings kaum negativ. Neu motivieren, die Köpfe frei bekommen – so lautete die Devise. Was ihnen dabei bestimmt half: Noch nie haben die VfL-Frauen in dieser Saison zwei Partien hintereinander verloren. Und noch besser: Nach einer Niederlage folgte meist eine beeindruckende Siegesserie. „Wir sind immer zur rechten Zeit aufgewacht“, so Mayer.
Er bezeichnet die Begegnung gegen Freising als Schlüsselspiel im Rennen um den Relegationsplatz. „Es wird noch ganz eng“, meint der Coach. Zumal Freising zuletzt die DJK Taufkirchen besiegte und gegen Neuaubing nur knapp scheiterte. Das Spiel der Oberbayerinnen sei ähnlich ausgerichtet, wie das des VfL: schnell nach vorne, stets im Kollektiv, auf Konter ausgerichtet. Dadurch verspricht die Partie eine torreiche zu werden. Schon im Hinspiel gewannen die Weinroten 31:22. Mayer verspricht auch dieses Mal keine Defensiv-Taktik. „Wir müssen in jedem Spiel Vollgas geben“, sagt er.
Personell muss der VfL am Samstag auf Evelyn Jorga und Kathrin Boesveld verzichten, auch Torhüterin Janine Schuller ist angeschlagen.


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