Generalversammlung des Schützenverein Leinheim

Wenn der Schützenverein Leinheim durch den Vorstand Arthur Nistler bei der letzten Generalversammlung berichten kann, dass bei 233 Mitgliedern allein 142 Aktive am Sportgeschehen teilnehmen, und von denen über 80 Jugendliche sind, ebenso die Finanzen stimmen und auch die Geselligkeit untereinander nicht zu kurz kommt, können der Vorstand und die Mitglieder, die zahlreich zur Versammlung erschienen waren, mehr als zufrieden sein.

Nach der Begrüßung der Mitglieder und Ehrenmitglieder, insbesondere des Ehrenvorstandes Johann Albrecht sowie Ehrenschützenmeister Erwin Uhl, ließ Schützteenmeister Nistler das Jahr 2006 mit seinen Höhepunkten Revue passieren. Hier hob er die Fronleichnamsprozession, die Teilnahme am Jubiläum der Günzburger Feuerwehr, das Dorffest und die Beteiligung am Volkstrauertag hervor. Nach alter Tradition spielte man auch wieder erfolgreich Theater. Er bedankte ich bei allen, die zum Gelingen beigetragen hatten. Besonders lobte er die Verdienste von Brigitte Amling und ihren Damen, die ich intensiv um die „Schützenknirpse“ gekümmert hatten.

Ebenso positiv war der Bericht der letztjährigen Generalversammlung durch Schriftführerin Brigitte Albrecht und dem ausgewogenen Kassenbericht des Josef Uhl, der durch die Kassenprüfung zu seiner einstimmigen Entlastung führte. Nach diesem erfolgreichen Bericht bedankte sich Nistler herzlich bei allen Beteiligten und bat im Sinne der guten Ergebnisse, den Verein weiterhin zu unterstützen.

Würde der Sportwarte Reinhold Amling alle Erfolgsergebnisse verlesen, so könnte es eine lange Nacht werden. Aber wenn ein Verein allein in den Rundenkämpfen 8 Mannschaften ins Rennen schickt, wenn bei allen sportlichen Wettbewerben der Verein bei der Meistbeteiligung inner mit an der Spitze steht und sich auch wenigrer gute Schützen gerne an Wettbewerben beteiligen ist so ein breiter Erfolg sicher. Thomas Albrecht ist mit außergewöhnlichen Ergebnissen, die im Durchschnitt weit über der Marke von 390 Ringen liegt, das Aushängeschild des Vereins. Aber die Jugend drängt nach. Vor sieben Jahren gründete der Verein unter Leitung von Brigitte Amling die „Schützenzwerge“. Die ersten von ihnen sind den Zwergenschuhen entwachsen und beteiligen sich an regulären Wettbewerben. Eine neu gegründete Rundenwettkampfmannschaft setzt sich aus diesen Jugendlichen zusammen und hat, in der untersten E-Klasse beginnend, auf Anhieb den Aufstieg geschafft. So kann heute der Sportwart die Früchte ernte, die seine Ehefrau Brigitte vor sieben Jahren säte.

Zum Schluss wurden einige Mitglieder für ihre Treue zum Schießsport geehrt:
Für 25jährige Vereinszugehörigkeit Christine Götzel und Detlev Vorwerk
Für 25jähriges beim BSSB Thomas Zips
Für 40jährige Vereinszugehörigkeit Xaver Mengele
Für beste sportliche Leistung Thomas Albrecht

Frau Centa Aubele, die sich seit Jahrzehnten um Preise für die Tombola bemüht und Ingrid, die für die Sauberkeit in und um das Vereinsheim ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellt, dankte Nistler mit Blumen und Gutscheinen.


Text: Gerhard Kochmann

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