Die Damen des VfL Günzburg gegen DjK Taufkirchen
Für die Handballerinnen des VfL Günzburg beginnt am Sonntag (16.30 Uhr) die heißeste Phase des Aufstiegskampfs in der Landesliga Süd. In der Rebayhalle erwartet das Team von Trainer Robert Mayer die DJK Taufkirchen, den Tabellenvierten.
Ein unangenehmer Gegner, meint Mayer. Eigentlich hätte er kaum Grund, die Taufkircherinnen zu fürchten. Schließlich erspielte sich sein Team im Hinspiel in fremder Halle einen lockeren 20:13-Sieg. Doch seit dieser Klatsche hat sich bei den Gästen einiges getan. „Sie sind immens stark geworden und haben auch noch einige sehr gute Spielerinnen dazu bekommen“, erklärt Mayer. Und das belegt auch die Statistik. Die Heimniederlage gegen den VfL am 1. Dezember des vergangenen Jahres war gleichzeitig die letzte Schlappe, welche die Taufkircherinnen kassierten. In den vergangenen zehn Spielen gab es 19 von 20 möglichen Punkten.
Im Lager des VfL haben viele schon das Auswärtsspiel nach den Osterferien beim Tabellenzweiten in Waltenhofen als Spitzenspiel auserkoren, doch Mayer sieht das anders. „Dieses Heimspiel gegen Taufkirchen ist noch viel wichtiger“, sagt er. Mit einem Sieg würden zum einen die Allgäuerinnen auf Abstand gehalten werden, zum anderen wäre dann mit der DJK Taufkirchen eine Mannschaft vorzeitig aus dem Rennen um den Meistertitel in der Landesliga.
Der Günzburger Coach baut gegen die Oberbayerinnen in erster Linie auf hohes Tempo im Spiel nach vorn. Dies, so Mayer, habe seine Mannschaft zuletzt zwar vernachlässigt. „Aber wenn es drauf ankommt, spielen wir meistens das, was wir auch wirklich können“, meint er weiter.
Personell können die Gastgeberinnen aus dem Vollen schöpfen. Mayer hat gar ein echtes Luxusproblem und muss sich vor der Partie für zwei Spielerinnen entscheiden, die von der Tribüne aus zusehen müssen. „Jetzt will natürlich jeder dabei sein. Aber momentan geht es noch. Noch ist keine Spielerinnen richtig böse“, sagt der Trainer.





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