Sirenen-Probealarm des Katastrophenschutzes erstmals im gesamten Landkreisgebiet

Die Sirene

Am kommenden Samstag, 26. Januar 2008, gegen 12:00 Uhr wird die Funktion des Sirenenwarnsystems des Katastrophenschutzes erstmals im gesamten Landkreisgebiet getestet.

Das Landratsamt Günzburg hatte mit tatkräftiger Unterstützung der Feuerwehrinspektion im Herbst des vergangenen Jahres sämtliche Feuerwehrsirenen im südlichen Landkreis mit einem Zusatzmodul ausgestattet. Damit kann die Bevölkerung auch dort bei allgemeinen Gefahrenlagen zeitnah gewarnt werden. Der Landkreis Günzburg hat für die Umrüstung von 44 bestehenden Sirenen insgesamt rund 27.000 Euro investiert. Bislang war das Warnsystem nur im Um-kreis von 25 km zum Kernkraftwerk Gundremmingen sowie in der Nähe größerer Chemiebetriebe im nördlichen Landkreisgebiet installiert. Die Vorteile der Erweiterung liegen auf der Hand: Künftig wird es auch bei Hochwassergefahr oder bei größeren Gefahrgutunfällen auf der Straße möglich sein, mit dem Sirenensignal auf besondere Gefahrensi-tuationen aufmerksam zu machen.

Während der Sirenenprobe wird das Sirenensignal
„1-minütiger Heulton“ zu hören sein. Dieser Heulton hat für die Bevölkerung folgende Bedeutung: „Rund-funkgeräte einschalten und auf Durchsagen ach-ten“.

Ziel dieses Testes ist es, die Sirenen nicht nur aktuell auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen, sondern die Bevölkerung auch gleichzeitig mit dem Warnsignal vertraut zu machen. Da es sich bei dem Test um eine Probealarmierung auf Landkreisebene handelt, werden keine Rundfunkdurchsagen im Radio gesendet.

Info:
Der nächste Test für das Sirenenwarnsystem des Katastrophenschutzes ist für Mittwoch, 12. März 2008, geplant. Dabei wird es sich um eine bayernweit einheitliche Probealarmierung handeln.
Beide Sirenensignale (Feuerwehralarm und Warnung der Bevölkerung) können bei vorhandener multimedialer EDV-Ausstattung über die Homepage des Landkreises Günzburg angehört werden (http://www.landkreis-guenzburg.de).

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