Wilder Müll verursacht Kosten für Bürger

Illegal abgelagerter Müll in der Landschaft – kommt leider auch im Landkreis Günzburg viel zu häufig vor! Die Kosten für die Entsorgung tragen die Steuer- und Gebührenzahler. (Foto: Kreisabfallwirtschaft)
Illegale Müllablagerungen sind auch im Landkreis Günzburg immer wieder ein Problem. Die entstehenden Kosten tragen die Steuer- und Gebührenzahler.

Ob Reste einer spontanen Party im Park, Sperrmüll auf Parkplätzen, Elektrogeräte im Wald oder Restmüll am Straßenrand - gerade im Sommer werden immer häufiger wilde Müllablagerungen festgestellt. Insgesamt ist im Landkreis Günzburg ein leichter Anstieg an illegaler Abfallentsorgung zu verzeichnen.

Wilder Müll ist nicht nur ein finanzielles Ärgernis, sondern auch für die Umwelt gefährlich. Rückstände der Ablagerungen wie Altöl von Elektrogeräten können ins Erdreich einsickern und Giftstoffe in Gewässer fließen.

Die Müllsünder können leider nur selten ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden. Die Kosten für die Entsorgung des illegal abgelagerten Mülls tragen somit die Bürgerinnen und Bürger in Ihren Müllgebühren und Steuergeldern.

Wilde Müllablagerungen sind keine Kavaliersdelikte, sondern Ordnungswidrigkeiten die mit einem Bußgeld belangt werden. Dabei können viele Abfallarten gebührenfrei entsorgt werden. Zum Beispiel Haushaltsgroßgeräte und Elektrokleingeräte können auf allen Wertstoffhöfen, oder auf den Abfallentsorgungsanlagen Burgau kostenfrei abgegeben werden. Sperrmüll kann an den Wertstoffhöfen Krumbach, Burtenbach, Ichenhausen, Jettingen-Scheppach und Günzburg bis 2 m³ gebührenfrei abgegeben werden. An der Abfallentsorgungsanlage in Burgau bis zu 4 m³. Die 2 m³ bzw. 4 m³ können jeweils mehrmals pro Jahr angeliefert werden. Übersteigt die abzugebende Menge pro Anlieferung die Freimenge, so fallen pro 100 Liter 5,00 € an Gebühren an. Diese Gebühr gilt auch für Restmüll, wenn zum Beispiel nach einem Fest in der Mülltonne kein Platz mehr ist.
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